So reduziert ihr Plastik in eurem Alltag

In unserer Wegwerfgesellschaft wird Plastik in den Weltmeeren, Wäldern und auf Mülldeponien immer mehr zum Problem. Mit ein paar kleinen Tipps können wir den Plastikmüll deutlich reduzieren. Auf geht’s!

Tipp 1: Weniger Plastikbesteck, Kaffeebecher und Strohhalme…
In der Mittagspause schnell mal was essen. Das Plastikbesteck gibt es direkt dazu. Hier gilt es öfter mal „Nein“ zu sagen und auf das Metall-Besteck in der Büroküche zurückzugreifen. Besteck und Strohhalme aus Edelstahl oder Glas sind wiederverwendbar, stabil und auf Dauer günstiger. Und der Kaffee to go kann auch in einem mitgebrachten Thermobecher abgefüllt werden und er bleibt so auch noch länger heiß.

Tipp 2: Leihen ist umweltschonender
DVDs, Videospiele, der Hochdruckreiniger für den Frühjahrsputz oder das Plastikkostüm für Karneval. Viele Produkte mit einem hohen Plastikanteil nutzen wir nur einmal im Jahr oder gar nur einmal im Leben. In Produkten wie diesen wird aber sehr viel Plastik verbaut und meist kommen sie auch noch in Plastik verpackt. Wer sich solche Dinge ausleiht, sorgt ganz automatisch für weniger Plastikmüll.

Tipp 3: Öfter mal reparieren
In unserer westlichen Welt bekommen wir alles, zu jeder Zeit und meist auch zu einem günstigen Preis. Statt Produkte zu reparieren oder reparieren zu lassen, schmeißen wir sie einfach weg und produzieren so erneut Plastikmüll. In Reparatur-Cafés oder Makerspaces gibt es vielfältige Möglichkeiten, Produkte zu reparieren und meist findet man dort auch nette Menschen, die einem helfen, wenn die eigenen handwerklichen und technischen Kenntnisse und Fähigkeiten begrenzt sind.

Tipp 4: Öfter mal „do it yourself“
Das Internet ist voll von Life-Hacks und Anleitungen jeglicher Art. Wer zum Beispiel Spülmittel, Zahnpasta oder Kosmetikprodukte selber macht, kann auf Plastik und Plastikverpackungen verzichten und weiß zudem genau, was er sich auf die Haut aufträgt. Und mit Hausmitteln wie zum Beispiel Natron ersetzt man gleich eine ganze Reihe an Reinigungsmitteln, die in Plastik verpackt den Müllberg nur unnötig größer machen.

Tipp 5: Den Handel erziehen
Wenn Plastiktaschen nicht mehr nachgefragt oder sogar abgelehnt werden, wird der Handel reagieren und keine Plastiktüten mehr anbieten. Gleiches gilt für Produkte, die in unnötig viel Plastik verpackt werden. Wenn Verbraucher ein Produkt meiden und sie ihren Unmut äußern, wird der Hersteller reagieren müssen. In Zeiten des Internets und der sozialen Medien landet eine kritische Botschaft schnell beim Produzenten und wird gerne von Menschen unterstützt und geteilt, die ähnlich denken.

Quelle: Netzrecherche; Bild: www.agentur-tillmanns.de
 
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