Nachrichten vom 18.01.2019

Aachen

"Brummi-Andi": Gutachten gegen Sicherungsverwahrung

"Brummi-Andi" muss möglicherweise nicht in Sicherungsverwahrung.
Das pyschiatrische Gutachten zu dem 33-jährigen Serienstraftäter beim Prozess am Aachener Landgericht hat jedenfalls keinen Hang zu erheblichen und gefährlichen Straftaten feststellt, hat uns Gerichtssprecher Daniel Kurth gesagt.
Der Angeklagte soll insgesamt über 70 Straftaten begangen haben - unter anderem werden ihm Zwangsprostitution, Zuhälterei und viele Verkehrsdelikte vorgeworfen.
Schon als Jugendlicher hat der Mann Spritztouren mit dem Laster seines Vaters unternommen und dabei im Alter von 14 Jahren einen niederländischen Polizisten totgefahren. Danach ist er immer wieder verurteilt worden und im Gefägnnis gewesen.
 
 

Aachen

Vor dem Besuch von Merkel und Macron am Dienstag

Am kommenden Dienstag hat die Polizei in Aachen jede Menge zu tun.
Anlass ist der Besuch von Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron im Rathaus. Dort werden die beiden den neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrag, den "Aachener Vertrag", unterschreiben.
Dazu sind aus Sicherheitsgründen sehr viele Polizisten im Einsatz, um für Ordnung zu sorgen, hat Dieter Prosch von der Aachener Polizei Antenne AC gesagt.
Besucher können die Politprominenz am Markt quasi aus nächster Nähe beobachten. Vorausgesetzt, man lässt eine Leibesvisitation über sich ergehen, um in den vordersten Sicherheitsbereich zu gelangen.
Um den neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrag zu unterschreiben, kommen Merkel und Macron gegen halb elf in Aachen an. Und gegen zwanzig nach eins sind sie wieder weg.
Die Polizei empfiehlt Besuchern, mit Bus oder Bahn anzureisen, weil es nur wenige Parkplätze gibt.
D. Prosch, Polizei Aachen: Viele Beamte im Einsatz
 
D. Prosch, Polizei Aachen: Man kommt nah ran
 
 
 

Rheinisches Revier

Neue Machbarkeitsstudie für Weisweiler-Inden-Stolberg

Im Zuge des Strukturwandels im Rheinischen Revier nach einem Braunkohleausstieg soll zwischen Eschweiler-Weisweiler, Inden und Stolberg ein Industriedrehkreuz entstehen.
Mit neuen Gewerbe- und Industriebereichen in Stolberg und Weisweiler will man Verluste von Arbeitsplätzen ausgleichen. Für dieses Industriedrehkreuz gibt es jetzt eine neue Machbarkeitsstudie.
Demnach stehen im Bereich des Stolberger Hauptbahnhofs rund 44 Hektar zur Verfügung, auf denen ein Euregio-Railport als Güterverteilzentrum an der Bahnlinie gebaut werden soll. In der direkten Umgebung des Kraftwerks Weisweiler sind über 190 Hektar als Potential festgelegt worden.
 
 

Würselen

RMK guter Ort für Gallen-OPs

Das Würselner Rhein-Maas-Klinikum(RMK) gehört zu den besten deutschen Krankenhäusern, um Gallensteine behandeln oder sich die Gallenblase entfernen zu lassen.
Das geht aus einer neuen Analyse der AOK hervor. Darin gehört das Rhein-Maas-Klinikum in diesem Bereich zu den besten 20 Prozent in Deutschland.
Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie (AVC) wird von Professor Dr. Karsten Junge(Bild) geleitet.
 
 

Aachen

Focus: Rosenquelle ist TOP-Rehaklinik

Die Aachener Reha-Klinik "An der Rosenquelle" gehört zu Deutschlands Top-Rehakliniken in der Kategorie Herz. Das steht im neuen Vergleich des Magazins "Focus", für den rund 1400 Einrichtungen im ganzen Land bewertet worden sind.
Die Auswahl der Top-Rehakliniken basiert unter anderem auf Empfehlungen von niedergelassenen Fachärzten, zuweisenden Chefärzten, Patientengruppen, Selbsthilfeverbänden und Sozialdienstmitarbeitern von Krankenhäusern.
Die Verantwortlichen der Rosenquelle freuen sich über die Bestätigung in der medizinischen und pflegerischen Kompetenz, Behandlungsqualität und Serviceorientierung. Sie sehen sie als Ansporn, die Qualität weiter zu verbessern und den Patienten immer empathisch und fürsorglich zu begegnen.


 
 

Düsseldorf, Aachen

RWTH bekommt "Exzellenz Start-up Center"

Die RWTH Aachen gehört zu den sechs Unis, an denen ein "Exzellenz Start-up Center" eingerichtet wird.
Das hat die Jury unter Federführung des NRW-Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie entschieden.
Mit diesen Centern können die Hochschule ihre Gründungsinitiativen ausweiten. Neben Aachen bekommen auch die Unis in Bochum, Dortmund, Köln, Münster und Paderborn ein Startup-Center. Für die Initiative "Exzellenz Start-up Center.NRW“ investiert das Land rund 150 Millionen Euro.
Die Landesregierung will so eine erfolgreiche neue Gründerzeit in NRW starten.
 
 

Aachen

Städteregionsrat Grüttemeier wird vereidigt

Für den neuen Städteregionsrat Tim Grüttemeier wird's heute feierlich:
Er wird seine erste Rede halten und offiziell vereidigt.

Die öffentliche Sitzung beginnt um 16 Uhr im Haus der Städteregion.
Seit dem 2. Januar ist der Ex-Bürgermeister von Stolberg Nachfolger von Helmut Etschenberg an der Spitze der Städteregion.
 
 

Aachen

Heute wieder Klimaschutz-Proteste

In Aachen schwänzen Schüler, Studenten und Azubis heute wieder den Unterricht, die Uni oder die Arbeit für den Klimaschutz.
Der bundesweite Aktionstag der "Fridays for Future"-Bewegung steigt ab 10 Uhr am Elisenbrunnen. Sie fordert von der Politik u.a. einen schnellen Kohleausstieg.
Bei den bisherigen Streikaktionen der Schüler, Studenten und Azubis hielt sich die Beteiligung hier bei uns aber in Grenzen. Gestreikt wird an jedem 1. und 3. Freitag im Monat auf wechselnden Routen in der Stadt.
 
 

StädteRegion Aachen, Kreis Düren

Blauzungenkrankheit: Sperrgebiet ausgeweitet

Bisher ist die Blauzungenkrankheit nicht in der StädteRegion Aachen ausgebrochen - und auch sonst nirgendwo in NRW. Dennoch müssen Viehhalter hier bei uns jetzt mindestens zwei Jahre lang erhebliche Einschränkungen beim Handel und Transport von Tieren hinnehmen.
Denn das Sperrgebiet ist auf die StädteRegion und den Kreis Düren ausgeweitet werden, weil die gefährliche Krankheit für Rinder, Schafe und Ziegen in Rheinland-Pfalz ausgebrochen ist. Für Menschen ist die Krankheit unbedenklich, auch Lebensmittel aus infizierten Tieren können problemlos verzehrt werden.
 
 

Aachen

Adalbertsteinweg: Entlastung für Radfahrer

Auf dem Aachener Adalbertsteinweg soll sich die Situation für Radfahrer ab sofort entspannen.
Zwischen Kaiser- und Steffenplatz ist die Fahrbahn stadtauswärts neu markiert worden. Es gibt dort jetzt eine überbreite Spur für Autos, Busse und LKW - dazu noch eine 1,50 Meter breite Radspur mit einem halben Meter Schutzstreifen zu parkenden Autos.
Die städtische Unfallkommission will so die Zahl der Fahrradunfälle in diesem Bereich reduzieren.
 
 
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mit Kai Klüting
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