Nachrichten vom 28.04.2017

Übach-Palenberg

Bombendrohung - Realschule wurde geräumt

Große Aufregung gab es heute Vormittag in der Realschule von Übach-Palenberg. Das Gebäude musste um kurz vor 11 Uhr nach einer Bombendrohung geräumt werden. Die wurde an eine Tafel geschrieben. Sprengstoffspürhunde suchen noch immer das Gebäude ab. Bisher wurde keine Bombe gefunden. Abiturprüfungen, die in einem in der Nähe befindlichen Gebäude stattfanden, konnten fortgesetzt werden.
 
 

Aachen-Hansemannplatz

Staatsanwaltschaft ermittelt nach tödlichem Unfall

Der tödliche Unfall gestern Nachmittag am Aachener Hansemannplatz beschäftigt jetzt auch die Staatsanwaltschaft. Sie sucht noch Zeugen. Die Polizei schildert den Unfall so: Der Bus und auch die Radfahrerin sind auf der Monheimsallee unterwegs Richtung Kaiserplatz - am Hansemannplatz biegt der Bus rechts ab in die Peterstraße und stößt mit der Radfahrerin zusammen. Sie stürzt, gerät unter den Bus und stirbt.
 
 

Region/Tihange/Berlin

Brennstofflieferung an Tihange ist Thema in Berlin

Heute berät der Deutsche Bundestag über die Lieferung von deutschen Brennelementen an das marode Atomkraftwerk Tihange 2. Bundesumweltministerin Hendricks hat den Export verteidigt und verweist dabei auf das europäische Recht. Städteregionsrat Helmut Etschenberg, der an der Sitzung als Zuhörer teilnimmt, fordert Hendricks aber weiter auf, die Lieferungen zu beenden. Die innere und äußere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland sei in Gefahr. Er fordert, dass Hendricks endlich aktiv wird und etwas zum Schutz der Menschen in der DreiländerRegion Aachen und weit darüber hinaus unternimmt.
 
 

Kerkrader Euriade-Stiftung gibt bekannt

Nächste Buber-Plakette an Pater Shay Cullen

Bei der nächsten Euriade in Kerkrade und Herzogenrath bekommt der irische Pater Shay Cullen die Martin-Buber-Plakette.
Damit wird Cullens Einsatz für Kinder in Gefängnissen, Bordellen, auf der Straße und in Armut gewürdigt. Die Verleihung findet dieses Jahr am 17. November in der Abtei Rolduc statt.
Frühere Träger der Buber-Plakette sind beispielsweise Michail Gorbatschow, Hans-Dietrich Genscher, Helmut Schmidt, Richard von Weizsäcker, Herman van Veen, Peter Maffay, Königin Silvia von Schweden, Klaus-Maria Brandauer und Karlheinz Böhm.
 
 

Nach technischem Defekt

Aachen: Bahnschranken an den Gasballons wieder in Betrieb

Entwarnung gibt es in Aachen am Prager Ring: Die Bahnschranken funktionieren wieder.
Dort waren bis am späten Morgen bis zum Vormittag längere Zeit die Bahnschranken an den Gasballons unten geblieben und der Bahnübergang war nicht passierbar. Inzwischen hat ein Techniker der zuständigen Firma den Fehler behoben. Der Prager Ring zwischen Jülicher und Krefelder Straße ist also wieder frei.
 
 

Tabelle "Bachelor-Gesamtstatistik" als Anhang

Aachener Uni unterläuft peinliche Datenpanne

An der RWTH Aachen ist es zu einer Datenpanne gekommen.
Die Fakultät für Maschinenwesen hat versehentlich als Anhang einer Rundmail eine Tabelle verschickt, die rund 8000 Vor- und Nachnamen von Studenten inklusive jeweiliger Matrikelnummer und E-Mail-Adresse enthielt.
Das berichtet die Aachener Zeitung. Die Tabelle soll auch Rückschlüsse darauf zulassen, zu welchem Notenspektrum die Studenten gehören.
Die RWTH hat sich nach Bekanntwerden der Datenpanne schon für das - so wörtlich - "bedauerliche Versehen" entschuldigt. Die Uni will den Vorfall genau überprüfen.
 
 

Radfahrerin stirbt bei Unfall mit Bus

Neuerliche Kritik an Aachener Verkehrsführung

Nach dem Tod einer Radfahrerin gestern ist die Kritik an der Aachener Verkehrsführung für den Bus- und Radverkehr wieder lauter geworden.
Die Radfahrerbewegung "Critical Mass" hatte schon oft bemängelt, dass Radfahren in Aachen gefährlich sei. Nach dem Bekanntwerden des tödlichen Unfalls hat Critical Mass noch am Abend eine Mahnwache am Hansemannplatz abgehalten.
Dort war die 29-jährige Radfahrerin beim Abbiegen in die Peterstraße gestürzt und unter einen Linienbus geraten. Sie starb noch an der Unfallstelle.
 
 

Auf Antrag der Grünen

Bundestag diskutiert über Tihange

Der belgische Pannenmeiler von Tihange ist heute Thema im Deutschen Bundestag in Berlin.
Die Debatte hat die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen beantragt.
Die Aachener Grünen haben dazu auch eine Busfahrt zum Bundestag organisiert, die sich schon letzte Nacht auf den Weg nach Berlin gemacht hat. Bei der Debatte wollen die Grünen mit einer möglichst starken NRW-Delegation vor Ort präsent sein.
Hier bei uns in der Städteregion gibt es bekanntlich eine partei-übergreifende starke Bewegung, die das Abschalten der belgischen Pannen-AKWs fordert - dazu laufen auch zwei juristische Klagen.
 
 

Neues Gutachten

Deutschland kann Exporte nach Tihange verbieten

Dass Deutschland Brennelemente aus Lingen an die umstrittenen belgischen Pannen-AKWs Tihange und Doel liefert, hat zuletzt öfter für Kritik gesorgt.
Die Organisation "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs" hat jetzt ein Rechtsgutachten vorgelegt, laut dem die Bundesregierung diese Ausfuhr von Kernbrennstoffen verbieten kann. Denn das sei möglich, wenn die Sicherheit Deutschlands gefährdet sei.
Bundesumweltministerin Hendricks hat solche Sicherheitsbedenken. Sie hatte ja Belgien schon dazu aufgefordert, die Atomkraftwerke zu schließen.
 
 

Schlimmer Unfall in Aachen

Radfahrerin gerät unter Bus und stirbt

In Aachen ist gestern Nachmittag eine 29-jährige Radfahrerin bei einem Unfall mit einem Bus ums Leben gekommen.
Am Hansemannplatz war sie beim Abbiegen in die Peterstraße gestürzt und unter den Bus geraten, berichtet die Polizei. Die Frau starb noch vor Ort an der Unfallstelle.
 
 

Ältere Frau war in Linienbus nicht ansprechbar

Herzogenrath: Unbekannte Seniorin identifiziert

Die unbekannte ältere Frau, die gestern am Kohlscheider Bahnhof aufgefunden wurde, ist identifiziert.
Die Seniorin war in einem Linienbus gefunden worden und zunächst nicht ansprechbar, man hatte sie daraufhin ins Krankenhaus gebracht.
Dort haben Familienangehörige sie aber am Abend erkannt, teilt die Polizei mit. Sie bedankt sich für die Mithilfe der Bevölkerung in der Angelegenheit.
 
 

Umstrittene Personalpolitik

EU-Parlament: Rüge für Martin Schulz

Wegen seiner Persponalpolitik in der Zeit als EU-Parlamentspräsident ist Martin Schulz jetzt gerügt worden.
Damit hat das Brüsseler Parlament offiziell kritisiert, dass der aktuelle SPD-Parteichef und -Kanzlerkandidat aus Würselen seinerzeit einige Mitarbeiter finanziell bevorteilt hat. Der Haushaltkontrollausschuss sieht einen - so wörtlich - "kritikwürdigen Umgang mit Steuergeldern", auch wenn das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung("Olaf") in der Sache nicht weiter ermittelt.
 
 
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