Forscher: Jede dritte Stelle über ?Vitamin B? besetzt

 
Mit ?Vitamin B? zum Job: Die meisten Stellen werden einer aktuellen Studie zufolge über persönliche Kontakte besetzt - und nicht etwa über Anzeigen oder die Vermittlung der Bundesagentur für Arbeit. Knapp jede dritte Neueinstellung ging auf persönliche Kontakte zurück, wie das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung mitteilte. Bei Kleinbetrieben betrage der Anteil 47 Prozent. Jede fünfte Stelle sei durch Gesuche in Internet-Jobbörsen besetzt worden. Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland 3,65 Millionen sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen.
 
 
 

Nordkorea droht USA wegen Manöver mit Vergeltungsmaßnahmen

 
Nach dem Beginn eines gemeinsamen Militärmanövers der USA mit Südkorea hat Nordkorea seine Tonlage verschärft. Ein Sprecher der im Grenzort Panmunjom stationierten Einheit der nordkoreanischen Volksarmee drohte wegen der Übungen im Nachbarland mit ?schonungsloser Vergeltung und Bestrafung?. Wie die Maßnahmen aussehen sollen, blieb unklar. Ungeachtet der zunehmenden Drohungen Nordkoreas betonte der Befehlshaber des Pazifikkommandos der USA, Harry Harris, wie wichtig eine diplomatische Lösung in dem Konflikt sei.
 
 
 

DB: Zugverkehr Berlin-Hannover am Mittwoch wieder regulär

 
Auf der Strecke von Berlin nach Hannover soll der Zugverkehr morgen wieder störungsfrei rollen. Die Deutsche Bahn rechnete damit, dass der Kabelschaden nach einem Brandanschlag bis zum Abend repariert sei. Die Fahrgäste mussten heute, drei Tage nach dem Anschlag, noch lange Verspätungen hinnehmen. Die unbekannten Täter hatten am Bahnhof Groß Behnitz im Brandenburger Landkreis Havelland am Samstag einen Kabelschacht angezündet. ?Im ICE-Verkehr nach Niedersachsen sind Verspätungen von bis zu einer Stunde möglich?, sagte ein Bahnsprecher.
 
 
 

US-Admiral: Mehrere Tote bei Schiffsunglück vor Singapur

 
Bei dem Zusammenstoß eines US-Kriegsschiffs mit einem Öltanker vor Singapur sind mehrere US-Soldaten ums Leben gekommen. Im Schiffsbauch des Lenkwaffenzerstörers ?USS John S. McCain? entdeckten Taucher mehrere Leichen. Der Kommandant der amerikanischen Pazifikflotte, Admiral Scott Swift, äußerte sich aber nicht näher dazu, wie viele Tote gefunden wurden. Offiziell werden immer noch zehn US-Soldaten vermisst. Die ?McCain? liegt im Hafen von Singapur, wohin sie sich nach dem Zusammenstoß noch aus eigener Kraft retten konnte. Im Schiffsrumpf klafft ein drei Meter großes Loch.
 
 
 

Zahl der Verkehrstoten steigt - Etwas weniger Verletzte

 
Auf Deutschlands Straßen sind im ersten Halbjahr 2017 deutlich mehr Menschen gestorben als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Mehr als 1500 Menschen kamen in den ersten sechs Monaten ums Leben - eine Zunahme um 6,2 Prozent. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes starben 1536 Fußgänger, Radler, Auto- oder Motorradfahrer bei Verkehrsunfällen. Die Zahl der Verletzten sei leicht um 0,2 Prozent gesunken, teilten die Statistiker in Wiesbaden mit. Die meisten Menschen starben auf Straßen in Bayern, gefolgt von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.
 
 
 

USA verstärken Afghanistan-Einsatz

 
Entgegen seinen Ankündigungen im Wahlkampf will US-Präsident Donald Trump das Engagement der USA in Afghanistan verstärken und Terroristen in der Region den Garaus machen. ?Diese Mörder müssen wissen, dass sie sich nirgendwo verstecken können, dass kein Platz außerhalb der Reichweite amerikanischer Macht und amerikanischer Waffen liegt?, sagte Trump bei der Vorstellung seiner neuen Afghanistanstrategie in einer landesweit übertragenen Ansprache. Die radikalislamischen Taliban kündigten als Reaktion einen ?Heiligen Krieg bis zum letzten Atemzug? an.
 
 
 

Tote bei Erdbeben auf Ischia - Verschüttete Kinder gerettet

 
Retter haben nach einem Erdbeben mit mindestens zwei Toten auf der italienischen Ferieninsel Ischia mehrere verschüttete Kinder aus den Trümmern geborgen. Ein Baby retteten Feuerwehrleute in der Nacht, seine beiden Brüder erreichten sie später. Der älteste Bruder wurde nach rund 14 Stunden aus dem Haus gerettet. Ein drittes Kind hätten die Helfer auch erreicht, so die Feuerwehr. Zwei Frauen starben bei dem Erdstoß der Stärke 4,0. Mitten in der Hochsaison verließen viele Touristen die Insel. Geologen kritisierten, dass ein eher schwaches Beben so viel Schaden anrichten konnte.
 
 
 

Rekord bei Parteien zur Bundestagswahl

 
Zur Bundestagswahl am 24. September treten so viele Parteien an wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Von den 42 Parteien sind 16 zum ersten Mal dabei, wie Bundeswahlleiter Dieter Sarreither in Berlin mitteilte. Die Zahl der Kandidaten ist um rund 400 auf 4828 gestiegen - seit der deutschen Vereinigung gab es mit 5062 nur im Jahr 1998 mehr Bewerber. ?Diese Entwicklung bestätigt nicht die allgemeine These von der Politikverdrossenheit der Bürger?, sagte Sarreither. Auch bei der Wahlbeteiligung zeigte er sich optimistisch.
 
 
 

John Grisham: Rassismus ist in USA sehr lebendig

 
John Grisham glaubt, dass Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft noch ein große Rolle spielt. ?Ja, der Rassismus ist außerordentlich lebendig, und das sagt ein Weißer?, sagte der Bestsellerautor der ?Süddeutschen Zeitung?. Eine Mitschuld gab Grisham US-Präsident Donald Trump. Er habe Rassisten und andere Hass-Gruppen ermutigt, lauter zu werden. In Charlottesville hatten am 12. August nationalistische und ultrarechte Gruppen gegen die Entfernung einer Statue des Sklavenhalters Robert E. Lee protestiert. Eine Frau starb, als ein mutmaßlich Rechtsradikaler sein Auto in eine Gruppe von Gegendemonstranten steuerte.
 
 
 

Stürmerin Anja Mittag beendet DFB-Karriere nach 158 Länderspielen

 
Anja Mittag beendet Ihre Karriere in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Das gab die 32 Jahre alte Weltmeisterin von 2007 bekannt. Mittag, die zurzeit beim schwedischen Spitzenclub FC Rosengard unter Vertrag steht, absolvierte 158 Länderspiele, in denen sie 50 Tore erzielte. Die gebürtige Chemnitzerin wurde mit der DFB-Elf dreimal Europameisterin und gewann im Vorjahr in Rio de Janeiro die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen. Zudem sammelte Mittag, die auch zum deutschen EM-Kader in den Niederlanden gehörte, zahlreiche Titel mit verschieden Clubs.
 
 
 

Botschafter will Yücel besuchen - Haftprüfung von Tolu

 
Nach rund einem halben Jahr Untersuchungshaft erhält der ?Welt?-Korrespondent Deniz Yücel erneut Besuch vom deutschen Botschafter in der Türkei. Martin Erdmann wollte Yücel nach Angaben des Auswärtigen Amts im Gefängnis Silivri westlich von Istanbul treffen, wo auch der deutsche Menschenrechtler Peter Steudtner inhaftiert ist. Erdmann hatte Yücel erstmals im Juni besucht. Haftbesuche bei Steudtner sowie der Übersetzerin und Journalistin Mesale Tolu sind in den nächsten Tagen ebenfalls geplant. Im Fall Tolus steht heute zudem eine routinemäßige Haftprüfung an.
 
 
 

Fröste und Regen vermiesen Bauern die Ernte

 
Widriges Wetter mit Frühjahrsfrösten und sommerlichem Dauerregen hat den Landwirten in weiten Teilen Deutschlands die Ernte vermiest. Hereinkommen dürften nun 44,5 Millionen Tonnen Getreide und damit zwei Prozent weniger als im bereits enttäuschenden Vorjahr, wie der Bauernverband in Berlin mitteilte. Viele Obstbauern verzeichnen massive Einbußen. So hätten erst eisige Aprilnächte und später Hagel und Starkregen Schäden von mehr als 400 Millionen Euro bis hin zu regionalen Totalausfällen angerichtet. Unter anderem bei Äpfeln und Birnen dürften sich die Mengen im Vorjahresvergleich halbieren.
 
 
 

Karlsruhe stärkt Rechte von Hartz-IV-Empfängern vor Gericht

 
Das Bundesverfassungsgericht hat die Rechte von Hartz-IV-Empfängern gestärkt. Die Sozialgerichte müssen in Eilverfahren zur Übernahme von Wohn- und Heizkosten prüfen, welche negativen Folgen den Betroffenen im konkreten Einzelfall drohen, entschieden die Richter. Demnach darf die Eilbedürftigkeit nicht ?schematisch? beurteilt und die Anforderungen an ihre Glaubhaftmachung nicht ?überspannt? werden. Geklagt hatte ein Mann, der weniger Leistungen bekommen hatte, weil das Jobcenter davon ausgegangen war, dass er sich den Haushalt mit einer anderen Person teilte.
 
 
 

Feuerwehr rettet weiteres verschüttetes Kind auf Ischia

 
Fast 14 Stunden nach dem Erdbeben auf der italienischen Insel Ischia hat die Feuerwehr ein weiteres verschüttetes Kind aus den Trümmern geborgen. Mattias sei gerettet, twitterte die Feuerwehr. Auch sein Bruder Ciro sei erreicht worden und werde nun herausgezogen. Die Kinder wurden bei dem Beben der Stärke 4,0 gestern Abend gegen 21.00 Uhr unter ihrem Haus mit anderen Familienmitgliedern von Trümmern verschüttet. Laut Nachrichtenagentur Ansa sind sie sieben und elf Jahre alt. Ein sieben Monate altes Baby - der Bruder der Verschütteten - wurden bereits geborgen.
 
 
 

Kreise: Gläubigerausschuss von Air Berlin trifft sich am Mittwoch

 
Im Fall der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin wird sich der vorläufige Gläubigerausschuss an diesem Mittwoch zu seiner konstituierenden Sitzung treffen. Das erfuhr die dpa aus dem Umfeld der Verhandlungen um den Verkauf des Unternehmens. Zuvor hatte das ?Handelsblatt? darüber berichtet. Noch offen ist, ob und welche Entscheidungen in der Sitzung getroffen werden könnten. Air Berlin hatte am Freitag mit der Lufthansa konkrete Gespräche über die Übernahme von Teilen des Fluggesellschaft aufgenommen. Als weitere Interessenten gelten Easyjet und die Thomas-Cook-Tochter Condor.
 
 
 

Amokfahrt-Prozess geht ohne Zuschauer los

 
Im Prozess um die tödliche Amokfahrt in eine Menschenmenge in Heidelberg hat das Landgericht kurz nach Beginn des Verfahrens die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Die Verteidigung beantragte das, weil es bei der Verhandlung auch um die mögliche Unterbringung des Angeklagten in eine psychiatrische Klinik geht. Vier Angehörige des Todesopfers durften aber im Saal bleiben. Der Angeklagte soll bei der Fahrt am 25. Februar einen Passanten getötet und zwei weitere Menschen verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft hält ihn wegen einer schweren psychischen Erkrankung für schuldunfähig.
 
 
 

Spezialtaucher suchen vermisste US-Seeleuten vor Singapur

 
Nach dem Zusammenstoß eines US-Kriegsschiffs mit einem Öltanker im Meer vor Singapur gibt es für zehn vermisste Soldaten kaum noch Hoffnung. Die großangelegte Suche hatte auch nach mehr als 24 Stunden keinen Erfolg. Die US-Pazifikflotte hat dazu inzwischen auch besonders ausgebildete Taucher im Einsatz, wie die Armee mitteilte. Unklar ist weiterhin, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Der Lenkwaffenzerstörer ?USS John S. McCain? war gestern in den frühen Morgenstunden mit dem Tanker ?Alnic MC? zusammengestoßenAn Bord der ?McCain? gab es fünf Verletzte.
 
 
 

Behörde: Russischer Regisseur Serebrennikow festgenommen

 
Der russische Theaterregisseur Kirill Serebrennikow ist unter Betrugsverdacht festgenommen worden. Das teilte das Staatliche Ermittlungskomitee in Moskau mit. Der Leiter des Moskauer Gogol-Theaters stehe im Verdacht, zwischen 2011 und 2014 staatliche Gelder von 68 Millionen Rubel, umgerechnet knapp eine Million Euro, veruntreut zu haben. Drei seiner früheren Mitarbeiter sind deswegen schon in Haft. Serebrennikow ist auch international anerkannt. Er steht der russischen Führung kritisch gegenüber. Im September sollte er in Stuttgart die Oper ?Hänsel und Gretel? inszenieren.
 
 
 

Terror-Verdächtige von Barcelona vor Ermittlungsrichter

 
Nach den Anschlägen in Spanien gehen die Ermittlungen zu den Hintergründen weiter. Die vier festgenommenen Mitglieder der verantwortlichen Terrorzelle von Katalonien sollen heute einem Richter in Madrid vorgeführt werden. Der Sender TV3 veröffentlichte Bilder von der Ankunft der Verdächtigen am Hauptquartier der paramilitärischen Polizeieinheit Guardia Civil in der Hauptstadt. Die Ermittler wollen auch feststellen, wo sich der mutmaßliche Haupttäter Yunes Abouyaaqoub in den drei Tagen nach dem Anschlag in Barcelona aufhielt. Die Polizei tötete ihn gestern in dem Ort Subirats.
 
 
 

33 Menschen bei Zugunglück in Philadelphia verletzt

 
Bei einem Zugunglück in der US-Stadt Philadelphia sind 33 Menschen verletzt worden. Nach Medienberichten ereignete sich das Zugunglück am Morgen bei der Einfahrt in den Bahnhof im Vorort Upper Darby. ?Unter den Verletzten sind vier schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden?, sagte der Bürgermeister von Upper Darby, Thomas Micozzie, dem Fernsehsender CBS Philly. Ein Zug war mit hoher Geschwindigkeit bei der Einfahrt auf einen im Bahnhof stehenden, leeren Waggon geprallt. Unter den Verletzten sei auch der Lokführer. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
 
 
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