Deutscher Fußball-Bund kündigt im Fall Özil Stellungnahme an

 
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird an diesem Montag eine Stellungnahme zum Rücktritt von Nationalspieler Mesut Özil veröffentlichen. Dies bestätigte DFB-Präsident Reinhard Grindel am Montag dem Fernsehsender phoenix. Der 92-malige Nationalspieler Özil hatte am Sonntagabend in den sozialen Netzwerken seinen Rücktritt aus dem DFB-Team bekanntgegeben und DFB-Boss Grindel dabei scharf attackiert. Der Verband hielt sich ab diesem Zeitpunkt bedeckt und hatte bis Montagmittag nicht auf Özils Attacke reagiert.
 
 
 

Todesschüsse in Kneipe - lebenslange Haft für 63-Jährigen

 
Er hat in einer Kneipe um sich geschossen und zwei Männer tödlich getroffen - dafür hat das Landgericht Traunstein einen 63-Jährigen zu lebenslanger Haft wegen zweifachen Mordes verurteilt. Es ordnete zudem die Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung an. Dem Urteil zufolge hatte der Mann am Abend des 16. September 2017 mit einem Gewehr das ?Hex-Hex? in Traunreut in Bayern betreten und gefeuert. Zwei 31 Jahre alte Männer starben, die Wirtin und deren Bekannte wurden schwer verletzt. Das Motiv blieb unklar.
 
 
 

Historischer Hitzerekord in Japan - 41,1 Grad

 
? Die Rekord-Hitzewelle in Japan hält an und hat für einen Thermometer-Spitzenwert im Land gesorgt: In der Stadt Kumagaya wurden am Montag 41,1 Grad Celsius gemessen. Dies ist nach Angaben der japanischen Wetterbehörde der höchste jemals in dem Inselstaat gemessene Wert. Auch in anderen Regionen und in der Hauptstadt Tokio stiegen die Temperaturen auf über 40 Grad. Seit Beginn der Hitzewelle kamen bereits Dutzende Menschen ums Leben, viele von ihnen erlitten einen Hitzschlag. Tausende wurden in Krankenhäusern behandelt.
 
 
 

Merkel schätzt Özil als ?tollen Fußballspieler?

 
Nach dem aufsehenerregenden Rückzug von Mesut Özil aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft versucht Bundeskanzlerin Angela Merkel die Wogen zu glätten. ?Die Bundeskanzlerin schätzt Mesut Özil sehr. Mesut Özil ist ein toller Fußballspieler, der viel für die Fußball-Nationalmannschaft geleistet hat?, sagte eine Regierungssprecherin in Berlin. ?Mesut Özil hat jetzt eine Entscheidung getroffen, die zu respektieren ist.? Der Sport trage viel zur Integration in Deutschland bei, sagte die Sprecherin weiter.
 
 
 

Streiks drücken Gewinn von Ryanair

 
Bei der Billigfluggesellschaft Ryanair haben Streiks bereits im ersten Geschäftsquartal 2018/19 auf die Bilanz gedrückt. Hinzu kamen höhere Kosten für Piloten, Crew und Treibstoff sowie niedrigere Ticketpreise. Der Gewinn fiel von April bis Juni um ein Fünftel auf 319 Millionen Euro, teilte Europas größter Billigflieger in Dublin mit. In dieser Woche muss Ryanair erneut 600 Flüge in Belgien, Spanien und Portugal wegen Ausständen des Kabinenpersonals streichen. Welche Flughäfen betroffenen sind, wurde nicht bekannt.
 
 
 

Journalisten-Verband kritisirt Özils pauschale Medienschelte

 
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat Mesut Özil vorgehalten, eine ?pauschale Medienschelte? betrieben zu haben. ?Wenn Mesut Özil Rassismus in deutschen Zeitungsredaktionen am Werk sieht, soll er Ross und Reiter nennen?, forderte der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall. Özil hatte bei seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft beklagt, dass ?bestimmte deutsche Zeitungen? rechte Propaganda betrieben. Sie hätten ihn wegen seiner türkischen Herkunft und nicht wegen sportlicher Leistungen kritisiert.
 
 
 

Angezündete Obdachlose in Lebensgefahr

 
Die zwei Obdachlosen, die in Berlin angezündet worden sind, haben lebensgefährliche Brandverletzungen. Sie werden seit Sonntagnacht im Krankenhaus behandelt, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Die Opfer sind 47 und 62 Jahre alt und haben die deutsche Staatsangehörigkeit. Eine Mordkommission ermittelt. Die beiden Männer, die mit Decken und anderen Besitztümern auf dem Vorplatz des Bahnhofs Berlin-Schöneweide lagerten, wurden von einem Täter mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet.
 
 
 

Zahl der Waldbrände in Schweden zurückgegangen - noch 27

 
Die Zahl der Waldbrände in Schweden ist deutlich zurückgegangen - die vier größten wenige Hundert Kilometer nördlich von Stockholm wüten allerdings weiter. Am Montagmorgen meldete die Notrufzentrale noch 27 Feuer im ganzen Land. In der vergangenen Woche waren es teils mehr als 70. Erfahrungsgemäß brechen tagsüber allerdings neue Brände aus, wenn die Temperaturen wieder steigen und Wind aufkommt. Löschen konnte die Feuerwehr vor allem kleine Brände. Die vier großen Brände sind außer Kontrolle, die Rettungskräfte arbeiten nur noch daran, dass sie sich nicht weiter ausbreiten.
 
 
 

Bierpreis deutlich gestiegen

 
Verbraucher müssen in diesem Sommer für Bier deutlich tiefer in die Tasche greifen. Im Juni lagen die Preise für den Gerstensaft um 4,1 Prozent über dem Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Mehrere große Brauereien hatten im Winter und Frühjahr die Preise angehoben und das mit Kostensteigerungen begründet. Zudem geht der Trend zu Spezialbieren, für die Bürger mehr zahlen als für übliche Sorten.
 
 
 

Hoeneß kritisiert Özil als Fußballer scharf

 
Uli Hoeneß hat Mesut Özil nach dessen Rücktritt aus der Fußball-Nationalmannschaft und seiner Generalabrechnung mit dem Deutschen Fußball-Bund scharf kritisiert. ?Ich bin froh, dass der Spuk vorbei ist. Der hat seit Jahren einen Dreck gespielt. Den letzten Zweikampf hat er vor der WM 2014 gewonnen. Und jetzt versteckt er sich und seine Mist-Leistung hinter diesem Foto?, sagte der Präsident des FC Bayern München der ?Sport Bild? vor dem Abflug des Clubs zu einer US-Tour.
 
 
 

Wigald Boning ist wieder Papa geworden

 
Komiker Wigald Boning ist wieder Papa geworden. ?Darf ich vorstellen: Theodor ist da! 3380 g, 52 cm?, schrieb der 51-Jährige bei Facebook zu einem Foto, das ihn mit dem Knirps und seiner Frau zeigt, der Opernsängerin Teresa Tièschky. ?Alle sind wohlauf und bester Laune?, sagte der Komiker, momentan regiere ?der Dauerknutschundknuddelmodus?. Von seinen Followern verabschiedete sich Boning mit den Worten: ?Herzliche Grüße aus dem Babynest!? Aus erster Ehe hat der 51-Jährige bereits erwachsene Zwillingssöhne.
 
 
 

Özil mit Arsenal zu Gastspiel in Singapur eingetroffen

 
Nach seinem Rücktritt aus der Fußball-Nationalmannschaft ist Mesut Özil am Montag mit seinem Verein FC Arsenal zu einem Gastspiel in Singapur eingetroffen. In dem südostasiatischen Stadtstaat stehen für die Gunners zwei Begegnungen gegen Europa-League-Sieger Atlético Madrid und Frankreichs Meister Paris Saint-Germain auf dem Programm. Özil gab bei der Ankunft mit dem Mannschaftsbus vor dem Hotel des Londoner Clubs keine Stellungnahme ab. Er gab auch einige Autogramme.
 
 
 

Thai-Höhle soll Nationalpark werden - Kinder gehen ins Kloster

 
In Thailand gibt es nach dem glücklichen Ausgang des Höhlendramas Ärger wegen der künftigen Nutzung des Geländes. Die Regierung plant, die Gegend rund um die Höhle im Norden des Landes in einen Nationalpark umzuwandeln. Bei Anwohnern sorgt das für Unmut. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus gehen die geretteten Jugendfußballer nun fast alle in buddhistische Kloster: Elf Spieler und der Trainer kündigten an, sich den Kopf rasieren zu lassen und sich für mehrere Tage ins Kloster zu verabschieden. Im Buddhismus wird dies gemacht, um sich nach negativen Erfahrungen zu ?reinigen?.
 
 
 

Demonstration in Israel gegen Diskriminierung Homosexueller

 
Zehntausende Israelis haben in Tel Aviv gegen die Diskriminierung Homosexueller demonstriert. Die Nachrichtenseite ynet berichtete, rund 80 000 Menschen hätten sich am Abend auf dem zentralen Rabin-Platz versammelt. Nach Angaben der LGBT-Gemeinde sei es der größte Protest in der Geschichte der Bewegung in Israel gewesen, berichtete der israelische Rundfunk. LGBT steht für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle. Hunderte Teilnehmer schwenkten Flaggen in den Regenbogenfarben und hielten Schilder in die Höhe.
 
 
 

Zwanziger sieht ?schweren Rückschlag? für Integration

 
Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger fürchtet durch den Rücktritt von Mesut Özil aus der Fußball-Nationalelf weit mehr als nur sportliche Konsequenzen. Die von Özil auch mit Fremdenfeindlichkeit begründete Entscheidung sei ?für die Integrationsbemühungen in unserem Land über den Fußball hinaus ein schwerer Rückschlag?, sagte Zwanziger der Deutschen Presse-Agentur. Der türkischstämmige Weltmeister ?war ein großes Vorbild für junge Spielerinnen und Spieler mit türkischem Migrationshintergrund.?
 
 
 

Mindestens neun Verletzte bei Schüssen in Toronto

 
In der kanadischen Großstadt Toronto sind mindestens neun Menschen durch Schüsse verletzt worden. Der Schütze sei tot, teilte die Polizei auf Twitter mit. Der Sender CBC News berichtete unter Berufung auf Polizeiangaben, es habe mehrere Todesopfer gegeben. Die Schüsse fielen demnach auf einer belebten Straße im Stadtteil Greektown. Auch ein Kind sei verletzt worden, teilte die Polizei mit. Der Tatort erstreckt sich den Berichten zufolge über mehrere Häuserblocks. Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar.
 
 
 

Trump warnt Iran: ?Bedrohen Sie niemals wieder die USA?

 
US-Präsident Donald Trump hat den iranischen Präsidenten Hassan Ruhani mit martialischen Worten vor Drohungen gegen die Vereinigten Staaten gewarnt. ?Bedrohen Sie niemals wieder die USA, oder Sie werden Konsequenzen von der Art zu spüren bekommen, wie sie wenige zuvor in der Geschichte erleiden mussten?, schrieb Trump in der Nacht zum Montag auf Twitter. ?Wir sind nicht länger ein Land, das Ihre wahnsinnigen Worte von Gewalt und Tod hinnehmen wird. Seien Sie vorsichtig!?, schrieb Trump weiter.
 
 
 

Zwei Obdachlose an Berliner S-Bahnhof angezündet

 
Ein Unbekannter hat in Berlin zwei Obdachlose und ihren Besitz mit einer Flüssigkeit übergossen und angezündet. Die 47 und 62 Jahre alten Männer erlitten bei der Attacke in der Nacht zum Montag am S-Bahnhof Schöneweide schwere Brandverletzungen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Nach Medienberichten kamen Passanten mit einem Feuerlöscher aus dem benachbarten Imbiss zu Hilfe und löschten. Das Motiv der Tat war zunächst unklar.
 
 
 

Özil-Rücktritt mit Rassismus-Vorwürfen: DFB unter Druck

 
Mesut Özils krachender Rücktritt aus der Nationalelf bringt die DFB-Spitze in Erklärungsnot und befeuert die heikle Debatte über Rassismus in Deutschland. Mit seinen scharfen Vorwürfen gegen Verbandschef Reinhard Grindel und angeblich fremdenfeindliche Funktionäre hinterließ der 29-Jährige dem Deutschen Fußball-Bund eine schwere Bürde für die weitere Aufarbeitung des WM-Scheiterns. Für seine Abrechnung erntete Özil harte Kritik, aber auch großes Lob - nicht zuletzt aus Ankara.
 
 
 

Bericht: Macron nennt Benalla-Affäre ?inakzeptabel?

 
Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat sich einem Bericht zufolge von seinem früheren Sicherheitsmitarbeiter Alexandre Benalla distanziert, dem gewaltsames Vorgehen gegen einen Demonstranten und Amtsanmaßung vorgeworfen wird. Macron habe den Vorgang bei einem Treffen mit Kabinettsmitgliedern als ?inakzeptabel? bezeichnet und betont, dass derartiges Verhalten auch künftig nicht straflos bleiben werde, berichtete die Nachrichtenagentur AFP. Die französische Justiz hat gegen Benalla ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und ihn unter ihre Aufsicht gestellt.
 
 
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