Verschollenes argentinisches U-Boot: Hoffnungssignale

 
Die Besatzung eines seit Mittwoch verschollenen argentinischen U-Bootes hat offenbar versucht, Verbindung zu Marinestützpunkten aufzunehmen. ?Wir haben sieben Signale von Anrufen mit einem Satellitentelefon empfangen, die vom U-Boot San Juan kommen könnten?, teilte Verteidigungsminister Oscar Aguad mit. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums dauerten die Anrufversuche zwischen 4 und 36 Sekunden, und eine Verbindung kam nicht zustande. Die Signale seien aber ein Zeichen dafür, dass die ?ARA San Juan? anscheinend aufgetaucht sei, sagte Marinesprecher Enrique Balbi.
 
 
 

Grüne an Jamaika-Partner: Verantwortung übernehmen

 
Angesichts der verfahrenen Lage in den Jamaika-Sondierungen hat die Grünen-Spitze an die Verhandlungspartner von CDU, CSU und FDP appelliert, Verantwortung für Deutschland zu übernehmen. Man müsse bereit sein, sich zu bewegen, aus Verantwortung oder auch ?Patriotismus für das Land?. Das sagte Grünen-Chef Cem Özdemir mit Blick auf die weltweiten Krisen und den stärker werdenden Rechtspopulismus in Europa. Dies hätten die Grünen in den Verhandlungen auch über die Schmerzgrenze hinaus getan. Jetzt stelle sich die Frage, ob diese Verantwortung für das Land für alle gelte.
 
 
 

Peking: 19 Tote bei Brand - ?Verdächtige? festgenommen

 
Bei einem Feuer in einem Wohnhaus in Peking sind 19 Menschen ums Leben gekommen. Acht weitere wurden verletzt. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Feuerwehrleute konnten die Flammen nach drei Stunden löschen. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Über die Ursache des Feuers war zunächst nichts bekannt. Die Staatsagentur schrieb, die Polizei habe ?Verdächtige? festgesetzt. Welches Verbrechen sie begangen haben sollen, war unklar.
 
 
 

Entscheidende Jamaika-Sondierungsrunde hat begonnen

 
Die Unterhändler von CDU, CSU, FDP und Grünen sind zur entscheidenden Sondierungsrunde für eine Jamaika-Koalition zusammengekommen. Die vier Parteien hatten gestern Fortschritte erzielt. Bei den Themen Migration sowie Klimaschutz und Energie gibt es aber noch keine Einigung in den strittigsten Punkten. Beide Bereiche sollten am Sonntagnachmittag erneut aufgerufen werden. In Teilnehmerkreisen hieß es, wenn das Thema Migration gelöst werde, käme man auch bei Klimaschutz und Energie zusammen.
 
 
 

Jamaika-Parteien haben mit entscheidenden Sondierungen begonnen

 
Die Unterhändler von CDU, CSU, FDP und Grünen sind zur entscheidenden Sondierungsrunde für eine Jamaika-Koalition zusammengekommen. Die vier Parteien hatten gestern Fortschritte erzielt. Bei den Themen Migration sowie Klimaschutz und Energie gibt es aber noch keine Einigung in den strittigsten Punkten. Beide Bereiche sollten am Sonntagnachmittag erneut aufgerufen werden. In Teilnehmerkreisen hieß es, wenn das Thema Migration gelöst werde, käme man auch bei Klimaschutz und Energie zusammen.
 
 
 

Bericht: Mehr Fälle von sexuellen Übergriffen bei Bundeswehr

 
In der Bundeswehr werden deutlich mehr Fälle von sexueller Belästigung und Vergewaltigung gemeldet als früher. Das schreibt die ?Bild am Sonntag?. In diesem Jahr seien bis Mitte November elf Vorfälle angezeigt worden, bei denen Bundeswehrangehörige eine Kameradin oder einen Kameraden vergewaltigt oder dies versucht haben sollen. Im Gesamtjahr 2016 habe es nur fünf solcher Meldungen gegeben. Insgesamt seien bis Ende September 187 Verdachtsfälle von sexuellen Übergriffen gemeldet worden, nach 128 im Gesamtjahr 2016. Sie reichten von Berührungen bis zur Vergewaltigung.
 
 
 

Frau getötet - zehn Jahre alter Sohn ruft Polizei

 
Eine 35 Jahre alte Frau ist in Nordrhein-Westfalen getötet worden. Ihr zehn Jahre altes Kind habe den Notruf 110 gewählt. Die Beamten fanden die Frau mit Stich- und Schnittverletzungen tot im Hausflur in Bad Oeynhausen. Die Polizei nahm den 36 Jahre alten Lebenspartner, der mit zwei weiteren Kindern im Haus war, wegen Verdachts eines Tötungsdelikts vorläufig fest. Der Tatverdächtige ist nach ersten Erkenntnissen der Vater eines der drei Kinder. Polizei und Staatsanwaltschaft wollten morgen weitere Angaben machen. Eine Mordkommission habe die Ermittlungen aufgenommen.
 
 
 

Gabriel bei Rohingya-Flüchtlingen in Bangladesch

 
Außenminister Sigmar Gabriel hat 20 Millionen Euro zusätzlich für die Versorgung der muslimischen Rohingya-Flüchtlinge aus dem südostasiatischen Myanmar zugesagt. Er besuchte ein Flüchtlingslager im Nachbarland Bangladesch. ?Was wir hier gesehen haben, ist eine katastrophale Lebenssituation für die Menschen hier.? Insgesamt sind mehr als 830 000 Menschen aus Myanmar vor Gewalt und Verfolgung geflohen.
 
 
 

Halbe Million Euro für ?Tim und Struppi?-Zeichnung

 
Eine Originalzeichnung aus der Comicserie ?Tim und Struppi? ist für mehr als eine halbe Million Euro versteigert worden. Das Werk des belgischen Comiczeichners Hergé wechselte in Paris für 505 000 Euro den Besitzer, wie das Auktionshaus Artcurial bekannt gab. Es handelt sich um eine Abbildung zum achten ?Tim und Struppi?-Band ?König Ottokars Zepter?. Zeichnungen von Hergé hatten in den vergangenen Jahren mehrfach hohe Beträge bei Auktionen eingebracht: Eine Doppelseite aus dem Jahr 1937 mit mehr als 40 Szenen wurde 2014 für mehr als 2,6 Millionen Euro versteigert.
 
 
 

Französischer Polizist tötet drei Menschen und sich selbst

 
Mit seiner Dienstwaffe hat ein französischer Polizist bei Paris drei Menschen erschossen und sich selbst getötet. Eins der Opfer war der Vater seiner Lebensgefährtin. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Polizeikreise. Außerdem verletzte der 31-Jährige seine Partnerin sowie deren Schwester und Mutter. Zuvor hatte er zwei Menschen auf der Straße getötet. Nach örtlichen Behördenangaben hatte die Lebensgefährtin des Polizisten diesem kurz zuvor gesagt, dass sie sich trennen wollte. Der Täter wurde tot im Garten der Familie seiner Freundin gefunden.
 
 
 

Götze will von Löw keinen WM-Bonus: ?Nicht mein Anspruch?

 
WM-Siegtorschütze Mario Götze erwartet bei der Nominierung für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland keinen Helden-Bonus von Bundestrainer Joachim Löw. Er wolle mitfahren, weil er Leistung bringe. Sein Anspruch sei es, den Bundestrainer davon zu überzeugen, dass er sich auf ihn verlassen könne und er ihn als einen sehr guten Spieler ansehe. Das sagte der BVB-Mittelfeldspieler der ?Welt am Sonntag?. Er wolle nicht allein wegen seines entscheidenden Tores im Finale 2014 gegen Argentinien mitfahren dürfen. Das sei nicht sein Anspruch und auch nicht der der Nationalmannschaft.
 
 
 

Blüm fordert unbeschränkten Familiennachzug für Flüchtlinge

 
Der frühere Bundesarbeitsminister Norbert Blüm hat seine Partei aufgefordert, bei den Jamaika-Sondierungen einen uneingeschränkten Familiennachzug für Flüchtlinge zu ermöglichen. Es widerspreche den Grundüberzeugungen der christlichen Soziallehre, den Familiennachzug zu verbieten. Das schrieb der CDU-Politiker in der ?Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung?. Die große Koalition hatte den Familiennachzug bei Menschen mit eingeschränktem Schutzstatus bis März 2018 ausgesetzt. Die Grünen wollen, dass er danach wieder zugelassen wird. Die Union lehnt das ab.
 
 
 

Simbabwes Militärführung verhandelt erneut mit Mugabe

 
Die Führung der Putschisten in Simbabwe will Präsident Robert Mugabe zur Aufgabe seines Amtes drängen. In den neuen Verhandlungen mit den Generälen soll heute als Vermittler auch ein katholischer Pfarrer teilnehmen. Das berichtet das staatliche Fernsehen ZBC. Die Regierungspartei Zanu-PF will Mugabe unterdessen bei einer Vorstandssitzung als Parteiführer abwählen und ihn ebenfalls zum Rücktritt auffordern. Der seit dem unblutigen Putsch unter Hausarrest stehende Mugabe hatte das Militär bereits getroffen. Dem Vernehmen nach weigerte sich Mugabe jedoch, sein Amt aufzugeben.
 
 
 

Christbaum im Windkanal - Er kippt schneller als gedacht

 
Wie verhält sich ein Weihnachtsbaum im Sturm? Forscher haben ein Exemplar im Windkanal getestet und kommen zu beunruhigenden Ergebnissen: Ein zehn Meter hoher Christbaum müsse mit etwa 10 000 bis 12 000 Kilogramm Gewicht verankert werden, damit er bei kräftigem Wind nicht umkippe, teilte die Fachhochschule Aachen mit. Anders als in der Natur seien Christbäume auf dem Weihnachtsmarkt stark fixiert und könnten nicht so nachgeben wie ein in Erdreich verwurzelter Baum. Der Aachener Einzelhandelsverband hatte die Wissenschaftler um die Berechnung für den anstehenden Weihnachtsmarkt gebeten.
 
 
 

Brand in Tiefgarage richtet hohen Schaden an

 
In einer Tiefgarage in Stuttgart hat ein Brand einen Sachschaden von mehreren 100 000 Euro angerichtet. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. Das Feuer war demnach aus zunächst unbekannter Ursache ausgebrochen, die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Anwohner hörten laut einer Mitteilung der Feuerwehr Explosionen aus der Tiefgarage und meldeten den Brand. Das Feuer sei nach Eintreffen der Einsatzkräfte schnell unter Kontrolle gewesen. Zwei Autos waren aber schon komplett ausgebrannt, weitere beschädigt worden. Die Anwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren.
 
 
 

Strom bleibt 2018 teuer - kaum Entlastung für Verbraucher

 
Deutschlands Stromkunden müssen auch 2018 tief in die Tasche greifen. Obwohl die staatlichen Umlagen leicht zurückgehen und viele Konzerne 2017 etwas weniger für die Strombeschaffung im Großhandel zahlen mussten, sinkt der Preis für die Haushaltskunden zum Jahresbeginn kaum. Der deutsche Strompreis bleibt damit insgesamt auf einem der Spitzenplätze in Europa. Verbraucherschützer kritisieren, dass Versorger Entlastungen nicht weitergäben. Die Stromkunden müssen im Schnitt zwischen 1100 und 1400 Euro jährlich für die Versorgung eines vierköpfigen Durchschnittshaushalts zahlen.
 
 
 

Übergroßer Christbaum löst Polizeieinsatz aus

 
Ein übergroßer Weihnachtsbaum hat in der Kleinstadt Kandern in Baden-Württemberg einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der Fahrer eines landwirtschaftlichen Gespanns habe die Ausmaße der Tanne offenbar völlig unterschätzt. Während der Fahrt beschädigte der Christbaum mehrere Verkehrsschilder und ein Brückengeländer. Entgegenkommende Fahrzeuge mussten bremsen und ausweichen. Die alarmierte Polizei kam dem Fahrer auf die Spur, indem sie den abgerissenen Tannenzweigen folgte. Den Mann erwarte nun ein Strafverfahren wegen Unfallflucht und diverser Ordnungswidrigkeiten.
 
 
 

Noch immer melden sich Traumatisierte bei Loveparade-Stiftung

 
Der Loveparade-Stiftung in Duisburg sind in diesem Jahre weitere Fälle von schwer traumatisierten Menschen durch das Gedränge mit 21 Toten bekannt geworden. Einige könnten weiterhin nicht arbeiten und brauchten immer noch Therapien, sagte der Vorstand der ?Stiftung Duisburg 24.7.2010?, Jürgen Widera. Einige seien ganz aus der Bahn geworfen und hätten ihren Job verloren. In einem Gedränge waren damals 21 Menschen gestorben, mehr als 650 wurden verletzt. Am 8. Dezember beginnt ein Strafprozess gegen zehn Beteiligte von Stadt Duisburg und Veranstalter Lopavent.
 
 
 

Finale: Jamaika-Unterhändler wollen Schlusspunkt setzen

 
Unter hohem Zeit- und Einigungsdruck setzen CDU, CSU, FDP und Grünen heute ihre Jamaika-Sondierungen fort. Sie sollen bis zum Abend abgeschlossen werden. Allerdings gibt es nach wie vor Streit in zentralen Fragen wie Migration, Klimaschutz und Energie. Gestern hieß es in Teilnehmerkreisen, wenn das Thema Migration gelöst werden könne, käme man auch bei Klimaschutz und Energie zusammen. Der Klimaschutz und der Umgang mit Kohlekraftwerken sind für die Grünen besonders wichtig, die Begrenzung der Zuwanderung für die CSU. Auch beim Streitthema Verkehr sind zentrale Fragen noch strittig.
 
 
 

Deutschland gedenkt am Volkstrauertag der Kriegstoten

 
Vertreter der deutschen Verfassungsorgane gedenken heute in Berlin der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller werden zunächst an der Neuen Wache Kränze niederlegen. Auch Vertreter der Bundeswehr, des Bundesverfassungsgerichts und der Deutschen Kriegsgräberfürsorge werden dabei sein. Die zentrale Gedenkfeier der Bundesrepublik findet anschließend im Plenarsaal des Bundestages statt.
 
 
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