Kippa-Träger mit Gürtel attackiert - Prozessbeginn in Berlin

 
Begleitet von großem medialen Interesse hat in Berlin der Prozess gegen einen 19-Jährigen begonnen, der einen Israeli mit Kippa attackiert und verletzt haben soll. Der Angriff vor rund zwei Monaten hatte bundesweit Empörung und eine Welle der Solidarität ausgelöst, hochrangige Politiker bis hin zu Kanzlerin Angela Merkel zeigten sich betroffen. In dem Prozess am Amtsgericht Berlin-Tiergarten werden dem aus Syrien stammenden Angeklagten gefährliche Körperverletzung und Beleidigung vorgeworfen. Laut Gericht könnte das Urteil noch am selben Tag gesprochen werden.
 
 
 

Formel-1: Red Bull wechselt Motorpartner - Honda statt Renault

 
Formel-1-Rennstall Red Bull fährt von 2019 mit Honda-Motoren. Wie das Team bekannt gab, schlossen der japanische Hersteller und Red Bull eine Vereinbarung für zwei Jahre. Damit endet nach der laufenden Saison die zwölfjährige Zusammenarbeit mit Renault. Zwischen 2010 und 2013 holten Red Bull und sein jetziger Partner vier Fahrertitel durch Sebastian Vettel und wurden zudem vier Mal Konstrukteurs-Weltmeister. Red Bull war in den vergangenen Jahren immer wieder unzufrieden mit der Motoren-Entwicklung.
 
 
 

Widerstand gegen Trumps Null-Toleranz-Einwanderungspolitik

 
Das scharfe Vorgehen der Regierung von Präsident Donald Trump gegen Migrantenfamilien findet in der US-Bevölkerung wenig Zustimmung. Wie aus einer vom Sender CBS veröffentlichten Umfrage hervorgeht, halten es 67 Prozent der Befragten für ?inakzeptabel?, Kinder von ihren Eltern zu trennen. Am Freitag war bekannt geworden, dass die US-Behörden fast 2000 Kinder von ihren Eltern getrennt haben. Die Eltern wurden an der Südgrenze der USA als illegale Einwanderer inhaftiert, ihre Kinder kamen in Aufnahmelager oder zu Pflegefamilien.
 
 
 

CDU-Innenpolitiker für Koalitionsausschuss vor EU-Gipfel

 
Nach der SPD hat sich auch CDU-Innenpolitiker Armin Schuster wegen des unionsinternen Asylstreits für ein Spitzentreffen der Koalition ausgesprochen. Er befürworte einen Koalitionsausschuss vor dem EU-Gipfel Ende Juni, sagte Schuster im Deutschlandfunk. Die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles hatte am Montag einen solchen Ausschuss verlangt. Die CSU hatte Kanzlerin Angela Merkel am Montag eine Frist von zwei Wochen zugebilligt, um eine Lösung mit anderen EU-Staaten in der Flüchtlingspolitik zu erzielen.
 
 
 

Verdächtiger im Fall der getöteten 16-Jährigen vernommen

 
Im Fall der getöteten 16-Jährigen aus Barsinghausen bei Hannover prüft die Polizei, ob sich der Tatverdacht gegen einen 24-Jährigen erhärtet. Der Verdächtige sei vernommen worden, sagte eine Polizeisprecherin. Er wurde am Montagmittag festgenommen. Die tote Jugendliche war am Sonntag in der Nähe einer Grundschule entdeckt worden. Nur einige Hundert Meter weiter hatte bereits im April eine Frau beim Spaziergang mit ihrem Hund eine Tote in einem Entwässerungsgraben nahe dem Friedhof gefunden. Die Polizei prüft, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt.
 
 
 

Bierhoff: Unzufriedenheit ist gut

 
Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff hat vor zu großer Aufregung und Hektik vor dem zweiten WM-Gruppenspiel gegen Schweden gewarnt. ?Die Kunst liegt jetzt auch darin, Ruhe zu bewahren?, erklärte der DFB-Direktor in der ARD. Ruhe heiße aber nicht Zurücklehnen und Gelassenheit und zu glauben, dass wir als Weltmeister eben das zweite Spiel gewinnen?, ergänzte Bierhoff. Nach der 0:1-Auftaktniederlage gegen Mexiko muss Deutschland bei der Fußball-WM in Russland am Samstag in Sotschi unbedingt punkten, um nicht vorzeitig aus dem Turnier auszuscheiden.
 
 
 

Wieder trauriger Flüchtlingsrekord

 
Nie sind in der Welt durch Krisen und Konflikte so viele Menschen auf der Flucht gewesen wie 2017. Insgesamt waren es Ende des Jahres 68,5 Millionen, 4,6 Prozent mehr als Ende 2016, wie das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR berichtete. Es ist der fünfte Rekordwert in Folge. Neu oder zum wiederholten Mal vertrieben wurden allein im Laufe des vergangenen Jahres statistisch gesehen pro Tag fast 44 500 Menschen. Die größte Bürde tragen demnach ärmere Länder: 85 Prozent der Flüchtlinge lebten in teils bitterarmen Ländern oder solchen mit niedrigen oder mittleren Einkommen.
 
 
 

Erste Hinrichtung in Thailand seit neun Jahren

 
In Thailand ist zum ersten Mal seit knapp neun Jahren die Todesstrafe vollstreckt worden. Ein 26-jähriger sei per Giftspritze hingerichtet worden, teilte die thailändische Strafvollzugsbehörde mit. Der Mann war wegen Mordes an einem 17-jährigen im Jahr 2002 zum Tode verurteilt worden. Zuletzt waren im August 2009 zwei Männer hingerichtet worden. Amnesty International protestierte gegen die Vollstreckung. Nach Angaben von Behördenchef Naras Savestanan war es die siebte Hinrichtung per Giftspritze, seit diese Methode in Thailand 2003 eingeführt worden war.
 
 
 

Studie: Flugtickets waren zu Jahresbeginn teurer

 
Zu Jahresbeginn mussten die Kunden bei Billigfliegern etwas tiefer in die Tasche greifen. Im ersten Frühjahr nach der Insolvenz der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin kostete eine Strecke bei den vier führenden Billiganbietern im jeweiligen Schnitt zwischen 53 und 117 Euro, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt auf der Grundlage eines breit angelegten Preisvergleichs berichtete. Im Vorjahr hatte die Spanne etwas niedriger zwischen 44 und 114 Euro gelegen.
 
 
 

Merkel sucht nach europäischer Lösung im Asylstreit

 
Im nach wie vor ungelösten Asylstreit mit der CSU sucht Bundeskanzlerin Angela Merkel unter Hochdruck nach einer europäischen Lösung der Krise. Nach einem Gespräch mit dem neuen italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte trifft sich die Kanzlerin an diesem Dienstag im Gästehaus der Bundesregierung in Meseberg mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Die CSU hatte Merkel eine Frist von zwei Wochen zugebilligt, um bilaterale Abkommen mit anderen EU-Staaten zu schließen. Dabei geht es um Asylbewerber, die in einem anderen EU-Land schon registriert sind.
 
 
 

Söder kündigt im Asylstreit entschlossenes Handeln der CSU an

 
Im Asylstreit der Union hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ein entschlossenes Handeln der CSU angekündigt. ?Sollte es nach dem EU-Gipfel keine endgültige Lösung geben, dann muss endgültig entschieden werden?, sagte Söder der Deutschen Presse-Agentur. Für den Fall hat CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer angekündigt, notfalls im Alleingang umfassende Zurückweisungen von Migranten an den Grenzen anzuordnen. Dabei geht es um Asylbewerber, die in einem anderen EU-Land schon registriert sind. Merkel lehnt dies bislang strikt ab.
 
 
 

Kapitän Neuer spricht - DFB-Team zieht nach Sotschi um

 
Kapitän Manuel Neuer geht voran. Der 32-Jährige wird zwei Tage nach dem WM-Fehlstart der deutschen Fußball-Nationalmannschaft als erster DFB-Vertreter wieder öffentlich auftreten. Der Torhüter kann am Dienstag bei der Pressekonferenz in Watutinki einen Einblick geben, wie die DFB-Auswahl nach dem 0:1 gegen Mexiko wieder in die Erfolgsspur kommen will. Das Team verlässt am Nachmittag das Stammquartier in Watutinki und zieht nach Sotschi um. Am Schwarzen Meer stimmt sich der Weltmeister von Mittwoch an auf das zweite Gruppenspiel gegen Schweden ein.
 
 
 

Kim Jong Un nach Singapur-Gipfel zu Besuch in Peking

 
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un besucht Peking. Das berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Kim werde demnach am Dienstag und Mittwoch in der chinesischen Hauptstadt Gespräche führen. Es wird erwartet, dass Kim die chinesische Führung über die Ergebnisse des Singapur-Gipfels mit US-Präsident Donald Trump informiert. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, landete am Dienstag am Pekinger Flughafen ein nordkoreanisches Flugzeug mit Kim oder einem anderen hochrangigen Nordkoreaner an Bord.
 
 
 

China wirft USA Start von Handelskrieg vor

 
China hat den USA nach der Ankündigung neuer milliardenschwerer Strafzölle mit Vergeltung gedroht. ?Die Vereinigten Staaten initiieren einen Handelskrieg und verletzten die Gesetze des Marktes?, sagte ein Sprecher des Pekinger Handelsministeriums. Verhalten sich die USA weiterhin ?irrational?, würden ?entschlossene Gegenmaßnahmen folgen?. Kurz zuvor hatte das Weiße Haus die Prüfung von weiteren Zöllen auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar in Auftrag gegeben.
 
 
 

US-Senat will Verkauf von F35-Kampfjets an die Türkei blockieren

 
Der US-Senat hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, mit dem der Verkauf von rund 100 Kampfflugzeugen vom Typ F-35 an den Nato-Partner Türkei blockiert werden könnte. Grund dafür sind die zuletzt angespannten Beziehungen Washingtons zur Türkei, unter anderem wegen der Festnahme von US-Bürgern. Republikanische wie auch demokratische Senatoren haben sich zudem besorgt über die türkischen Pläne zum Kauf russischer Waffensysteme geäußert.
 
 
 

Trump droht China mit weiteren Strafzöllen

 
US-Präsident Donald Trump hat China mit weiteren Strafzöllen auf Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar gedroht. Er wies seinen Handelsbeauftragten Robert Lighthizer an, entsprechende Produkte zu bestimmen, wie das Weiße Haus mitteilte. Trump beschrieb den Schritt als Vergeltungsmaßnahme. Die neuen Zölle von zehn Prozent sollten in Kraft treten, wenn die chinesische Regierung sich weigere, ihre Vorgehensweise zu ändern, und wie angekündigt mit ihren Zöllen Ernst mache, erklärte der US-Präsident.
 
 
 

US-Rapper XXXTentacion erschossen

 
Der US-Rapper XXXTentacion ist in Florida auf offener Straße erschossen worden. Nach Angaben der Polizei habe der Rapper, dessen richtiger Name Jahseh Onfroy lautet, in Deerfield Beach im Broward County den Laden eines Motorradhändlers verlassen, als er von zwei Unbekannten niedergeschossen wurde. Der 20-jährige XXXTentacion sei umgehend ins Krankenhaus gebracht worden, wo die Ärzte nur seinen Tod feststellen konnten.
 
 
 

Kippa-Träger attackiert - Prozess gegen 19-Jährigen

 
Rund zwei Monate nach der Attacke gegen einen Israeli mit Kippa in Berlin muss sich heute ein 19-Jähriger vor Gericht verantworten. In dem Prozess am Amtsgericht Tiergarten werden dem aus Syrien stammenden Angeklagten gefährliche Körperverletzung und Beleidigung zur Last gelegt. Nach Angaben des Gerichts könnte das Urteil noch am selben Tag fallen. Der Übergriff hatte bundesweit Empörung ausgelöst. Hochrangige Politiker bis hin zu Kanzlerin Angela Merkel zeigten sich betroffen.
 
 
 

Merkel und Macron wollen EU-Reformpakt schmieden

 
Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollen ein gemeinsames EU-Reformpaket auf den Weg bringen. Bei einem Treffen im Gästehaus der Bundesregierung in Meseberg soll es um vier Kernprojekte gehen: Reform der Wirtschafts- und Währungsunion, Stärkung der Außen- und Verteidigungspolitik, gemeinsame Asylpolitik und Forschungskooperation, etwa beim Thema Künstliche Intelligenz. Macron hatte im September 2017 Vorschläge zur ?Neugründung eines souveränen, vereinten und demokratischen Europas? vorgelegt - und lange auf Merkels Antwort gewartet.
 
 
 

USA stoppen Planungen für gemeinsames Manöver mit Südkorea

 
Die USA haben alle Planungen für ein größeres gemeinsames Militärmanöver mit Südkorea im August gestoppt. Das teilte das Pentagon am Abend mit. Auch das südkoreanische Verteidigungsministerium bestätigte die Entscheidung, wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtet. Eine Pentagon-Sprecherin erklärte, die Planungen für das Manöver mit dem Namen ?Ulchi Freedom Guardian? seien suspendiert worden. Man sei noch dabei, weitere Schritte zu koordinieren. Über spätere Militärübungen sei noch nicht entschieden worden.
 
 
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