Post bei Rabattzahlungen für Millionen Briefe betrogen

 
Die Deutsche Post ist mit Millionen erfundenen Briefen betrogen worden. Die Staatsanwaltschaft ermittele in dem Fall, sagte ein Postsprecher. Demnach rechneten private Post-Dienstleister die Anlieferung von Hunderten Millionen Briefen ab, die nie geschrieben wurden. Dienstleister sammeln Sendungen von Geschäftskunden ein und geben diese dann gebündelt direkt bei den Briefsortierzentren der Post ab. Dafür gewährt der Konzern Rabatte, die sich je nach Briefmenge erhöhen. Dem ?FAS?-Bericht zufolge ist in den Akten von massenhaft ?fingierten? und ?nicht existenten Briefen? die Rede.
 
 
 

Grüne: Rückschritte bei Verhandlungen zum Klimaschutz

 
Bei den Jamaika-Gesprächen zum Klimaschutz hat es nach Angaben der Grünen-Chefin Simone Peter Rückschritte gegeben. Es gehe teils vorwärts, teils aber auch rückwärts, sagte Peter vor der Berliner CDU-Zentrale. Dort sitzen Union, FDP und Grüne zu Beratungen über eine Jamaika-Koalition zusammen. ?Wir als grüne Sondierungsgruppe haben klar den Kurs ausgegeben: Wir verhandeln, wir legen Vorschläge auf den Tisch, wir sind kompromissbereit?, sagte Peter. Es werde weiter gesprochen über Klima, Asylpolitik, Verkehr, Landwirtschaft, Rüstungsexporte sowie Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik.
 
 
 

Liverpool siegt mit 3:0 gegen FC Southampton

 
Der FC Liverpool hat in der Premier League einen souveränen Heimerfolg gefeiert. Die Reds von Trainer Jürgen Klopp besiegten den FC Southampton mit 3:0. Mohamed Salah mit einem Doppelpack und der Brasilianer Philippe Coutinho trafen in Anfield für die Gastgeber. Salah hat nach zwölf Saisonspielen schon neun Tore auf dem Konto. Das gab es in der Premier League noch nie. Klopp, der unter der Woche wegen gesundheitlicher Beschwerden im Krankenhaus gewesen war, hatte vor der Partie betont, er sei wieder vollkommen fit. Seine Mannschaft bleibt trotz des Heimsiegs auf Platz fünf.
 
 
 

Bayern baut Vorsprung auf Leipzig aus - Köln weiter sieglos

 
Rekordmeister Bayern München hat die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga ausgebaut. Der Spitzenreiter setzte sich gegen den FC Augsburg souverän mit 3:0 durch und hat nun sechs Punkte Vorsprung auf Vizemeister RB Leipzig. Die Sachsen kamen bei Bayer Leverkusen nur zu einem 2:2. Der 1. FC Köln wartet nach dem 0:1 beim FSV Mainz 05 noch auf den ersten Sieg. Mark Uth sicherte 1899 Hoffenheim mit einem Tor in der Nachspielzeit das 1:1 gegen Eintracht Frankfurt. Trainer Martin Schmidt feierte den ersehnten ersten Sieg mit dem VfL Wolfsburg. Die Niedersachsen setzten sich gegen den SC Freiburg mit 3:1 durch.
 
 
 

CSU-Machtkampf eskaliert - Aigner bringt Urwahl ins Gespräch

 
In der CSU eskaliert der Machtkampf um die Nachfolge von Parteichef und Ministerpräsident Horst Seehofer. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner brachte im Gespräch mit Parteifreunden nun eine Urwahl des Spitzenkandidaten für die Landtagswahl und sich selber als Bewerberin ins Spiel - und erntete dafür größtenteils scharfen Protest. Sie wolle nur Finanzminister Markus Söder als Nachfolger verhindern, kritisierten CSU-Politiker. Aigner halte eine Urwahl für denkbar, berichteten der ?Münchner Merkur? und die ?Bild?-Zeitung. Eine Sprecherin Aigners wollte die Berichte weder bestätigen noch dementieren.
 
 
 

Vatikan geht Berichten über Missbrauch in Jugendseminar nach

 
Der Vatikan hat nach jüngsten Berichten über sexuelle Handlungen in einem Jugendseminar eine Untersuchung eingeleitet. Das teilte der Heilige Stuhl mit. Hintergrund ist erschienenes Buch des italienischen Journalisten Gianluigi Nuzzi über Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche. In dem Buch mit dem Titel ?Peccato originale? schreibt Nuzzi, ein früherer Seminarist und heutiger Priester habe in dem Präseminar St. Pius X. einen Priester beim Oralsex mit einem Mitbewohner gesehen. In dem Seminar werden Jungen im Alter von 11 bis 14 Jahren auf eine Priesterausbildung vorbereitet.
 
 
 

Rentnerin knackt russischen Rekord-Jackpot

 
Eine Rentnerin hat beim Lotto in Russland einen Rekord-Jackpot von einer halben Milliarde Rubel gewonnen. Wie die Agentur Tass meldete, war das der größte Lottogewinn, der je in Russland ausgezahlt wurde. Fast hätte die 63-jährige Natalja Wlassowa aus dem Gebiet Woronesch ihren Gewinn verpasst, teilte die staatliche Lottogesellschaft Stoloto mit. Das erste Mal habe ihre Enkelin den Tippschein geprüft und nicht gemerkt, dass die Oma gewonnen habe, erzählte sie. Als dann Meldungen kamen, dass ein Jackpotgewinner aus ihrer Region gesucht werde, prüfte Wlassowa ihren Schein selbst.
 
 
 

Klima-Satellit der Nasa ins All gestartet

 
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat einen Satelliten zur Messung von Klima- und Wetterdaten ins All geschickt. ?JPSS-1? sei in der Nacht erfolgreich an Bord einer Rakete von der Vandenberg Airforce-Basis in Kalifornien gestartet, teilte die Nasa mit. ?JPSS-1? ist der erste von insgesamt vier Satelliten, die Wettervorhersagen in den USA künftig deutlich präziser machen sollen. ?Der Wert dieses neuen Satelliten kann nicht unterschätzt werden nach dieser tragischen Hurrikan-Saison?, sagte US-Handelsminister Wilbur Ross.
 
 
 

Aufräumarbeiten rund um die Uhr nach Pipeline-Leck in South Dakota

 
Nach dem Leck in der umstrittenen Keystone-Pipeline im US-Staat South Dakota sind die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Die Betreiberfirma TransCanada hat nach eigenen Angaben 75 Arbeiter in dem grasbewachsenen ländlichen Gebiet im Einsatz, wo am Donnerstag fast 800 000 Liter Öl ausgetreten waren. Die Ursache wird weiter untersucht, TransCanada sprach zunächst nur vage von einem ?Ausrüstungsversagen?. Hinweise, dass Trinkwasser verseucht wurde, gab es bis zum Wochenende nicht.
 
 
 

AC/DC-Mitgründer Malcolm Young gestorben

 
Der AC/DC-Musiker Malcolm Young ist tot. Das teilte die Band auf ihrer Webseite mit. Young wurde 64 Jahre alt. Der gebürtige Schotte war neben seinem Bruder Angus einer der Gründer der legendären australischen Rockgruppe. Malcolm Young litt bereits seit mehreren Jahren an einer Demenzkrankheit und konnte nicht mehr in der Band mitspielen. ?Als sein Bruder ist es schwer für mich, in Worten auszudrücken, was er für mich bedeutet hat in meinem Leben. Die Verbindung zwischen uns war einzigartig und ganz besonders?, hieß es auf der AC/DC-Webseite von Angus.
 
 
 

AC/DC-Mitbegründer Malcolm Young gestorben

 
Der AC/DC-Mitbegründer Malcolm Young ist tot. Das teilte die Rockgruppe auf ihrer Webseite mit. Young wurde 64 Jahre alt.
 
 
 

Niedersachsen-SPD stimmt Koalitionsvertrag mit CDU zu

 
Die SPD in Niedersachsen hat der Koalitionsvereinbarung mit der CDU auf einem Parteitag mit großer Mehrheit zugestimmt. ?Ich empfinde dieses Ergebnis als Vertrauensvorschuss?, sagte der SPD-Landeschef und Ministerpräsident Stephan Weil in Hannover. Am Donnerstag hatte sich der Ministerpräsident mit CDU-Landeschef Bernd Althusmann auf den Vertrag geeinigt, der die Zusammenarbeit der schwarz-roten Koalition in den nächsten fünf Jahren regeln soll. Vorgesehen ist unter anderem, 1000 neue Lehrer einzustellen und die Kita-Gebühren abzuschaffen.
 
 
 

Jamaika-Sondierungen unter hohem Einigungsdruck

 
Unter hohem Einigungsdruck suchen die Jamaika-Unterhändler von CDU, CSU, FDP und Grünen nach Kompromissen bei den Streitthemen Klimaschutz und Migration. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief alle Seiten auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Es gebe keinen Anlass für ?panische Neuwahldebatten?, sagte er. Zur Fortsetzung der Gespräche heute betonten alle Seiten ihre Einigungsbereitschaft, aber auch die Notwendigkeit, bis Sonntagabend eine Entscheidung herbeizuführen. Sollten die Differenzen nicht zu überbrücken sein, droht ein Scheitern der Verhandlungen. Dann käme es wohl zu Neuwahlen.
 
 
 

Bundespräsident warnt vor panischen Neuwahldebatten

 
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die potenziellen Jamaika-Partner CDU, CSU, FDP und Grüne ermahnt, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und Neuwahlen zu vermeiden. ?Es besteht kein Anlass zu panischen Neuwahldebatten?, sagte Steinmeier der ?Welt am Sonntag?. Dass Parteien zu Beginn der Verhandlungen versuchten, die Preise hochzutreiben, sei üblich. Er könne sich aber nicht vorstellen, dass die verhandelnden Parteien ernsthaft das Risiko von Neuwahlen heraufbeschwören wollten. Steinmeier sprach sich in der Migrationsdebatte für eine offene Auseinandersetzung aus.
 
 
 

Krokodil beißt Zehnjährigen beim Schwimmen - Junge ertrinkt

 
Ein Krokodil hat einen zehnjährigen Schüler angegriffen, der mit Freunden in einem Fluss im Süden Malawis schwamm. Der Schüler ertrank in Folge des Angriffs im Fluss Shire, der durch den Liwonde-Nationalpark fließt, erklärte die Polizei. Eine Obduktion habe sowohl Blutverlust in Folge der Bissverletzungen als auch Ertrinken als Todesursache festgestellt. Es war bereits der zweite Todesfall in dem Gebiet infolge eines Krokodilangriffs innerhalb von drei Monaten.
 
 
 

Sänger Morrissey: Weinstein-Opfer spielten mit

 
Die Opfer der sexuellen Attacken von Filmmogul Harvey Weinstein haben sich die Belästigungen nach Ansicht des Popmusikers Steven Patrick Morrissey auch selbst zuzuschreiben. Die Leute wüssten genau, was passiere. Und sie spielten mit, sagte Morrissey in einem ?Spiegel?-Interview. Nachher sei es ihnen peinlich, oder es habe ihnen nicht gefallen. ?Und dann drehen sie sich um und sagen: Ich wurde attackiert, ich wurde überrascht, ich wurde in das Zimmer gezerrt. Aber wäre alles gut gelaufen und hätte es ihnen eine große Karriere ermöglicht, würden sie nicht darüber reden?, sagte er.
 
 
 

Jamaika-Sondierung: Parteien nehmen sich ?Denkpause?

 
Im Endspurt der Jamaika-Sondierung genehmigen sich CDU, CSU, FDP und Grüne nach der Beratung der besonders heiklen Themen Klimaschutz und Asyl eine Pause für interne Beratungen. Zwei Stunden haben die Parteien am Nachmittag Zeit, um zu besprechen, ob sie mit den vorgeschlagenen Kompromissen leben können. Die Themen Klimaschutz und der Umgang mit Kohlekraftwerken sind für die Grünen besonders wichtig, die Begrenzung der Zuwanderung für die CSU.
 
 
 

Hariri kehrt am Mittwoch nach Beirut zurück

 
Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri soll mehr als zwei Wochen nach seiner aufsehenerregenden Rücktrittserklärung am Mittwoch in seine Heimat zurückkehren. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Hariri hatte mit seiner Erklärung von Saudi-Arabien aus eine politische Krise im Libanon ausgelöst. Es gab Spekulationen, Saudi-Arabien habe seinen Rückzug erzwungen und Hariri festgehalten, um im Libanon Spannungen mit der Hisbollah zu erzeugen. Schutzmacht der Hisbollah ist der Iran, der mit Saudi-Arabien um Einfluss in der Region ringt.
 
 
 

?Spiegel?: NRW prüft Verbot radikaler Moscheen

 
Nordrhein-Westfalen prüft ein Verbot radikaler Moscheen und salafistischer Gruppierungen. Das berichtet der ?Spiegel?. Der Verfassungsschutz habe dazu eine Liste mit 19 Moscheen und Vereinen erstellt, in den besonders radikal gepredigt werde. Diese Aufstellung liege den Staatsschutz-Stellen der Polizei zur Bewertung und Ergänzung vor. Ein Sprecher des Innenministeriums wollte die Informationen über einen bevorstehenden Schlag gegen radikale Moscheen nicht bestätigen.
 
 
 

Klimakonferenz: Beschwerden über sexuelle Belästigung

 
? Bei der Weltklimakonferenz in Bonn haben sich einige Teilnehmer über sexuelle Belästigung beschwert. Es gehe um etwa fünf bis zehn Fälle, sagte ein Sprecher des UN-Klimasekretariats. Seines Wissens habe keiner der Betroffenen angegeben, die Sache weiterverfolgen zu wollen. Bei einer zweiwöchigen Konferenz mit insgesamt nahezu 30 000 Beteiligten sei die Zahl der Vorkommnisse nicht gerade hoch. Die Vereinten Nationen hatten vor der Konferenz eine ?Null-Toleranz-Politik? gegen sexuelle Belästigung ausgerufen und an die Teilnehmer appelliert, jeden Vorfall zu melden.
 
 
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