Mindestens zwei Tote bei neuem Erdbeben in Indonesien

 
Bei den jüngsten Erdbeben auf der indonesischen ferieninsel Lombok sind gestern mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Das teilte ein Sprecher der nationalen Zivilschutzbehörde, mit. Die Erdstöße hätten weitere Schäden an Gebäuden verursacht und auf der ganzen Insel für Stromausfall gesorgt. Gestern hatten zwei Erdstöße die Insel erschüttert - zunächst wurde am Morgen ein Beben der Stärke 6,5 gemessen, auf das am Abend ein Erdbeben der Stärke 6,9 folgte. Bei einem schweren Beben am 5. August waren mindestens 460 Menschen getötet und rund 7800 verletzt worden.
 
 
 

Ausreisesperre aufgehoben: Mesale Tolu darf Türkei verlassen

 
Die wegen Terrorvorwürfen in der Türkei angeklagte deutsche Journalistin Mesale Tolu darf die Türkei verlassen. Ein Gericht habe die Ausreisesperre gegen Tolu aufgehoben, teilte der Solidaritätskreis ?Freiheit für Mesale Tolu? am Morgen mit. Der Prozess werde allerdings weitergeführt. Tolus Mann, Suat Çorlu, der im selben Verfahren angeklagt ist, werde vorerst in der Türkei bleiben müssen. Seine Ausreisesperre bleibe bestehen, hieß es in der Erklärung weiter.
 
 
 

Afghanistans Präsident Ghani kündigt neue Waffenruhe an

 
In Afghanistan sollen die Waffen vorerst schweigen. Präsident Aschraf Ghani kündigte eine weitere Waffenruhe mit den radikalislamischen Taliban an, die von heute, einen Tag vor Beginn der Feierlichkeiten zum islamischen Opferfest Eid al-Adha, bis 20. November dauern soll. Ghani rief die Taliban auf, die Waffenruhe zu akzeptieren. Ghani machte die Ankündigung während einer live im Fernsehen übertragenen Rede zum 99. Unabhängigkeitstag seines Landes. Die Taliban reagierten vorerst nicht auf den Appell Ghanis.
 
 
 

Djokovic schlägt Federer im Finale von Cincinnati

 
Wimbledonsieger Novak Djokovic hat zum ersten Mal in seiner Karriere das Masters-Tennis-Turnier in Cincinnati gewonnen und damit als erster Spieler überhaupt jedes der neun ATP-Masters- Turniere für sich entschieden. Der Serbe besiegte im Finale den Weltranglisten-Zweiten Roger Federer glatt in zwei Sätzen mit 6:4, 6:4. Den Punkt zum Matchgewinn verwandelte der Weltranglisten-Zehnte nach nur etwas mehr als 1:24 Stunden. Für Djokovic war es der erste Sieg im sechsten Endspiel bei dem mit 6,3 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Turnier im US-Bundesstaat Ohio.
 
 
 

Ausreisesperre gegen Mesale Tolu in Türkei aufgehoben

 
Die wegen Terrorvorwürfen in der Türkei angeklagte deutsche Journalistin Mesale Tolu darf die Türkei verlassen. Ein Gericht habe die Ausreisesperre gegen Tolu aufgehoben, teilte der Solidaritätskreis ?Freiheit für Mesale Tolu? mit.
 
 
 

Griechenland verlässt Rettungsschirm

 
Das hoch verschuldete Griechenland muss erstmals seit mehr als acht Jahren ohne internationale Finanzhilfen auskommen. Das dritte Kreditprogramm des Euro-Rettungsschirms ESM für Athen endet heute. Griechenland hatte seit 2010 angesichts einer drohenden Staatspleite Darlehen von den Euro-Partnern und dem Internationalen Währungsfonds erhalten. Insgesamt flossen dem ESM zufolge rund 289 Milliarden Euro nach Athen - im Gegenzug für harsche Spar- und Reformmaßnahmen. Damit konnte ein Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone verhindert werden.
 
 
 

Wegen Auschwitz in der Politik: Maas besucht KZ-Gedenkstätte

 
Außenminister Heiko Maas hat immer wieder betont, er sei wegen Auschwitz in die Politik gegangen: Heute besucht er erstmals als Chefdiplomat die Gedenkstätte für das größte Vernichtungslager der Nationalsozialisten. Dort ermordeten sie mehr als eine Million Juden. Bei seinem zweiten Polen-Besuch trifft Maas anschließend seinen Amtskollegen Jacek Czaputowicz in einem Franziskanerkloster in der Nähe. Der polnische Außenminister wird Maas aber nicht beim Gedenkstättenbesuch begleiten.
 
 
 

Varoufakis: Griechenland ist noch nicht gerettet

 
Griechenland ist aus Sicht seines ehemaligen Finanzministers Gianis Varoufakis auch nach dem Auslaufen des dritten Rettungspakets noch nicht gerettet. ?Griechenland steht am selben Punkt, im gleichen schwarzen Loch und es versinkt jeden Tag tiefer darin. Auch, weil die Sparvorgaben der Gläubiger Investitionen und den Konsum behindern?, sagte Varoufakis der ?Bild?-Zeitung. Die Staatsschulden seien nicht weniger, sondern mehr geworden: ?Wir haben jetzt nur mehr Zeit, um noch mehr Schulden zurückzuzahlen?. Der Staat sei aber noch immer pleite, sagte der Ex-Finanzminister.
 
 
 

Pompeo begrüßt Aufruf zu Waffenruhe in Afghanistan

 
US-Außenminister Mike Pompeo hat die Ankündigung einer Waffenruhe in Afghanistan begrüßt. ?Wir hoffen, dass eine weitere Waffenruhe das Land näher zu nachhaltiger Sicherheit bringt?, sagte Pompeo. Pompeo rief die radikalislamischen Taliban auf, sich an der Waffenruhe zu beteiligen. Der afghanische Präsident Aschraf Ghani hatte zuvor eine weitere Waffenruhe mit den Taliban angekündigt. Sie soll heute, einen Tag vor Beginn der Feierlichkeiten zum islamischen Opferfest Eid al-Adha, beginnen und am 20. November enden.
 
 
 

Flammen schlagen aus Gemeindeverwaltung von Saarburg

 
In der Gemeindeverwaltung von Saarburg bei Trier hat am Abend ein Feuer gewütet. Nach Angaben der Polizei stand der Dachstuhl komplett in Flammen. Teile davon seien bereits eingestürzt, berichtete ein Sprecher der Feuerwehr. Vom Brand betroffen war das Hauptgebäude der Verwaltung. Dort hätten sich zum Zeitpunkt des Feuers aber keine Menschen aufgehalten, so die Feuerwehr. Verletzt wurde niemand. Zum Ausmaß der Schäden in den Etagen darunter gab es am Abend keine Einschätzung.
 
 
 

US-Sicherheitsberater spricht mit Netanjahu über Iran

 
Der Nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, ist in Tel Aviv zu Gesprächen über die Iran-Politik mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu zusammengetroffen. Es gehe bei den Unterredungen vorrangig um das Raketenprogramm des Iran sowie um dessen nukleare Ambitionen. Bolton sprach von einem ?Atomwaffenprogramm? des Landes. Die Internationale Atomenergiebehörde bestätigt die Existenz eines solchen Programmes jedoch bisher nicht. Israel und die USA ziehen in der Iranpolitik an einem Strang.
 
 
 

Salvini droht mit Rückführung von Migranten nach Libyen

 
Italien will Bootsmigranten direkt nach Libyen zurückschicken, wenn andere EU-Länder sie nicht aufnehmen wollen. Den Anfang will das Land mit den 177 Migranten machen, die seit drei Tagen auf einem Schiff der italienischen Küstenwache auf Hoher See ausharren und keinen Aufnahmehafen finden. Entsprechend äußerte sich Innenminister Matteo Salvini. Die Europäische Union und die Vereinten Nationen weisen darauf hin, dass die Rückführung in ein Land, in dem Migranten Missbrauch und Folter drohe, internationales Recht brechen würde. Dazu wird Libyen gezählt.
 
 
 

Lazio-Fans sorgen wieder für Ärger

 
Die berüchtigten Ultras von Lazio Rom haben in Italiens Fußball-Liga mit einer sexistischen Aktion wieder für Aufsehen gesorgt. Die Anhänger des Hauptstadt-Clubs verteilten Flugblätter, auf denen sie Frauen aufforderten, sich im Olympiastadion nicht in den vorderen Reihen des Fanblocks aufzuhalten. ?Die Curva Nord stellt für uns einen heiligen Raum dar?, hieß es und die ersten Reihen symbolisierten den ?Schützengraben?. ?In den Schützengräben lassen wir Frauen, Ehefrauen und Freundinnen nicht zu, also laden wir sie ein, sich ab der zehnten Reihe zu positionieren?, schrieben die Fans. Der Verein distanzierte sich von der Aktion.
 
 
 

1. FC Nürnberg verpflichtet japanischen Nationalspieler Kubo

 
Der 1. FC Nürnberg hat den japanischen Offensivspieler Yuya Kubo verpflichtet. Wie der fränkische Bundesligarückkehrer mitteilte, wurde der 24 Jahre alte Nationalspieler für eine Saison vom belgischen Fußball-Erstligisten KAA Gent ausgeliehen. Der ?Club? besitzt anschließend eine Kaufoption auf Kubo, der nicht zum Kader seines Heimatlandes bei der Fußball-WM in Russland zählte. Der Japaner ist ein Ersatz für den im Sommer zu Werder Bremen gewechselten Kevin Möhwald.
 
 
 

Hoeneß fordert nach WM-Debakel weitreichende Maßnahmen

 
Die Rufe nach radikalen Veränderungen in der Fußball-Nationalmannschaft und beim DFB werden lauter. Joachim Löw will den Verbandschefs am Freitag in München die Konsequenzen aus dem noch immer schmerzenden WM-Debakel präsentieren. Uli Hoeneß hat schon vorher weitreichende Maßnahmen gefordert. Das Vorrunden-Aus sei ?ein Alarmzeichen? gewesen, sagte der FC-Bayern-Präsident und regte ungewöhnliche Schritte an. Die Nationalmannschaft solle ?vielleicht aus dem DFB herausgelöst? und mit einem ?professionellen Management? ausgestattet werden, so Hoeneß im TV-Sender Sky.
 
 
 

Indien kämpft mit den Fluten - Hunderttausende in Notlagern

 
In Rettungsbooten bringen Menschen ihre wichtigsten Dinge in Sicherheit, viele klammern sich an Dächer, Hunderttausende harren in Notunterkünften aus: Die nach offiziellen Angaben schlimmste Flut seit 100 Jahren hat den südindischen Bundesstaat Kerala schwer getroffen. Die Wassermassen schnitten mehr als 100 000 Menschen von der Außenwelt ab. Die Staatsregierung bemühe sich, sauberes Trinkwasser, Nahrung und Medikamente auf dem Luftweg zu ihnen zu bringen, sagte Keralas Landwirtschaftsminister. Mehr als 800 000 Menschen sind momentan in Notunterkünften untergebracht.
 
 
 

Zwei neue Erdbeben erschüttern Ferieninsel Lombok

 
Zwei Wochen nach einem verheerenden Erdbeben mit 460 Toten haben erneut zwei starke Erdstöße die indonesische Ferieninsel Lombok erschüttert. ?Das Erdbeben war sehr stark zu spüren?, sagte der zuständige Provinzgouverneur Zainul Majdi dem Fernsehsender Metro TV. Er rechne mit Schäden. Berichte über konkrete Zerstörungen oder über Todesopfer lagen jedoch noch keine vor. Das Beben war schon das zweite innerhalb von 24 Stunden auf der Insel. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke des jüngsten Bebens mit 6,9 an. Einige Stunden zuvor hatte die Erde mit einer Stärke von 6,5 gebebt.
 
 
 

Rangnick hält sich bedeckt zu möglichem Rudy-Wechsel

 
RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick hält sich zu einem möglichen Wechsel von Fußball-Nationalspieler Sebastian Rudy weiter bedeckt. ?Zunächst muss sich der Spieler jetzt erstmal entscheiden, ob er München verlassen möchte. Und falls ja, wohin er am liebsten gehen möchte. Das heißt, wir reden jetzt schon über den dritten Schritt, bevor der erste gemacht ist?, sagte Rangnick dem TV-Sender Sky vor dem DFB-Pokalspiel bei Viktoria Köln. Neben den Sachsen soll auch Bundesliga-Rivale FC Schalke 04 Interesse an dem Mittelfeldspieler des deutschen Rekordmeisters FC Bayern haben.
 
 
 

Britische Touristin überlebt zehn Stunden in kroatischer Adria

 
Eine Urlauberin, die in der kroatischen Adria von einem norwegischen Kreuzfahrtschiff gefallen war, ist nach zehn Stunden aus dem Meer gerettet worden. Das berichtete das kroatische Innenministerium in Zagreb. Die ?Norwegian Star? sei vom kroatischen Hafen Pula auf der Halbinsel Istrien gestern Abend in Richtung Venedig ausgelaufen, als die Passagierin kurz vor Mitternacht über Bord ging. Trotz intensiver Suche sei die 47-jährige Britin erst heute gegen 10 Uhr nur 1300 Meter von der Unglücksstelle entfernt entdeckt und unversehrt geborgen worden.
 
 
 

Alexander Scheer: Gehe inzwischen als Sänger durch

 
Fleischerhemd, Hosenträger zur Jeans - so ist Schauspieler Alexander Scheer als Liedermacher Gerhard Gundermann von dieser Woche an in den Kinos zu sehen. Ein Outfit, das für ihn in jungen Jahren undenkbar gewesen wäre. ?Das ging gar nicht?, sagte der Berliner dem ?Tagesspiegel am Sonntag?. Auch die Musik habe ihm nicht gefallen: ?Diesen Ostrock, vor allem den Sound, fand ich schlimm.? Nun kann der Berliner diverse Lieder von Gundermann. ?Jetzt gehe ich sogar amtlich als Sänger durch.? Gemeinsam mit der Band von Regisseur Andreas Dresen und Schauspieler Axel Prahl geht er auf Tour.
 
 
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