Rekord: Sporthilfe schüttet 750 000 Euro an Olympia-Prämien aus

 
Mit der Rekordsumme von mehr als 750 000 Euro wird die Deutsche Sporthilfe die vielen Olympia-Erfolge der deutschen Wintersportler in Pyeongchang honorieren. Sporthilfe-Chef Michael Ilgner erklärte, dieser Betrag spiegele das äußerst erfolgreiche Abschneiden der von der Deutschen Sporthilfe geförderten Athleten wider. Die Sporthilfe verwies darauf, dass auch Prämien für die Plätze vier bis acht gezahlt werden. Für Gold gibt es 20 000 Euro, für Silber 15 000 Euro und für Bronze 10 000 Euro. Hat ein Athlet mehrere Medaillen geholt, wird nur der größte Erfolg prämiert.
 
 
 

Tatverdächtige schweigt zu tödlichem Streit unter Mädchen

 
Nach dem tödlichen Streit zweier Mädchen in Dortmund schweigt die tatverdächtige 16-jährige in der Untersuchungshaft weiter. Auch die Tatwaffe - vermutlich ein Messer - sei noch nicht gefunden worden, sagte der zuständige Staatsanwalt. Eine 15-Jährige hatte bei dem Streit am Freitagabend auf einem Parkdeck eine schwere Stichwunde in der Brust erlitten und war daran im Krankenhaus gestorben. Die beiden Jugendlichen sollen sich gekannt haben. Vor dem Messerangriff habe es erst verbalen Streit und dann eine körperliche Auseinandersetzung gegeben, sagte der Staatsanwalt.
 
 
 

Südkoreas Präsident empfängt umstrittenen General aus Nordkorea

 
Noch vor der Abschlussfeier für die Olympischen Winterspiele hat Südkoreas Präsident Moon Jae In den nordkoreanischen General Kim Yong Chol empfangen. Das Treffen fand in Pyeongchang statt, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Der Empfang des Generals ist in Südkorea heftig umstritten, weil er als Ex-Auslandsgeheimdienstchef für Provokationen und einen tödlichen Torpedo-Angriff auf ein südkoreanisches Kriegsschiff 2010 verantwortlich gemacht wird. Er führt die Delegation an, die Machthaber Kim Jong Un unter anderem zur Abschlussfeier entsandt hat.
 
 
 

Karl-Marx-Haus: Die meisten Gästebuch-Einträge stammen von Chinesen

 
Die Gästebücher im Geburtshaus von Karl Marx in Trier sind voll mit chinesischen Schriftzeichen. ?Mehr als die Hälfte der Eintragungen stammt von Chinesen?, sagte Professor Yong Liang von der Universität Trier. Und ihre Aussagen könnten vielfältiger kaum sein: Sie reichten von ?Alter Genosse Marx, wir vermissen Dich? über ?Mein Lehrer, zeigen Sie uns bitte die Marschrichtung!? bis ?Die Kommunistische Partei ist unmenschlich?. Die Mehrzahl der Einträge sei positiv, sagte der Sprachwissenschaftler, der die Einträge von Chinesen im Museum Karl-Marx-Haus über Jahrzehnte untersucht hat.
 
 
 

Türken rücken im nordwestsyrischen Afrin trotz UN-Resolution vor

 
Trotz der UN-Resolution für eine Waffenruhe in Syrien gehen auch die Kämpfe zwischen dem türkischen Militär und der Kurdenmiliz YPG in der nordwestsyrischen Region Afrin weiter. Das türkische Militär und verbündete Rebellen seien unterstützt von Luftangriffen weiter vorgerückt. Sie hätten mehrere Dörfer unter ihre Kontrolle gebracht, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Ähnliches berichtete der Sender CNN Türk. Ankara hatte die UN-Resolution zum Waffenstillstand in Syrien zwar begrüßt, aber angekündigt, weiter gegen ?terroristische Organisationen? zu kämpfen, die Syriens territoriale Integrität bedrohten.
 
 
 

CDU-Flügel ringen um stärker konservative Ausrichtung der Partei

 
Vor dem CDU-Parteitag ringen konservative Christdemokraten und der Sozialflügel um den künftigen Kurs der Partei. ?Das enttäuschende Ergebnis der Bundestagswahl darf auf die inhaltliche Ausrichtung nicht ohne durchgreifende Folgen bleiben?, sagte die Sprecherin des konservativen Berliner Kreises, die CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel dem ?Handelsblatt?. Dagegen lehnt der Vizechef der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft, Christian Bäumler, eine konservativ ausgerichtete CDU ab. Kanzlerin Angela Merkel, will heute bekanntgeben, wer die sechs der CDU zustehenden Ministerposten besetzen soll.
 
 
 

Handy-Akku fängt in chinesischem Flugzeug Feuer

 
Eine mobile Handy-Batterie ist in einem Flugzeug auf dem Flughafen der südchinesischen Stadt Guangzhou in Brand geraten. Wie die staatliche Zeitung ?China Daily? berichtete, fing die sogenannte Powerbank in einem Rucksack in der Gepäckablage Feuer, als Passagiere gerade in die Maschine der Fluggesellschaft China Southern einstiegen. Ein Video des Vorfalls zeigt, wie eine Flugbegleiterin und ein Passagier mit einer Wasserflasche das Feuer löschen. Verletzte gab es dem Bericht zufolge nicht. Die Fluggäste mussten ihre Reise in einer Ersatzmaschine antreten.
 
 
 

Arzt aus Ost-Ghuta: ?Die Menschen können kaum noch schlafen?

 
Die Menschen im syrischen Rebellengebiet Ost-Ghuta finden wegen der heftigen Angriffswelle der Regierungstruppen nach Angaben eines Arztes kaum noch Schlaf. ?Alle Menschen hier leben unter der Erde, um Schutz zu haben?, sagte Fais Urabi, Sprecher der Gesundheitsbehörde des von Rebellen kontrollierten Gebiets der dpa. ?Wir hören den Lärm der Bombardierung den ganzen Tag und die ganze Nacht, überall. Die Menschen können nicht mehr schlafen.? In den Kellerräumen fehle es an Essen sowie an Wasser und Strom. Ärzten mangele es an Material, die Zahl der Verletzten sei sehr groß.
 
 
 

Deutschland von Norwegen noch im Medaillenspiegel überholt

 
Durch die letzte Entscheidung bei den Olympischen Winterspielen von Pyeongchang ist Deutschland noch von Norwegen im Medaillenspiegel überholt worden. Langläuferin Marit Björgen sicherte über 30 Kilometer das 14. Gold für Norwegen, so viele hat auch das deutsche Team nach dem Viererbob-Triumph von der Crew um Pilot Francesco Friedrich. Dazu kommen zehnmal Silber und siebenmal Bronze. Die Norweger haben hingegen vier Silbermedaillen mehr auf dem Konto und liegen damit vorne. Bei der Anzahl der Goldmedaillen fuhr die deutsche Mannschaft damit ihr bestes Ergebnis bei Winterspielen ein.
 
 
 

Hunderte Japaner liefern sich Kissenschlacht-Spektakel

 
Kissenschlachten sind keine Olympische Disziplin. Geht es nach Hunderten von Japanern, wäre das jedoch eigentlich mal eine gute Idee. Schließlich ist so eine Kissenschlacht nicht nur was für kleine Kinder. Die für ihre heißen Quellen berühmte Stadt Ito in der japanischen Provinz Shizuoka hat das gegenseitige Bombardieren mit flauschigen Kissen zu einem regelrechten sportlichen Wettbewerb erhoben: von streng einzuhaltenden Regeln bis hin zu Schiedsrichtern. Beim alljährlichen ?nationalen? Kissenschlacht-Wettbewerb legten sich wieder viele Teams ins Zeug, dass die Kissen nur so flogen.
 
 
 

Dobrindt wie Merkel für Sanktionen gegen EU-Flüchtlingsverweigerer

 
CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat sich hinter den Vorschlag von Kanzlerin Angela Merkel gestellt, EU-Gelder für Mitgliedsstaaten zu kürzen, die keine Flüchtlinge aufnehmen. Das sei ?eine konsequente Haltung?, sagte er der ?Passauer Neuen Presse?. ?Solidarität kann in Europa keine Einbahnstraße sein. Das heißt, dass nicht nur finanzielle Beiträge solidarisch geteilt werden, sondern auch Aufgaben und Lasten.? Den Vorstoß von Haushaltskommissar Günther Oettinger, EU-Zuweisungen an die Wahrung europäischer Grundwerte zu koppeln, wies Dobrindt zurück. ?Das wäre eine Umdrehung zu viel.?
 
 
 

Norwegerin Björgen erfolgreichste Winterolympionikin

 
Die norwegische Skilangläuferin Marit Björgen hat ihre achte olympische Goldmedaille gewonnen und ist damit die erfolgreichste Winterolympionikin. Sie gewann heute in Pyeongchang über 30 Kilometer im klassischen Stil.
 
 
 

Mittelstand-Umfrage: Flüchtlinge können Fachkräftemangel lösen

 
Immer mehr deutsche Mittelständler setzen im Kampf gegen den Fachkräftemangel auf Flüchtlinge. Zwei Drittel sind der Ansicht, dass geflüchtete Menschen mittelfristig dazu beitragen werden, den Fachkräftemangel zu mildern. Das ergab eine Umfrage der Beratungsgesellschaft EY. Die Zahl mittelständischer Betriebe, die Flüchtlinge beschäftigen, nahm zudem deutlich zu. Waren es vor einem Jahr noch 16 Prozent der Unternehmen, ist es nun bereits mehr als jeder vierte mittelständische Betrieb, 27 Prozent. Weitere 52 Prozent der Betriebe sind grundsätzlich bereit, Geflüchtete zu beschäftigen.
 
 
 

Deutsches Eishockey-Team verliert Olympia-Finale knapp

 
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang Sensations-Gold knapp verpasst. Das deutsche Team unterlag im Finale den Olympischen Athleten aus Russland mit 3:4 nach Verlängerung, damit bleibt es bei Silber.
 
 
 

Russland rechnet mit schnellem Ende der IOC-Suspendierung

 
Der Russische Olympische Komitee rechnet nach Olympia in Pyeongchang mit einem schnellen Ende der Suspendierung durch das Internationale Olympische Komitee IOC. ?Wir hoffen und gehen sehr davon, dass die ROC-Mitgliedschaft im IOC in den nächsten Tagen wieder in Kraft gesetzt wird?, teilte das ROC mit. Das IOC-Exekutivkomitee hatte entschieden, die im Zuge des Dopingskandals verhängte Suspendierung Russlands vor der Schlusszeremonie der Winterspiele nicht aufzuheben. Die Begnadigung soll erfolgen, wenn alle Dopingproben der Athleten aus Russland als negativ bestätigt werden.
 
 
 

Zwei Ersthelfer sterben auf Autobahn in Bayern

 
Zwei Ersthelfer sind in Bayern bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 70 ums Leben gekommen. Wie die Polizei weiter mitteilte, prallte am Morgen zunächst eine Frau mit ihrem Auto nahe Schweinfurt gegen die Mittelleitplanke. Ihr Wagen blieb auf der linken Spur stehen. Die Frau stieg aus und brachte sich und ihr Kind in Sicherheit. Als die beiden Ersthelfer vom Standstreifen auf die Autobahn liefen, wurden sie von einem herannahenden Auto erfasst. Die 44 und 49 Jahre alten Männer waren wohl sofort tot. Die Autobahn 70 war nahe der Anschlussstelle Gochsheim in Richtung Bamberg gesperrt.
 
 
 

Bob-Pilot Friedrich holt Gold-Double - Walther Zweiter

 
Erstmals seit 34 Jahren haben die deutschen Bob-Teams wieder einen Doppel-Erfolg im Viererbob geschafft. Zweierbob-Olympiasieger Francesco Friedrich holte sich mit einer eindrucksvollen Leistung das begehrte olympische Gold-Double und gewann vor seinem Vereinskollegen Nico Walther, der sich zusammen mit den zeitgleichen Südkoreanern Silber sicherte. ?Das waren echt anstrengende Wochen. Jetzt bin ich wirklich fertig, aber überglücklich, dass wir es geschafft haben?, sagte Friedrich. Weltmeister Johannes Lochner wurde Achter.
 
 
 

Räuber sprengen Tresor in Berlin - heftige Explosion

 
Mit roher Gewalt haben Räuber in Berlin-Schöneberg den Tresor einer Gold- und Edelmetallwerkstatt gesprengt. ?Die Trümmer flogen bis auf die Straße?, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Täter drangen in der Nacht in die Räume im ersten Stock eines Wohnhauses an der Potsdamer Straße ein. Zeugen berichteten von einer ?unheimlich starken Explosion?, die das Gebäude erschütterte. Die Räuber rafften Geld und Gold aus dem Safe zusammen und flüchteten in einem Auto. Verletzte gab es nicht. Mehr Einzelheiten waren bisher nicht bekannt. ?Die Ermittlungen laufen?, sagte ein Polizeisprecher.
 
 
 

SPD-Führung beendet Werbetour für Koalition mit der Union

 
Die SPD-Führung beendet heute in Ulm ihre Serie von Mitgliederkonferenzen, auf denen sie für die Annahme des Koalitionsvertrags mit der Union wirbt. Die letzte der sieben Veranstaltungen richtet sich an die SPD-Mitglieder in Bayern und Baden-Württemberg. Erwartet werden unter anderem die Bundestagsfraktionschefin und designierte SPD-Vorsitzende Andrea Nahles sowie der kommissarische Parteichef, Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz. Journalisten haben keinen Zutritt.
 
 
 

Berlinale endet mit Publikumstag

 
Nach der Verleihung der Bären-Trophäen endet die Berlinale heute mit einem Publikumstag. Dabei wird noch einmal eine Auswahl der Filme der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin gezeigt. Insgesamt liefen rund 400 Produktionen aus aller Welt. 19 Filme konkurrierten im Wettbewerb, darunter vier aus Deutschland. Bereits zur Halbzeit waren laut Veranstalter bereits rund 273 000 Tickets verkauft. Im vergangenen Jahr waren es bis zu diesem Zeitpunkt gut 250 000 Karten.
 
 
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