Polizei: Tote nach Explosion bei Konzerthalle in Manchester

 
Bei einer Explosion bei einer Konzerthalle in Manchester sind nach Polizeiangaben Menschen ums Leben gekommen. Es gebe eine Zahl bestätigter Todesfälle und auch Verletzte, meldet die Polizei von Manchester auf Twitter. Sie fordert die Menschen via Twitter auf, sich aus der Gegend fernzuhalten. Der ?Mirror? schreibt, Rettungsdienste rasten zu der Multifunktionshalle. Menschen seien in Panik und mit Tränen in den Augen aus der Halle geflohen. Dort hatte die US-Schauspielerin und Sängerin Ariana Grande ein Konzert gegeben.
 
 
 

Euro-Staaten vertagen Entscheidung über Griechenland-Kredite

 
Trotz harter Sparanstrengungen muss Griechenland weiter auf einen neuen Kredit warten. Die Finanzminister der Euro-Staaten konnten sich am Abend in Brüssel nicht auf weitere Hilfszusagen einigen, heißt es aus Verhandlungskreisen. Knackpunkt ist wohl die Rolle des Internationalen Währungsfonds im aktuellen Hilfsprogramm. Der IWF verlangt Schuldenerleichterungen für Griechenland. Finanzminister Wolfgang Schäuble will darüber aber erst 2018 entscheiden. Griechenland braucht den neuen Kredit, um Schulden in Höhe von gut sechs Milliarden Euro zurückzahlen zu können.
 
 
 

Schulz: SPD-Rentenkonzept kommt in nächsten zwei Wochen

 
Die SPD will den ersten Teil ihres Wahlprogramms bald um ein Rentenkonzept ergänzen. ?Das werden wir in den nächsten 14 Tagen machen?, kündigte Kanzlerkandidat Martin Schulz im ZDF-?Heute Journal? an. Er rechtfertigte, dass die Partei bei der Renten- und Steuerpolitik noch kein fertiges Konzept hat. Anders als andere Parteien mache er keine hohlen Versprechungen. Die Konzepte müssten erst noch durchgerechnet werden, sagte er auch in Interviews der ARD-?Tagesthemen? und des RTL-?Nachtjournals?. Nach dem Rentenkonzept werde das Steuerkonzept bis zum Parteitag im Juni folgen.
 
 
 

Griechenland muss weiter auf neuen Kredit warten

 
Die Freigabe neuer Kredite für Griechenland verzögert sich weiter. Die Finanzminister der Euro-Staaten konnten sich nicht auf neue Hilfszusagen für das pleitebedrohte Land einigen. Das verlautete aus Verhandlungskreisen in Brüssel.
 
 
 

Wall Street setzt Erholung fort

 
Der Dow Jones hat sich weiter von seinem Kursrutsch Mitte letzter Woche erholt. Der US-Leitindex legte um 0,43 Prozent auf 20 894,83 Punkte zu. Am letzten Mittwoch hatte der Wirbel um Präsident Donald Trump die Anleger noch stark verunsichert, bevor sich die Stimmung in den folgenden Tagen wieder etwas aufhellte. Der langfristige Aufwärtstrend sei weitgehend intakt, sagten Börsianer. Der Euro hielt sich auf hohem Niveau und kostete zuletzt 1,1241 US-Dollar.
 
 
 

18-jähriger tötet Neonazis wegen Aussagen über Islam

 
Ein 18-Jähriger soll in der US-Stadt Tampa in Florida zwei Freunde aus der Neonazi-Szene getötet haben, weil sie keinen Respekt für seinen islamischen Glauben gezeigt hätten. Das habe der Verdächtige bei seiner Vernehmung selbst ausgesagt, berichtet die ?Tampa Bay Times? unter Berufung auf Polizeiunterlagen. Der 18-Jährige stand demnach früher selbst dem Neonazi-Milieu nahe, bevor er konvertierte und Moslem wurde. Der junge Mann wollte Aufmerksamkeit auf anti-muslimische Vorurteile lenken, zitiert die Zeitung den Polizeibericht. ?Er wollte, dass CNN kommt.?
 
 
 

Doppelt so viele Binnenflüchtlinge wie Flüchtlinge weltweit

 
Die Zahl der im eigenen Land vertriebenen Menschen ist einem neuen Bericht zufolge doppelt so hoch wie die Zahl der Flüchtlinge weltweit. Nach UN-Angaben stehen rund 40,3 Millionen sogenannte Binnenflüchtlinge 21,3 Millionen Flüchtlingen gegenüber. So heißt es in einem Bericht der Beobachtungsstelle für Binnenflüchtlinge. Konflikte, Gewalt und Naturkatastrophen wie Fluten, Stürme, Brände und harte Winter hätten allein im vergangenen Jahr zu 31 Millionen neuen Binnenflüchtlinge geführt.
 
 
 

Wahlversprechen der Union: Steuern senken und investieren

 
Die Union will mit einem doppelten Versprechen in den Bundestagswahlkampf ziehen: Steuersenkungen und weitere Entlastungen einerseits und Investitionen andererseits. Details und der Umfang sollen bis zur Vorstellung des gemeinsamen Wahlprogramms Anfang Juli geklärt werden. CDU-Chefin Angela Merkel nannte nach Beratungen mit den Unions-Fraktionschefs aus Bund und Ländern die Themen Wirtschaft, Forschung, Sicherheit, Bildung, Digitalisierung und Familienpolitik als Wahlkampf-Schwerpunkte. Außerdem müsse man die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme in den Blick nehmen.
 
 
 

Ex-Motorrad-Champion Hayden nach Unfall gestorben

 
Ex-Motorrad-Weltmeister Nicky Hayden ist nach einem Fahrradunfall in Italien gestorben. Er sei seinen Verletzungen erlegen, teilte das Krankenhaus in Cesena mit. Der 35-jährige US-Amerikaner war am vergangenen Mittwoch von einem Auto erfasst worden, als er mit einer Gruppe Radfahrer nahe Rimini unterwegs war. Mit schweren Hirnverletzungen lag er die letzten Tage auf der Intensivstation. Hayden hatte 2006 den Titel in der MotoGP geholt. Er war seit 2016 für das Honda-Team bei der Superbike-WM am Start.
 
 
 

Polizei setzt nach schwerem Unfall Hund gegen Gaffer ein

 
Nur mit einem Diensthund und massiven Absperrungen hat die Polizei in Duisburg einen Rettungseinsatz nach einem schweren Verkehrsunfall ermöglichen können. Bis zu 300 Gaffer hatten sich um den Unfallort versammelt, nachdem ein Auto beim Abbiegen von einer Straßenbahn gerammt und 20 Meter weiter geschoben wurde, teilte die Polizei mit. Schon als die ersten Polizisten und Feuerwehrleute eintrafen, war das Unfallauto für sie hinter den Gaffern gar nicht mehr zu sehen. Der Autofahrer konnte schließlich aus dem demolierten Wagen gerettet werden. Er kam ins Krankenhaus.
 
 
 

Am Hauptstadtflughafen soll billiger gebaut werden

 
Beim weiteren Ausbau des neuen Hauptstadtflughafens wollen die Verantwortlichen stärker auf die Kosten achten. Das geplante zusätzliche Abfertigungsgebäude neben dem Hauptterminal wird nun mit rund 100 Millionen Euro veranschlagt und würde damit halb so teuer wie bisher geplant. Das teilte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup nach einer Aufsichtsratssitzung mit. Auch der spätere Ausbau des Flughafens nach 2025 soll preisgünstig erfolgen. Der Kostenrahmen wuchs seit Baubeginn 2006 von 2 auf 6,5 Milliarden Euro. Einen Eröffnungstermin will Lütke Daldrup im Sommer nennen.
 
 
 

CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen beschließen Koalitionsgespräche

 
CDU und FDP starten morgen in Verhandlungen über eine Regierungskoalition in Nordrhein-Westfalen. Das beschlossen die Landesvorstände beider Parteien in getrennten Sitzungen am Abend in Düsseldorf. Die Parteispitzen um den voraussichtlichen künftigen Ministerpräsidenten Armin Laschet und FDP-Chef Christian Lindner hatten sich bereits informell darauf verständigt. Die CDU war bei der Landtagswahl am 14. Mai mit Abstand stärkste Partei geworden, auch die FDP kam auf einen deutlichen Stimmenzuwachs.
 
 
 

Trump: Wir werden einen Nahost-Deal hinbekommen

 
US-Präsident Donald Trump gibt sich nach seinem Aufenthalt in Saudi-Arabien und dem ersten Besuchstag in Israel von sehr guten Bedingungen für einen Frieden in Nahost überzeugt. ?Wir müssen die Situation jetzt nutzen?, sagte Trump in Jerusalem an der Seite von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu. Er habe in den vergangenen Tagen viele Zeichen gesehen, die ihn zuversichtlich machten, dass im Mittleren Osten Frieden für alle Menschen und alle Religionen möglich sei. Er habe in Riad bei arabischen Führern viel guten Willen erlebt. Eine neue Ebene der Partnerschaft sei möglich.
 
 
 

Herbert Grönemeyer tritt beim Berliner ?Peace x Peace?-Festival auf

 
Herbert Grönemeyer wird beim Benefizkonzert ?Peace x Peace? am 18. Juni in Berlin als Special Guest auf der Bühne stehen. Der Rocksänger wird zusammen mit den Fantastischen Vier und der Musikerin Balbina auftreten, wie der Konzertveranstalter Semmel Concerts mitteilte. Neben dem 61-Jährigen werden in der Waldbühne andere hochkarätige Künstler wie Andreas Bourani, Beginner, Fritz Kalkbrenner, Yvonne Catterfeld und Johannes Oerding für den guten Zweck auftreten. Im Vorjahr hatte die Veranstaltung mehr als 400 000 Euro an Spenden eingebracht.
 
 
 

?Focus Online?: Anklage nach Einsturz des Kölner Stadtarchivs erhoben

 
Gut acht Jahre nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs hat die Staatsanwaltschaft einem Bericht von ?Focus Online? zufolge Anklage gegen sieben Verantwortliche erhoben. Die Anklage richte sich gegen zwei Mitarbeiter der Kölner Verkehrsbetriebe und fünf weitere von der Arbeitsgemeinschaft, die die neue U-Bahn-Linie im Kölner Zentrum fertigstellen sollte. Weder bei der Staatsanwaltschaft noch beim Kölner Landgericht konnte dpa dafür eine Bestätigung erhalten. Zwei Menschen waren bei dem Einsturz ums Leben gekommen.
 
 
 

Schuss in Luxusgeschäft auf den Champs-Élysées

 
Ein Mann hat einem Medienbericht zufolge ein Luxusgeschäft auf dem Pariser Prachtboulevard Champs-Élysées überfallen und dabei einmal in die Luft geschossen. Menschen seien in dem gut besuchten Lederwaren-Geschäft nicht verletzt worden, berichtete die Regionalzeitung ?Le Parisien?. Die Beute dürfte sich auf eine Tasche von Louis Vuitton beschränkt haben. Der Mann sei flüchtig, die Polizei ermittele. Im April hatte es auf den Champs-Élysées einen Terroranschlag gegeben, bei dem ein Polizist getötet wurde.
 
 
 

Ermittlungen zur in Kabul ermordeten Deutschen nun beim Geheimdienst

 
Die afghanischen Behörden haben nach offiziellen Angaben die Ermittlungen im Fall der in Kabul ermordeten deutschen Entwicklungshelferin an den Geheimdienst NDS übergeben. Die Frau, die für eine schwedische Organisation gearbeitet hatte, war am Wochenende von Eindringlingen in ihr Gästehaus getötet worden. Auch ein afghanischer Wächter starb. Eine finnische Frau wurde entführt. Spuren seien noch immer rar, sagte ein Polizeisprecher. Es habe sich weder eine terroristische Organisation zu dem Überfall bekannt, noch gebe es bisher eine Lösegeldforderung für die entführte Finnin.
 
 
 

Amnesty: Massenentlassungen in der Türkei verletzen Menschenrechte

 
Mit den Massenentlassungen von Staatsbediensteten per Notstandsdekret verstößt die türkische Führung nach Ansicht von Amnesty International gegen Menschenrechte. In einem neuen Bericht kritisierte die Organisation die Entlassungen als ?willkürlich?. Die Betroffenen und ihre Familien würden zudem als ?Terroristen? stigmatisiert. Zwei Akademiker, die sich aus Protest gegen ihre Entlassungen seit 75 Tagen im Hungerstreik befinden, wurden unterdessen bei einer Razzia in der Ankara festgenommen.
 
 
 

Clans schicken Mädchen als Einbrecherinnen los

 
Die Münchner Polizei ist internationalen Einbrecherclans auf der Spur, die Mädchen als Täterinnen losschicken. Nach Polizei-Angaben wurden in München bisher etwa 20 Täterinnen gefasst. Es handele sich um ?Arbeitsbienen?. Das berichtete der Leiter des Kommissariats organisierte Einbruchskriminalität, Reinhold Bergmann. Auch zu Hintermännern drangen die Ermittler vor - vier wurden verhaftet, zwei davon in Kroatien. Insgesamt schätzen die Ermittler, dass etwa 500 Menschen den weit verzweigten Clans angehören.
 
 
 

SPD legt Wahlprogramm vor - Kampfansage an Union

 
Klare Kante gegen Verbrechen und Terror, Entlastung bei Sozialausgaben, mehr Geld für Bildung: Mit ihrem Wahlprogramm will die SPD nach den Pleiten bei den jüngsten Landtagswahlen in die Offensive kommen. Fraktionschef Thomas Oppermann sagte, die Vorschläge seien ein ?klares Kontrastprogramm? zu den Ideen von CDU und CSU. Allerdings gibt es bei den SPD-Vorschlägen noch ein paar Unbekannte: Bei Steuern und Rente wird noch gerechnet. Reiche sollen aber auf alle Fälle mehr zum Allgemeinwohl beitragen.
 
 
Die Nacht
mit Laura Potting
Nachricht schreiben
Wetter
10°C / 22°C
Aachen
Verkehr
A1
Kölner Ring: Dortmund - Köln
 
Weitere Nachrichten