US-Aktienmärkte: Moderate Verluste

 
Nach der kleinen Kursrallye an den US-Börsen am Vortag ist es zur Wochenmitte wieder leicht abwärts gegangen. Marktbeobachter sprachen von einer Gegenreaktion. Der Dow Jones gab um 0,40 Prozent auf 21 812 Punkte nach. Der Eurokurs lag zur Schlussglocke an der Wall Street bei 1,1816 Dollar.
 
 
 

Hoffenheim verpasst Champions-League-Gruppenphase

 
Die TSG Hoffenheim hat den Einzug in die Gruppenphase der Champions League verpasst. Der Fußball-Bundesligist unterlag im Playoff-Rückspiel dem FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp mit 2:4. Schon das Hinspiel vor einer Woche hatte Hoffenheim 1:2 verloren. Damit spielt Liverpool in der kommenden Saison in der Königsklasse, Hoffenheim startet in der Europa League.
 
 
 

Terror in Spanien: Attentäter hatten Verbindungen ins Ausland

 
Nach den Anschlägen von Barcelona haben sich die Hinweise auf enge Beziehungen der Terrorzelle ins Ausland verdichtet. In den Trümmern des Hauses der Gruppe im Ort Alcanar entdeckte die Polizei unter anderem mehrere Flugtickets, wie Medien unter Berufung auf Ermittlerkreise berichteten. Das Haus, in dem die Zelle ihre Taten geplant haben soll, war am vorigen Mittwoch kurz vor den Anschlägen explodiert. Die Flugscheine seien unter anderem nach Brüssel auf den Namen des Imams Abdelbaki Es Satty ausgestellt. Der Imam gilt als Kopf der Terrorzelle. Er starb bei der Explosion.
 
 
 

Popkonzert in Rotterdam wegen Terrordrohung abgesagt

 
Wegen einer Terrordrohung ist in Rotterdam am Abend ein Popkonzert abgesagt worden. Die Polizei riegelten das Gebäude ab, in dem die US-amerikanische Band Allah-Las vor rund 1000 Zuschauern auftreten sollte. Die vorliegenden Hinweise seien Grund genug für die Absage der Veranstaltung gewesen, sagte ein Polizeisprecher, ohne Einzelheiten zu nennen. Im Interesse der Sicherheit gehe man kein Risiko ein. Als die Absage bekanntgemacht wurde, waren erst wenige Konzertbesucher vor Ort.
 
 
 

Ermittlungsverfahren nach Todesfahrt in Marseille

 
Frankreichs Justiz hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann eingeleitet, der am Montag mit einem Transporter in Bushaltestellen in Marseille gefahren ist. Er wird des Mordes und des versuchten Mordes verdächtigt, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Der wohl psychisch kranke 35-Jährige war mit dem Fahrzeug in zwei Wartehäuschen gerast, dabei wurde eine Frau getötet und eine weitere Person verletzt. Die Polizei hatte den Transporter kurz nach den Taten gestoppt und den Mann festgenommen.
 
 
 

Eine Tote und ein schwer verletztes Kind bei Autounfall

 
Bei einem schweren Unfall im saarländischen Saarwellingen ist eine 43 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Ein Kind wurde schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen war ein 26-Jähriger wegen einer medizinischen Notsituation ungebremst auf das Auto, in dem Frau und Kind saßen, aufgefahren. Fünf Menschen erlitten leichte Verletzungen. Um was für einen medizinischen Notfall es sich handelte, ist unklar.
 
 
 

Rhein-Neckar Löwen gewinnen Handball-Supercup

 
Die Rhein-Neckar Löwen haben wie im Vorjahr den Handball-Supercup gewonnen. Der deutsche Meister setzte sich in Stuttgart gegen Pokalsieger THW Kiel nach Siebenmeterwerfen mit 32:30 durch. Beste Werfer der Löwen, die am Sonntag beim TBV Lemgo in die Bundesligasaison starten, waren Nationalspieler Hendrik Pekeler, Andy Schmid, Jerry Tollbring und Alexander Petersson mit je vier Treffern. Für den THW trafen Miha Zarabec und Lukas Nilsson am häufigsten.
 
 
 

Schulz: Merkels Rentenpolitik ist Programm für Altersarmut

 
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Versagen in der Rentenpolitik vorgeworfen. Die CDU-Vorsitzende habe erklärt, bei der Rente sehe sie keinen Handlungsbedarf. ?Das ist eine Kampfansage an eine ganze Generation?, sagte Schulz bei einem Wahlkampfauftritt im niedersächsischen Göttingen. Merkels Verweigerungshaltung werde dazu führen, dass die Renten sinken und die Beiträge steigen. Das sei ?Altersarmut auf Programm?, sagte Schulz.
 
 
 

Bahn weist Vorwürfe nach Tunneleinbruch bei Rastatt zurück

 
Die Bahn hat Vorwürfe zurückgewiesen, der eingestürzte Tunnel bei Rastatt sei nicht stabil genug konstruiert worden. Vermutungen, dass keine Stahlträger im Tunnel verbaut seien, entbehrten jeder Grundlage, sagte eine Bahnsprecherin. Das ?weltweit anerkannte Verfahren durch Tunnelvortrieb in Tübbingbauweise? sehe nämlich überhaupt keinen Einbau von Stahlträgern im Tunnel vor. Die Strecke bleibt zwischen Rastatt und Baden-Baden wegen einer Bodenabsenkung an der Tunnelbaustelle zunächst weiter gesperrt. Erst am 7. Oktober sollen dort nach Reparaturen wieder Züge fahren.
 
 
 

Auto-Attacke bei Paris: Terroristisches Motiv vermutet

 
Nach der Auto-Attacke auf Soldaten bei Paris sprechen die Ermittlungen für ein terroristisches Motiv. Die ersten Ergebnisse belegten nach Angaben des Pariser Staatsanwalts Molins ein Interesse des Täters an islamistischen Terrororganisationen. Möglicherweise habe der vor zwei Wochen festgenommene 36-jährige Algerier auch die Absicht gehabt, ins Bürgerkriegsland Syrien zu reisen. Die Staatsanwaltschaft leitete nun auch förmliche Ermittlungen wegen versuchten Mordes an Amtspersonen in Verbindung mit einem Terrorvorhaben ein.
 
 
 

Verdächtige vor Barcelona-Anschlag zwei Tage in Paris

 
Kurz vor dem islamistischen Terroranschlag von Barcelona sind Verdächtige zwei Tage lang im Großraum Paris gewesen. Sie hätten in einem Hotel im Pariser Vorort Malakoff übernachtet, sagte Anti-Terror-Staatsanwalt Molins. Der Grund der Kurz-Reise vom 11. bis zum 12. August sei bisher unklar. Der Chef-Ermittler äußerte sich nicht im Detail zu den Verdächtigen von Paris, es handele sich wohl um zwei bis drei Menschen. Frankreich hatte eigene Anti-Terror-Ermittlungen eingeleitet, da bei dem Anschlag in Spanien zahlreiche Franzosen verletzt worden waren.
 
 
 

Gläubiger lassen Air Berlin vorläufig weitermachen

 
Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin wird vorerst nicht zerschlagen. In ihrer ersten Sitzung nach Anmeldung der Insolvenz haben die Gläubiger zunächst beschlossen, den Betrieb als Ganzes weiterzuführen. Aus einer schnellen Zerschlagung in einzelne Unternehmensteile, wie es sich die Lufthansa Medienberichten zufolge vorgestellt hatte, wird daher vorläufig nichts. Lufthansa bietet nach wie vor für die Touristiktochter Niki und weitere Teile der Air Berlin, nicht aber für das komplette Unternehmen, hieß es in Kreisen des Frankfurter Dax-Konzerns.
 
 
 

Geblitzt: Autofahrer knutscht bei 139 km/h

 
Ein Blitzerfoto für die Ewigkeit - für Polizei und Liebespaar: Auf der Autobahn 45 hat die Polizei Dortmund ein Paar knutschend erwischt - mit 139 Kilometern pro Stunde. Erlaubt waren an der Stelle 100. Vor allem aber konnte der Fahrer während des Küssens kaum noch etwas von der Straße sehen. Er bekommt nun ein Bußgeld und einen Punkt in Flensburg.
 
 
 

Merkel ruft Autobauer zu Engagement bei neuen Antrieben auf

 
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Autobauer angesichts des Diesel-Skandals zu einem offensiveren Engagement für neue, saubere Antriebsarten aufgerufen. Verbrennungsmotoren mit Diesel oder Benzin würden noch ?eine ganze Weile? gebraucht, sagte Merkel in Berlin. In der Aufklärung sei ?noch einiges zu tun?, sagte die Kanzlerin mit Blick auf auffällige Diesel-Abgaswerte. Merkel mahnte die Unternehmen, bei Abgastests Spielräume nicht bis zum Letzten auszunutzen. Die Branche sei in einer sensiblen Situation.
 
 
 

?Sesamstraße? veröffentlicht ?Despacito?-Parodie

 
Die US-Ausgabe der Kindersendung ?Sesamstraße? hat den Sommerhit ?Despacito? in einer Parodie mit einem Quietscheentchen aufgegriffen. ?El Patito? (Das Entchen) heißt der Titel, in dem Ernie zur Melodie von dem Hit eine Ode an sein geliebtes Spielzeug singt. Der Song ?Despacito? der puerto-ricanischen Musiker Luis Fonsi und Daddy Yankee hatte vor einigen Wochen den Rekord als meistgesehenes Youtube-Video geknackt. Am Mittwoch kam das Video auf 3,36 Milliarden Abrufe.
 
 
 

Trump lässt Ansehen der USA in Deutschland sinken

 
Mit der Amtsübernahme von US-Präsident Donald Trump hat das Ansehen der USA in Deutschland einer Umfrage zufolge stark gelitten. 63 Prozent der Befragten gaben in einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov an, die USA seien durch Trump unsympathischer als zuvor. Nur drei Prozent bezeichneten die USA als sympathischer. 67 Prozent urteilten, das Land habe seit Trumps Amtsübernahme ein größeres Problem mit Rassismus. 35 Prozent befanden, die Vereinigten Staaten kämen angesichts der politischen Lage derzeit nicht für eine eigene Urlaubsreise infrage.
 
 
 

US-Verteidigungsminister Mattis zu Besuch in Ankara

 
US-Verteidigungsminister James Mattis ist zu einem Besuch in die türkische Hauptstadt Ankara gereist. Dort wurde er von seinem Amtskollegen Canikli empfangen, und traf anschließend auf Staatspräsident Erdogan, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Erdogan habe bei dem Treffen deutlich gemacht, dass die Türkei das im kommenden Monat geplante Unabhängigkeits-Referendum der Kurden im Nordirak für falsch halte. Er habe zudem seinen Unmut über die US-Unterstützung für die kurdischen Volksschutzeinheiten in Syrien geäußert.
 
 
 

Terror in Spanien: Flugtickets nach Brüssel entdeckt

 
Nach den Anschlägen von Barcelona hat die spanische Polizei in den Trümmern des Hauses der Terrorzelle mehrere Flugtickets entdeckt, die auf Beziehungen der Gruppe ins Ausland hindeuten. In dem Haus im katalanischen Ort Alcanar südlich von Barcelona, das kurz vor den Anschlägen am vergangenen Mittwoch explodiert war, seien unter anderem Flugscheine nach Brüssel auf den Namen des Imams Abdelbaki Es Satty gefunden worden, berichten Medien unter Berufung auf Ermittlerkreise. Der Imam gilt als Kopf der Terrorzelle. Er starb bei der Explosion.
 
 
 

London räumt Europäischem Gerichtshof Rolle nach Brexit ein

 
Die britische Regierung ist von ihrer harten Haltung zur Rolle des Europäischen Gerichtshof nach dem Brexit abgerückt. In einem in London veröffentlichten Positionspapier heißt es zwar, die direkte Rechtsprechung des Gerichts in Großbritannien solle mit dem EU-Austritt enden. Die Regierung schloss aber nicht aus, dass Urteile des Gerichts auch künftig als Richtschnur für juristische Auseinandersetzungen mit Auswirkungen auf das Vereinigte Königreich herangezogen werden. Für ein künftiges Abkommen mit der EU will London, dass je nach Streitfall unterschiedliche Gremien entscheiden.
 
 
 

Entführung in Berlin: Tschechien liefert Verdächtigen aus

 
Nach der spektakulären Entführung eines vietnamesischen Geschäftsmanns in Berlin liefert Tschechien einen mutmaßlichen Mittäter an Deutschland aus. Das Amtsgericht in Prag habe der Überstellung aufgrund eines europäischen Haftbefehls zugestimmt, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Der Mann mit Wohnsitz in Tschechien sei bereits am 12. August festgenommen worden. Ihm werde geheimdienstliche Agententätigkeit auf dem Gebiet der Bundesrepublik vorgeworfen. Ihm droht eine mehrjährige Haftstrafe.
 
 
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