Arbeitnehmer im Osten arbeiten weiter länger als im Westen

 
Fast 30 Jahre nach dem Fall der Mauer sind die Verhältnisse im vereinten Deutschland nicht überall gleich. Das gilt für niedrigere Gehälter Ost - und immer noch für durchschnittliche Arbeitszeiten. Im vergangenen Jahr leisteten Arbeitnehmer in den alten Bundesländern im Schnitt 1279 Arbeitsstunden. Im Osten mit Berlin waren es 1346 Stunden, also 67 mehr. Wird Berlin dem Westen zugerechnet, sind es im Osten 75 Stunden mehr. Zugleich lagen die Jahres-Bruttolöhne je Arbeitnehmer im Westen mit 35 084 Euro um fast 5000 Euro höher als in den neuen Ländern mit 30 172 Euro.
 
 
 

Demonstranten in den USA stürzen Bürgerkriegsstatue

 
Rund 250 Demonstranten haben auf einem Universitätscampus im US-Bundesstaat North Carolina ein Denkmal für Soldaten der ehemaligen Südstaaten Amerikas gestürzt. Die als ?Silen Sam? bekannte Statue gilt als Symbol für Rassismus, weil die Südstaaten im Amerikanischen Bürgerkrieg vor mehr als 150 Jahren die Sklaverei beibehalten wollten. Medienberichte zufolge handelte es sich bei den Demonstranten am Montag mehrheitlich um Studierende.
 
 
 

UN-Trauerfeier für früheren Generalsekretär Kofi Annan

 
Die Vereinten Nationen würdigen ihren am Wochenende gestorbenen früheren Generalsekretär Kofi Annan am Mittwoch mit einer Trauerfeier. Der derzeitige Generalsekretär António Guterres werde gemeinsam mit dem Botschafter aus Annans Heimatland Ghana am UN-Hauptquartier in New York einen Kranz niederlegen, sagte sein Sprecher Stephane Dujarric. Der UN-Sicherheitsrat und die Vollversammlung planen zusätzlich eigene Gedenkveranstaltungen. Annan war am Samstag im Alter von 80 Jahren gestorben.
 
 
 

Australischer Premierminister Turnbull gewinnt Machtkampf

 
Australiens Premier Malcolm Turnbull hat sich im Machtkampf gegen einen parteiinternen Rivalen durchgesetzt. Der 63-Jährige gewann in Canberra eine Abstimmung um den Vorsitz der Liberalen Partei und damit auch um das Amt als Regierungschef klar. Turnbull bekam in der Fraktion 48 Stimmen. Für seinen Gegner, Innenminister Peter Dutton, stimmten 35 Abgeordnete. Der 47-Jährige trat sofort nach seiner Niederlage zurück. Seit Tagen hatte es Spekulationen über einen Wechsel im Amt des Premierministers gegeben.
 
 
 

Nach Messerattacke sucht Polizei weiter nach Verdächtigem

 
Nach der tödlichen Messerattacke in Düsseldorf ist der 44 Jahre alte Verdächtige weiter auf der Flucht. Das teilte die Polizei mit. Zu den Hintergründen der Tat gab es am Morgen keine neuen Erkenntnisse. Der Mann soll eine 36-jährige Frau am Montag auf der Straße mit einem Messer attackiert und tödlich verletzt haben. Der Polizei zufolge war die Frau noch in eine Klinik gekommen, konnte aber nicht mehr gerettet werden. Hintergründe und Motiv der Tat waren unklar. Es werde ermittelt, ob die beiden sich kannten.
 
 
 

Arbeitnehmer im Osten arbeiten weiter länger als im Westen

 
Beschäftigte in Ostdeutschland arbeiten weiterhin länger als im Westen - und verdienen weniger. Im vergangenen Jahr leisteten Arbeitnehmer in den alten Bundesländern im Schnitt 1279 Arbeitsstunden. Im Osten mit Berlin waren es 1346 Stunden, also 67 mehr. Wird Berlin dem Westen zugerechnet, sind es im Osten 75 Stunden mehr. Zugleich lagen die Jahres-Bruttolöhne je Arbeitnehmer im Westen mit 35 084 Euro um fast 5000 Euro höher als in den neuen Ländern mit 30 172 Euro. Das ergeben Daten der Statistischen Ämter von Bund und Ländern, die die Linke-Bundestagsfraktion ausgewertet hat.
 
 
 

Trotz Hitze: Rekordsommer 2003 wird nicht getoppt

 
Trotz der lange anhaltenden Hitze: Der diesjährige Sommer liegt nicht auf Rekordkurs. Die Durchschnittstemperatur des Jahrhundertsommers 2003 wird nach vorläufiger Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes sehr wahrscheinlich nicht übertroffen. Zum Ende des meteorologischen Sommers würden zudem von kommendem Freitag an noch einige kühlere Tage erwartet. Allerdings könnte der Zeitraum von April bis August die heißeste und trockenste Periode seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 gewesen sein.
 
 
 

BA: Integration von Flüchtlingen im Arbeitsmarkt läuft gut

 
Die Bundesagentur für Arbeit hat eine positive Zwischenbilanz bei der Integration von Flüchtlingen auf dem deutschen Arbeitsmarkt gezogen. Die Erwartungen seien knapp übertroffen worden, sagte BA-Vorstandschef Detlef Scheele. Jüngsten Zahlen aus dem Mai zufolge fanden mehr als 300 000 Menschen aus den acht Haupt-Asylländern einen Job - und damit 88 000 mehr als im Jahr davor. Das laufe alles ganz gut, sagte Scheele. 238 000 der Geflüchteten mit Job - und damit der Großteil - seien sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
 
 
 

Brasilien: Inhaftierter Lula legt in Umfragen weiter zu

 
Trotz seiner langjährigen Freiheitsstrafe legt der inhaftierte brasilianische Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva in den Umfragen weiter zu. Laut einer Umfrage wollen bei der Präsidentenwahl Anfang Oktober 37 Prozent der Wahlberechtigten für den ehemaligen Staatschef stimmen. Auf dem zweiten Platz liegt der ultrarechte Ex-Militär Jair Bolsonaro mit 18 Prozent der Stimmen. Allerdings ist es sehr unwahrscheinlich, dass Lula bei der Wahl am 7. Oktober tatsächlich antreten darf. Ein von ihm selbst eingebrachtes Gesetz verbietet die Kandidatur von Vorbestraften.
 
 
 

EU will ihr internationales Klimaziel für 2030 hochschrauben

 
Die EU-Kommission will das offizielle Klimaziel der Europäischen Union deutlich erhöhen. Für 2030 soll die EU international eine Senkung der Treibhausgase um 45 Prozent zusagen - statt bisher 40 Prozent. Er wolle diese Frage demnächst den Mitgliedstaaten vorlegen, sagte EU-Klimakommissar Miguel Arias Cañete in Brüssel. Im Oktober will der Spanier einen offiziellen Beschluss der EU-Staaten erreichen. Nach Cañetes Berechnungen wird das neue Ziel erreicht, sofern die neuen EU-Beschlüsse zum Energiesparen und zum Ausbau erneuerbarer Energien umgesetzt werden.
 
 
 

Katholiken-Forum in Irland

 
Überschattet von Missbrauchsskandalen der vergangenen Jahrzehnte beginnt heute Abend das katholische Weltfamilientreffen in Irland. Zu der sechstägigen Veranstaltung in Dublin wird am kommenden Wochenende auch Papst Franziskus erwartet - zuletzt hatte ein Papst das Land vor fast 40 Jahren besucht. Irland gehört zu jenen Staaten, in denen Priester und Ordensschwestern massiv Kinder und Frauen missbrauchten. Außerdem behandelten viele kirchliche Einrichtungen Mütter mit unehelichen Kindern wie Arbeitssklaven. Kritiker werfen der Kirche Vertuschung vor.
 
 
 

Opferfest startet für Hunderte Millionen Muslime

 
Für mehr als eine Milliarde Muslime weltweit beginnt heute das Opferfest. Das Eid al-Adha genannte Fest ist das wichtigste im Islam. Gefeiert wird vier Tage lang bis zum Freitag. Das Fest während der Wallfahrt nach Mekka erinnert an die Bereitschaft Abrahams, einen seiner Söhne zu opfern, um Gott seinen Glauben zu beweisen. Am ersten Tag des Fests versammeln sich die Gläubigen in den Moscheen, wo ein besonderes Gebet abgehalten wird. Beliebtes Opfertier für die rituelle Schlachtung ist das Schaf.
 
 
 

Bundesgericht prüft Abschiebung eines islamistischen Gefährders

 
Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt und entscheidet heute über die Rechtmäßigkeit der Abschiebung eines mutmaßlichen islamistischen Gefährders in die Türkei. Der 28 Jahre alte Mann war von den Behörden in Schleswig-Holstein als IS-Sympathisant und Islamist eingestuft worden. Weil von ihm eine terroristische Gefahr ausgehe, ordnete das Innenministerium im Oktober 2017 seine Abschiebung an. Der in Deutschland geborene und aufgewachsene Mann hat dagegen geklagt.
 
 
 

Mindestens 13 Tote bei Schießereien im Großraum Rio

 
Bei heftigen Gefechten zwischen Sicherheitskräften und mutmaßlichen Kriminellen sind im Großraum Rio de Janeiro mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Bei einer Razzia in den Favelas Maré, Alemão und Penha seien fünf Verdächtige getötet worden, berichtete das Nachrichtenportal G1. Auch zwei Soldaten seien bei den schweren Zusammenstößen mit bewaffneten Banden erschossen worden. Kriminalität und Gewalt hatten in Brasilien zuletzt deutlich zugenommen.
 
 
 

Rettungsschiff legt in Italien an

 
Nach mehreren Tagen im Mittelmeer ist ein Schiff der italienischen Küstenwache mit 177 Migranten an Bord im sizilianischen Catania eingelaufen. Allerdings dürfen die Geretteten das Schiff zunächst nicht verlassen. Verkehrsminister Danilo Toninelli hatte dem Schiff gestern zwar die Erlaubnis für die Einfahrt in den Hafen gegeben. Innenminister Matteo Salvini will die Menschen aber nicht an Land gehen lassen, solange es keine ?Antworten von Europa? gebe. Italien hatte die EU-Kommission am Sonntag dazu aufgefordert, andere Mitgliedsstaaten auszumachen, die die im Meer Geretteten aufnehmen.
 
 
 

Süditalien: Mindestens zehn Menschen sterben in Schlucht

 
Bei einer plötzlichen Sturzflut in einer Schlucht in Süditalien sind mindestens zehn Ausflügler ums Leben gekommen. Unter den Toten seien vier Frauen und vier Männer, teilte der Zivilschutz am Abend mit. Über die beiden anderen Toten liegen noch keine Angaben vor. Sechs Menschen wurden verletzt, mindetsens drei werden noch vermisst. Das Unglück ereignete sich in der Raganello-Schlucht nahe der Berggemeinde Civita in der Region Kalabrien. Starker Regen hatte den Fluss in der Schlucht anschwellen lassen.
 
 
 

Verletzte bei Schießerei in London - Polizei: Kein Terrorakt

 
Bei einer Schießerei an einer Londoner U-Bahnstation sind am Abend drei Menschen verletzt worden. Es handele sich aber nicht um einen Terrorakt, teilte Scotland Yard mit. Die Opfer mussten ins Krankenhaus gebracht werden, sie hatten aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Die Straßen in der Umgebung und die U-Bahnstation Kingsbury im Nordwesten der Hauptstadt wurden vorübergehend gesperrt. Es gab bislang keine Festnahmen.
 
 
 

Ziegen stören U-Bahn-Verkehr in New York

 
Zwei Ziegen haben den U-Bahn-Verkehr in New York für mehrere Stunden gestört. Die schwarz-weißen Tiere waren auf die oberirdischen Gleise der Linie N in Brooklyn gelaufen. Daraufhin musste die Linie umgeleitet werden. Die New Yorker Polizei sammelte die Ziegen ein und brachte sie in ein Tierheim, sodass der U-Bahn-Verkehr rund zwei Stunden später wieder normal ablaufen konnte. Woher die Ziegen kamen und wie sie auf die Gleise gelangten, ist unklar.
 
 
 

Start des Wissenschafts-Satelliten ?Aeolus? verschoben

 
Der Start einer Vega-Rakete mit dem Wissenschafts-Satelliten ?Aeolus? ist wegen der Wetterbedingungen auf dem südamerikanischen Weltraumbahnhof Kourou um einen Tag verschoben worden. Die Rakete soll nun morgen am Mittwoch um 23.20 Uhr deutscher Zeit in Französisch-Guyana abheben, 24 Stunden später als geplant. Das teilte das Raumfahrtunternehmen Arianespace mit. Der ESA-Satellit ?Aeolus? soll erstmals Windprofile von der ganzen Erde erstellen und so völlig neue Erkenntnisse für die Wettervorhersagen bringen.
 
 
 

Borussia Dortmund dank Witsel und Reus im Pokal weiter

 
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat nur knapp die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Der BVB zitterte sich zu einem 2:1-Sieg nach Verlängerung beim Zweitligisten Greuther Fürth. Sebastian Ernst hatte den fränkischen Außenseiter in der 77. Minute sogar in Führung gebracht. Dortmunds Neuzugang Axel Witsel rettete die Gäste erst in der fünften Minute der Nachspielzeit mit seinem Treffer in die Verlängerung. Dort sorgte dann Marco Reus in letzter Minute für die Entscheidung zugunsten des BVB.
 
 
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