Stoltenberg bestätigt Nato-Beitritt zur Anti-IS-Koalition

 
Der bevorstehende Beitritt der Nato zur internationalen Allianz gegen die Terrormiliz IS ist laut Generalsekretär Jens Stoltenberg mehr als nur ein symbolischer Schritt. Das Bündnis werde nun als Koordinationsplattform für den Kampf gegen den IS dienen können, sagte er kurz vor dem Beginn des Nato-Gipfels mit US-Präsident Donald Trump. Zudem werde die Allianz den Einsatz seiner Awacs-Flugzeuge zur Luftraumbeobachtung ausweiten und die Stelle eines Anti-Terror-Koordinators schaffen. Auch solle der Austausch von Geheimdienstinformationen ausgebaut werden.
 
 
 

Zwei Feuerwehrleute bei Großbrand nahe Hamburg verletzt

 
Ein Gebäudekomplex in einem Gewerbegebiet in Wedel bei Hamburg ist am frühen Morgen in Flammen aufgegangen. ?In dem Komplex befinden sich eine Großraumdisco, zwei Autovermietungen, eine Spielhalle und Restaurants?, sagte ein Polizeisprecher. Nach Angaben der Feuerwehr hielten sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Menschen in dem Gebäude auf. Bei den Löscharbeiten wurden aber zwei Feuerwehrleute verletzt, sie kamen mit einer leichten Rauchvergiftung und Kreislaufproblemen ins Krankenhaus. Der Schaden geht vermutlich in die Millionen. Die Brandursache ist noch unklar.
 
 
 

US-Notenbank stützt Kurse im Dax

 
Optimistische Signale von der US-Notenbank Fed haben den Dax gestützt. Im frühen Handel stieg der deutsche Leitindex um 0,13 Prozent auf 12 660 Punkte. Damit profitierte er wie zuvor schon die Wall Street und die asiatischen Börsen von dem am Vorabend veröffentlichten Protokoll zur letzten Fed-Sitzung. Der deutsche Aktienhandel dürfte wegen des Feiertags Christi Himmelfahrt indes vergleichsweise ruhig verlaufen. Dem Fed-Protokoll zufolge haben sich die meisten Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses dafür ausgesprochen, dass eine weitere Zinserhöhung ?bald? erfolgen soll.
 
 
 

Griechische Küstenwache stoppt Frachter mit Sprengstoff

 
Die griechischen Sicherheitsbehörden haben in der Ägäis einen Frachter entdeckt, der große Mengen Sprengstoff geladen hatte und auf dem Weg von der Türkei in den Sudan war. Der Frachter sei gestoppt worden, weil die Vereinten Nationen und die EU über den Sudan ein Embargo für Waffen- und Sprengstofflieferungen verhängt haben. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen der Küstenwache erfuhr, wurde der Frachter zunächst in einer Bucht der Insel Kos untersucht. Anschließend wurde dem Kapitän der Befehl gegeben, zu einem großen Marinestützpunkt nach Westkreta zu fahren.
 
 
 

Bericht: Attentäter reiste von Düsseldorf nach Manchester

 
Der Manchester-Attentäter Salman Abedi ist nach einem Bericht von ?Focus Online? vier Tage vor dem Anschlag von Düsseldorf aus in die britische Stadt geflogen. Das hätten Berliner Sicherheitskreise bestätigt. Zudem sei der Mann bereits 2015 von Frankfurt am Main aus nach Großbritannien gereist. Offenbar sei er damals zuvor bei einer paramilitärischen Ausbildung in Syrien gewesen, habe Scotland Yard dem Bundeskriminalamt mitgeteilt. Dem Bericht zufolge war Abedi namentlich nicht in internationalen Fahndungssystemen erfasst.
 
 
 

US-Zerstörer durchquert von China beanspruchte Gewässer

 
Erstmals seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump haben die USA militärische Stärke im Streit um Gebiete im Südchinesischen Meer gezeigt. Wie US-Medien berichteten, durchquerte ein US-Kriegsschiff Gewässer in der Nähe der Spratly-Inseln, die zum Teil künstlich von China aufgeschüttet wurden. Der Zerstörer ?Dewey? habe während einer Routine-Patrouille die Zwölf-Meilen-Zone um das Mischief-Riff durchquert. China sieht diese als Hoheitsgewässer an, obwohl es laut eines Urteils des Schiedsgerichtshof von Den Haag keinen Anspruch besitzt.
 
 
 

Zwei weitere Festnahmen nach Manchester-Anschlag

 
Nach dem Anschlag von Manchester mit 22 Todesopfern hat die Polizei zwei weitere Männer festgenommen. Eine Festnahme erfolgte nach Polizeiangaben im Vorort Withington, die zweite in Manchester. Eine ebenfalls zuvor festgenommene Frau wurde am frühen Morgen wieder freigelassen. Damit sind im Zusammenhang mit dem Anschlag nun zehn Menschen festgesetzt, darunter in Libyen ein Bruder des Attentäters und sein Vater. Die Polizei macht Salman Abedi für den Anschlag auf das Popkonzert am Montag verantwortlich. Er kam dabei selbst ums Leben. Abedi war vermutlich Teil eines Netzwerks.
 
 
 

Ischinger: USA müssen Zweifel an Nato-Solidarität ausräumen

 
Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, dringt unmittelbar vor dem Nato-Spitzentreffen auf ein Signal der Bündnissolidarität der USA. Die Partner in der Allianz seien durch die Wahlkampfaussagen von US-Präsident Donald Trump und die jüngsten Entwicklungen in Washington teils zutiefst verunsichert, sagte Ischinger der ?Passauer Neuen Presse?. ?Die Zweifel an der Garantie der Amerikaner für Europa müssen ausgeräumt werden.? Trump hatte das Militärbündnis wiederholt als obsolet bezeichnet. Mittlerweile ist er von diesen Äußerungen abgerückt.
 
 
 

Großbrand nahe Hamburg

 
In Wedel nahe Hamburg ist am Morgen ein ganzer Gebäudekomplex in Flammen aufgegangen. ?In dem Komplex befinden sich eine Großraumdisco, eine Autovermietung, eine Spielhalle und Restaurants?, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Feuerwehr fuhr mit einem Großaufgebot nach Wedel im Kreis Pinneberg. Ob Menschen verletzt wurden, war zunächst unklar. Vermutlich gehe der Schaden in die Millionen, hieß es weiter. Zur Brandursache konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.
 
 
 

Polizei sucht nach Manchester-Anschlag weitere Hintermänner

 
Nach dem Anschlag von Manchester mit 22 Todesopfern sucht die Polizei weiter nach möglichen Komplizen des Attentäters. In der Nacht gab es weitere Festnahmen. Im Zusammenhang mit der Tat wurden inzwischen neun Menschen verhaftet, darunter in Libyen ein Bruder des Attentäters und sein Vater. Eine Frau wurde wieder freigelassen. Die anderen sollen befragt werden. Die Polizei macht Salman Abedi für den Anschlag auf das Popkonzert der US-Sängerin Ariana Grande am Montag verantwortlich. Er kam dabei selbst ums Leben. Abedi war vermutlich Teil eines Netzwerks.
 
 
 

Drei Tote in Wohnheim im Rheinland - Verdächtige festgenommen

 
In einem Wohnheim in Wuppertal-Elberfeld haben Spezialkräfte der Polizei drei tote Männer gefunden. ?Wir gehen von einem Tötungsdelikt aus?, sagte eine Polizeisprecherin. Zwei Tatverdächtige wurden am späten Abend noch am Tatort - einer sozialtherapeutischen Einrichtung - festgenommen. Der Tat sei vermutlich ein heftiger Streit vorangegangen. ?Wir wurden alarmiert, weil es hieß, jemand randaliere in dem Gebäude?, sagte die Sprecherin. Als Spezialkräfte das Wohnheim betraten, entdeckten sie die Toten.
 
 
 

Verband: Sicherheitsleute müssen besser ausgebildet werden

 
Nach dem Terroranschlag von Manchester fordern private Sicherheitsunternehmen eine bessere Ausbildung für ihre Mitarbeiter. 40 Stunden theoretischer Unterricht an den Industrie- und Handelskammern reiche nicht mehr aus. Das sagte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes BDSW, Harald Olschok, der dpa. Der Experte rechnet nach dem Terroranschlag mit einer weiteren Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen bei Konzerten, Festivals und anderen Veranstaltungen. Denkbar seien unter anderem Rucksackverbote auch im Freien wie zuletzt beim Münchner Oktoberfest.
 
 
 

Gabriel warnt vor Nato-Kampfhandlungen gegen den IS

 
? Außenminister Sigmar Gabriel hat die Beteiligung der Nato an Kampfhandlungen gegen die Terrororganisation Islamischer Staat kategorisch ausgeschlossen. Kampfhandlungen seien nicht der Auftrag der Nato. Sie sei ein Verteidigungsbündnis, sagte Gabriel der Deutschen Presse-Agentur. Dass die Nato Teil der internationalen Koalition gegen den IS mit mehr als 60 Ländern wird, unterstützte Gabriel allerdings. Auf dem Nato-Gipfel in Brüssel soll der Einstieg der Nato in die Anti-IS-Koalition heute beschlossen werden.
 
 
 

Neuer Rückschlag für Trumps Gesundheitsgesetz

 
Der Versuch von US-Präsident Donald Trump, die Gesundheitsreform seines Vorgängers Barack Obama zu ersetzen, hat einen Rückschlag erlitten. Die parlamentarische Prüfbehörde CBO erklärte, der vom Repräsentantenhaus angenommene Vorschlag würde bis zum Jahr 2026 rund 23 Millionen Amerikanern die Krankenversicherung kosten. Vor allem auf Menschen mit Vorerkrankungen könnten erhebliche Mehrkosten zukommen. Im Senat, der die Reform noch beschließen muss, hatten bereits mehrere republikanische Senatoren gefordert, das Gesetzespaket völlig neu zu beraten.
 
 
 

Entspannung oder wieder Knatsch? Erdogan auf Brüssel-Besuch

 
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan trifft heute mit EU-Spitzenvertretern zusammen. Bei dem Treffen soll es laut Brüssel auch um die Zukunft der EU-Beitrittsgespräche gehen. Die EU hat deutlich gemacht, dass diese bei der möglichen Einführung der Todesstrafe in der Türkei abgebrochen werden. Konfliktträchtiger als das Treffen mit den EU-Spitzen könnte das Zusammentreffen von Erdogan und Bundeskanzlerin Merkel beim Nato-Gipfel sein. Die Türkei hatte Mitgliedern des Verteidigungsausschusses den Besuch der deutschen Soldaten auf der Luftwaffenbasis Incirlik verboten.
 
 
 

Tumulte in Brasilia: Präsident ordnet Militäreinsatz an

 
Bei Protesten gegen Brasiliens Präsidenten Michel Temer haben aufgebrachte Demonstranten Feuer im Agrarministerium gelegt und in weiteren Ministerien für Verwüstungen gesorgt. Schwarze Rauchwolken standen über dem Regierungsviertel in Brasilia, nach Angaben der Polizei hatten sich 35 000 Menschen dort versammelt. Die Polizei setzte Tränengas ein, mehrere Ministerien wurden evakuiert. Verteidigungsminister Raul Jungmann sagte, Präsident Temer habe den Einsatz das Militärs angeordnet, um Regierungsgebäude zu schützen.
 
 
 

Kirchentag: Obama und Merkel diskutieren über Demokratie

 
Mit dem Auftritt von Ex-US-Präsident Barack Obama und Kanzlerin Angela Merkel feiert der Evangelische Kirchentag in Berlin heute einen besonderen Höhepunkt. Vor dem Brandenburger Tor sprechen die Politiker am Vormittag über das Thema Demokratie. Gleich im Anschluss fliegt Merkel nach Brüssel, wo sie auf dem Nato-Gipfel Obamas viel kritisierten Nachfolger Donald Trump trifft. Am Abend war der Kirchentag mit drei Gottesdiensten vor 70 000 Gläubigen eröffnet worden.
 
 
 

Trumps Debüt bei der Nato - Spitzentreffen in Brüssel

 
US-Präsident Donald Trump nimmt heute in Brüssel erstmals an einem Spitzentreffen der Staats- und Regierungschefs der Nato teil. Trumps Auftritt steht wegen seiner Äußerungen im Wahlkampf unter besonderer Beobachtung. Er hatte das Militärbündnis immer wieder als obsolet bezeichnet. Mittlerweile ist er von diesen Äußerungen abgerückt. Er pocht aber darauf, dass die anderen Mitglieder ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen müssten. Am Vormittag trifft Trump zunächst EU-Ratspräsident Donald Tusk und Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.
 
 
 

Helene Fischer gibt Konzert für 800 Fans

 
An Helene Fischer führt derzeit kaum ein Weg vorbei: Ihr neues Album startete sofort auf Platz eins der Hitparade, am Samstag singt sie beim DFB-Pokalfinale in Berlin und kurz darauf gestaltet die ARD ihr Abendprogramm mit der Schlagersängerin. ?Helene Fischer - Ihre neuen Songs. Das Konzert aus dem Kesselhaus in München 2017? heißt der Konzertmitschnitt, für den die 32-Jährige gestern Abend vor gut 800 Fans auf der Bühne stand. Bei diesem kleinen Konzert präsentierte sie die Songs ihres neuen Albums. Zu sehen ist die 105-minütige Aufzeichnung am 8. Juni um 20.15 Uhr im Ersten.
 
 
 

Berufung abgelehnt: VW-Manager kommt nicht frei

 
Ein Anfang des Jahres festgenommener Volkswagen-Manager, den die USA im Abgas-Skandal angeklagt haben, muss in Haft bleiben. Das zuständige Berufungsgericht bestätigte die Abweisung eines Kautionsantrags, die von den Anwälten des langjährigen VW-Mitarbeiters angefochten worden war. An der Entscheidung, den Mann wegen Fluchtgefahr nicht auf freien Fuß zu setzen, gebe es nichts auszusetzen, befand das Gericht. Die US-Justiz beschuldigt den Deutschen, Teil einer Verschwörung zum Betrug und Verstoß gegen US-Umweltgesetze gewesen zu sein.
 
 
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