Zahl von Unglücken durch überhitzte Akkus wächst

 
Die Zahl elektronischer Geräte mit wiederaufladbaren Batterien wächst - entsprechend häufen sich in Deutschland und weltweit Unglücke im Zusammenhang mit überhitzten Akkus. ?Diese Zahl nimmt in den letzten Jahren exponentiell zu?, sagte Hans-Hermann Drews vom Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer. Ursachen für Unglücksfälle wegen überhitzter Akkus seien Fehler beim Laden, zu hohe oder tiefe Temperaturen oder auch schlampige Herstellung, hieß es vom TÜV Rheinland.
 
 
 

Bundestag soll umstrittene Pkw-Maut besiegeln

 
Nach jahrelangem Ringen will Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt die umstrittene Pkw-Maut durch den Bundestag bringen. Das Parlament stimmt heute abschließend über Änderungen der seit 2015 geltenden Maut-Gesetze ab. Sie sollen einen von Dobrindt mit der EU-Kommission vereinbarten Kompromiss umsetzen. Brüssel will dann grünes Licht für das zentrale Vorhaben der CSU in der schwarz-roten Koalition geben. Die Opposition kritisierte die Maut erneut scharf. Proteste gibt es auch unter den Bundesländern.
 
 
 

Fillon erhebt schwere Vorwürfe gegen Hollande

 
Der angeschlagene französische Präsidentschaftskandidat François Fillon hat gravierende Vorwürfe gegen Amtsinhaber François Hollande erhoben. Der Konservative beschuldigte den Staatschef, hinter dem Durchsickern von Informationen über die gegen ihn laufenden Ermittlungen zu stecken. Er sprach im Sender France 2 von einem ?schwarzen Kabinett? und forderte eine Untersuchung. Fillon steht wegen der Scheinbeschäftigungsaffäre um seine Frau Penelope massiv unter Druck. Hollande wies die Vorwürfe als ?lügnerische Unterstellungen? zurück.
 
 
 

Fünf Tote nach Londoner Anschlag - Gedenken an Opfer

 
Nach dem Terroranschlag vor dem britischen Parlament hat sich die Zahl der Toten auf insgesamt fünf erhöht. Am späten Abend teilte die Polizei in London mit, dass ein 75-Jähriger an seinen schweren Verletzungen gestorben sei. Ein weiteres Opfer des Anschlags schwebte in der Nacht noch in Lebensgefahr. Unterdessen versammelten sich am Trafalgar Square in London tausende Menschen zum Gedenken an die Opfer des Anschlags. ?Londoner werden sich nie von Terror einschüchtern lassen?, rief Bürgermeister Sadiq Khan den Menschen zu.
 
 
 

Neue Formel-1-Saison: Hamilton setzt erste Trainingsbestzeit

 
Titelfavorit Lewis Hamilton ist im ersten Training der neuen Formel-1-Saison zur Bestzeit gerast. Der Mercedes-Pilot ließ in Melbourne seinen neuen Teamkollegen Valtteri Bottas mehr als eine halbe Sekunde hinter sich. Auf den Plätzen drei und vier folgten die Red-Bull-Fahrer Daniel Ricciardo und Max Verstappen. Ernüchternd verlief die Auftakteinheit für Ferrari. Sebastian Vettel belegte nach technischen Problemen hinter Stallgefährte Kimi Räikkönen Platz sechs.
 
 
 

Trump muss sich nicht von Hauptstadt-Hotel trennen

 
US-Präsident Donald Trump verstößt mit seinem Hotel in Washington nicht gegen geltendes Recht. Zu dieser Einschätzung ist die Behörde General Services Administration gekommen. Ihr gehört das Gebäude, Trump ist Mieter. Im Raum stand die Forderung von Demokraten, Trump müsse sich von dem Hotel trennen. Sie zitierten aus dem Mietvertrag der GSA, der ?jeden gewählten Amtsinhaber? von einem ebensolchen Vertrag ausschließt. Die GSA erklärte, Trump habe sich so zurückgezogen, dass er von dem Hotelgeschäft nicht mehr direkt profitiere.
 
 
 

Umfrage: Deutsche wollen einen SPD-Kanzler

 
Wechselstimmung in Deutschland: Einer Umfrage von Infratest-Dimap zufolge wünschen sich 44 Prozent der Bürger, dass die nächste Bundesregierung von der SPD geführt wird; nur jeder Dritte will weiterhin ein unionsgeführtes Kabinett. Das geht aus dem ?Deutschlandtrend? im ARD-?Morgenmagazin? hervor, der im Kanzlerduell auch weiter den Sozialdemokraten Martin Schulz vorne sieht. Bei einer Direktwahl würden sich 45 Prozent für den neuen SPD-Vorsitzenden entscheiden. Amtsinhaberin Angela Merkel kommt nur auf 36 Prozent.
 
 
 

Bericht: US-Regierung erschwert Visa-Prozess erheblich

 
Die US-Regierung erschwert nach einem Bericht der ?New York Times? für Millionen Besucher aus aller Welt den Zugang in die Vereinigten Staaten. Unter Berufung auf interne Mitteilungen von Außenminister Rex Tillerson an alle US-Botschaften weltweit heißt es, mit Ausnahme von 38 Ländern - darunter Deutschland und fast ganz Europa - würden die Sicherheitschecks für Visa nun erheblich ausgeweitet. Deutsche Besucher können weiterhin unter dem Visa-Waiver-Programm einreisen, für sie ändert sich nichts.
 
 
 

Wahlkampf im Saarland nähert sich dem Ende - Schulz-Auftritt

 
Im saarländischen Wahlkampfendspurt setzen die Parteien auch heute auf Schützenhilfe aus der Bundespolitik. Nach dem Auftritt der CDU-Vorsitzenden und Kanzlerin Angela Merkel gestern kommt auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz noch einmal ins kleinste deutsche Flächenland. Geplant sind heute gleich mehrere Auftritte mit der Spitzenkandidatin seiner Partei für die Landtagswahl am Sonntag, Anke Rehlinger. So soll unter anderem ein großflächiges Wahlplakat in Saarbrücken enthüllt werden. Linke und AfD planen Wahlkampfveranstaltungen in Saarbrücken.
 
 
 

Germanwings-Absturz: Vater von Copilot tritt vor Presse

 
Zwei Jahre nach dem Germanwings-Absturz will der Vater des Copiloten heute erläutern, warum er nicht an eine Selbsttötung seines Sohnes als Absturzursache glaubt. Genau am Jahrestag tritt Günter Lubitz in Berlin vor die Presse. Am 24. März 2015 saß sein Sohn Andreas Lubitz allein im Cockpit einer Maschine der Lufthansa-Tochter Germanwings, die an einem Berg in den südfranzösischen Alpen zerschellte. Alle 150 Menschen an Bord des Airbus starben. Die Ermittler gehen von einer absichtlichen Tat und einem Alleinverschulden des 27-Jährigen aus.
 
 
 

Grüner Kretschmann greift Linkspartei und Schulz an

 
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die Linkspartei und den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz scharf kritisiert. Die Linken seien ?kaum regierungsfähig?, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Mit der Haltung von Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht könne man die Bundesrepublik Deutschland mit Sicherheit nicht regieren. Zugleich warf Kretschmann dem SPD-Kanzlerkandidaten Schulz vor, die sozialen Verhältnisse in Deutschland zu schlecht darzustellen. Deutschland sei ein gut funktionierender Rechtsstaat mit einem engmaschigen Sozialsystem.
 
 
 

?Politbarometer?: Trotz Schulz-Effekt CDU im Saarland vorne

 
Trotz der hohen Zustimmungswerte für den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz liegt die CDU wenige Tage vor der Landtagswahl im Saarland laut ZDF-?Politbarometer? weiter vor der SPD. Nach den Umfrageergebnissen käme die CDU auf 37 Prozent und die SPD auf 32 Prozent. Die Linke sehen die Meinungsforscher bei 12,5 Prozent und die AfD bei 6 Prozent. Die Grünen und die FDP würden an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern und nicht im Landtag vertreten sein.
 
 
 

Fillon erhebt schwere Anschuldigungen gegen Hollande

 
Der politisch angeschlagene französische Präsidentschaftskandidat François Fillon hat schwere Anschuldigungen gegen Amtsinhaber François Hollande erhoben. Der Konservative warf dem Staatschef vor, hinter dem Durchsickern von Informationen über die laufenden Ermittlungen gegen ihn zu stecken. Er sprach im Sender France 2 von einem ?Staatsskandal?. Fillon bezog sich auf ein neues Buch investigativer Journalisten: Darin werde gezeigt, dass Hollande sich etwa für ihn interessante Abhörerkenntnisse an sein Büro schicken lasse.
 
 
 

Senat bestätigt David Friedman als US-Botschafter in Israel

 
Der US-Senat hat den Anwalt David Friedman als Botschafter der USA in Israel bestätigt. Die umstrittene Personalie passierte den Senat mit einer knappen Mehrheit von 52 zu 46. Friedman war bisher Trumps Anwalt in Immobilienfragen. Friedman gilt als ausgesprochen siedlerfreundlich. Er hatte nach seiner Nominierung gesagt, er gehe davon aus, künftig in Jerusalem zu arbeiten. Die US-Botschaft ist seit 68 Jahren in Tel Aviv.
 
 
 

N24-Emnid-Umfrage: Deutsche besorgt wachsende EU-Skepsis

 
Eine große Mehrheit der Deutschen ist einer N24-Emnid-Umfrage zufolge froh, in Europa zu leben. Zugleich befürchten 55 Prozent der Deutschen demnach eher eine Abnahme pro-europäischer Stimmen in der EU. 38 Prozent der Befragten vermuten jedoch, dass die europafreundlichen Stimmen künftig wieder zunehmen werden. 91 Prozent der Deutschen schätzen die EU als Urlaubsraum mit Reisefreiheit und größtenteils gemeinsamer Währung. Kritisch sehen hingegen 63 Prozent der Deutschen eine überbordende EU-Bürokratie.
 
 
 

Fünftes Todesopfer nach Anschlag von London

 
Nach dem Anschlag von London ist die Zahl der Todesopfer auf fünf gestiegen. Ein 75 Jahre alter Mann sei an den Folgen seiner schweren Verletzungen gestorben, berichtete Sky News unter Berufung auf die Polizei. Zuvor hatte Scotland Yard mitgeteilt, dass zwei Opfer des Anschlages weiter in Lebensgefahr schwebten. Der Zustand von fünf weiteren Verletzten sei kritisch. Acht Menschen wurden bis jetzt im Zusammenhang mit dem Angriff wegen Verdachts auf Vorbereitung einer terroristischen Straftat festgenommen.
 
 
 

Einfache Vermögens-Abschöpfung bei Kriminellen

 
Der Staat kann Einnahmen aus Straftaten in Zukunft leichter einziehen. Die Reform, die der Bundestag am Abend verabschiedet hat, ermöglicht es unter anderem, kriminell erworbenes Vermögen auch nachträglich zurückzuholen - etwa von den Erben des Täters. Anders als bisher können zudem die Erträge sämtlicher Straftaten einkassiert werden. Die Beschränkung auf banden- und gewerbsmäßige Delikte wird aufgehoben. Durch die Neuregelung sollen Verbrechensopfer auch einfacher als bisher an eine Entschädigung kommen.
 
 
 

Merkel bricht eine Lanze für das Diesel-Auto

 
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eine Lanze für Diesel-Autos gebrochen. Dieselfahrzeuge seien gut für die Umwelt, sagte sie bei einer CDU-Wahlveranstaltung im saarländischen St. Wendel. Die Regierung habe Verbrauchern geraten, den Kohlendioxid-Ausstoß durch den Kauf von Dieselautos zu verringern. ?Das ist nicht falsch?, sagte die Kanzlerin. Dieselautos sind vor allem wegen der Feinstaubbelastung in Großstädten ins Visier der Kritik geraten.
 
 
 

US-Aktienmärkte: Ernüchterung nach verschobener Abstimmung

 
An der Wall Street ist zum Handelsschluss wieder Ernüchterung eingekehrt. Als Grund wurde die von den Republikanern verschobene Abstimmung im US-Repräsentantenhaus über ein Gesetz zur Abschaffung der US-Gesundheitsreform "Obamacare" genannt. Der Dow Jones Industrial endete wie am Vortag mit einem minimalen Verlust von 0,02 Prozent bei 20 656,58 Punkten. Der Eurokurs hat sich am Donnerstag auch im US-Handel etwas unterhalb der Marke von 1,08 US-Dollar bewegt.
 
 
 

US-Republikaner verschieben Abstimmung über Gesundheitsreform

 
Die US-Republikaner verschieben die sehr wichtige Abstimmung im US-Kongress über ein Gesetz zur Abschaffung von ?Obamacare?. US-Präsident Donald Trump hatte hinter den alternativen Gesetzentwurf für eine Gesundheitsversicherung sein volles politisches Gewicht geworfen. Offensichtlich befürchtete die Parteiführung aber, dass der Gesetzentwurf bei einer ursprünglich geplanten Abstimmung auch im eigenen Lager durchfallen würde. CNN und MSNBC zitierten eine Sprecherin des Weißen Hauses mit den Worten, die Abstimmung sei auf Freitag verschoben.
 
 
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