Macron telefoniert mit Trump und Saudi-Kronprinz

 
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach der Ankunft des libanesischen Ministerpräsidenten Saad Hariri in Frankreich seine diplomatischen Bemühungen zur Lage im Mittleren Osten fortgesetzt. Er habe mit US-Präsident Donald Trump, dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman und dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi telefoniert, teilte der Élyséepalast mit. Es sei Macron um Mittel gegangen, die Region zu stabilisieren. Die überraschende Rücktrittsankündigung Hariris von Saudi-Arabien aus hatte den Libanon in eine innenpolitische Krise gestürzt.
 
 
 

Trump nennt Clinton ?größte Verliererin aller Zeiten?

 
US-Präsident Donald Trump hat seine unterlegene Wahlkampfgegnerin Hillary Clinton als ?größte Verliererin aller Zeiten? bezeichnet. Die neuen Breitseiten feuerte er via Twitter ab, nachdem sich die Demokratin in einem Interview zu den Vorwürfen sexueller Belästigung gegen ihren Parteikollegen, den Senator Al Franken, geäußert hatte. In diesem Zusammenhang wies Clinton darauf hin, dass sich Franken bei seiner Anklägerin entschuldigt habe - im Gegensatz etwa zu Trump, sagte sie mit Blick darauf, dass dieser gleich von mehrerer Frauen sexueller Übergriffe beschuldigt wurde.
 
 
 

Sinn-Fein-Chef Adams gibt Parteivorsitz ab

 
Der Chef der katholischen Sinn-Fein-Partei in Irland, Gerry Adams, zieht sich 2018 nach mehr als 30 Jahren Amtszeit vom Parteivorsitz zurück. Er werde nicht mehr für eine weitere Amtszeit kandidieren, erklärte der 69-jährige Politiker nach einem Bericht der Nachrichtenagentur PA auf einem Parteitag in Dublin. Adams soll laut Zeugenaussagen früher zur Spitze der militanten Untergrundorganisation IRA gehört haben, was er selbst aber bestreitet. Später war er treibende Kraft bei ihrer Entwaffnung.
 
 
 

Explosion mit vier Verletzten in Wohnhaus in Salzgitter

 
Im niedersächsischen Salzgitter hat es bei einer Explosion in einem vierstöckigen Wohnblock am Abend vier Verletzte gegeben. Das teilten Feuerwehr und Polizei mit. Die Explosion habe sich in einer Wohnung ereignet, sagte ein Polizeisprecher. Insgesamt seien drei Menschen in der Wohnung gewesen. Zwei von ihnen seien schwer und einer leicht verletzt worden. Außerdem gebe es einen weiteren Leichtverletzten. Zunächst war die Feuerwehr von mehr als 15 Verletzten ausgegangen. Die Ursache war zunächst unklar.
 
 
 

Gasexplosion mit mehr als 15 Verletzten in Salzgitter

 
Im niedersächsischen Salzgitter hat es bei einer Gasexplosion in einem vierstöckigen Wohnblock viele Verletzte gegeben. Dabei seien am Abend größere Teile des Gebäudes zerstört worden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Er sprach von einem großen Trümmerfeld, mehr als 15 Menschen seien verletzt, einige von ihnen schwer. ?Die Wahrscheinlichkeit, dass noch Leute im Gebäude waren, ist sehr hoch.? Das ganze Ausmaß des Unglücks war der Feuerwehr zufolge zunächst noch nicht abschätzbar. Man sondiere noch die Lage, hieß es. Die Ursache der Explosion war zunächst unklar.
 
 
 

USA wollen PLO-Büro in Washington schließen

 
Mit Empörung haben Palästinenser-Vertreter auf eine Ankündigung des US-Außenministeriums reagiert, das Büro der Palästinensischen Befreiungsorganisation in Washington schließen zu lassen. Chefunterhändler Saeb Erekat bestätigte den Eingang eines Briefes, nach dem sich das Ministerium außerstande sehe, den weiteren Betrieb des Büros zu genehmigen. Hintergrund ist das Bestreben der Palästinenser, Israel unter anderem wegen der jüdischen Siedlungen vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen. Erekat machte israelischen Druck für die Washingtoner Entscheidung verantwortlich.
 
 
 

Rockmusiker aus aller Welt trauern um Malcolm Young

 
Rockmusiker aus aller Welt trauern um den verstorbenen AC/DC-Gitarristen Malcolm Young. Der Mitbegründer der legendären australischen Band starb im Alter von 64 Jahren, wie die Gruppe mitteilte. ?Es ist ein trauriger Tag für den Rock and Roll?, schrieb beispielsweise US-Gitarrist Eddie Van Halen per Twitter. ?Unsere Gedanken und Gebete sind bei seiner Familie, seinen Freunden und Fans?, schrieb Whitesnake-Frontmann David Coverdale. Die US-amerikanische Punk-Band Dropkick Murphys twitterte: ?Rocke in Frieden Malcolm. Wir hoffen, dich dort oben wiederzusehen.?
 
 
 

Grüne machen Kompromissangebot zur Flüchtlingspolitik

 
Bei den Jamaika-Sondierungen in Berlin machen die Grünen nach einem Medienbericht in der besonders umstrittenen Flüchtlingsfrage der CSU ein Kompromissangebot. Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios soll demnach die Zahl von 200 000 Flüchtlingen pro Jahr als atmender Rahmen gelten. Dieses Angebot gelte aber nur, wenn sich auch die CSU bewege. Der Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus dürfe nicht - wie vor allem von der CSU gefordert - grundsätzlich ausgeschlossen werden.
 
 
 

Ärzte fordern Kohlenmonoxid-Melder in Shisha-Bars

 
Nach Ansicht von Ärzten im Rheinland sollten Kohlenmonoxid-Melder zur Pflicht in Shisha-Bars werden. In vielen Lokalen werde rund um die Uhr Wasserpfeifenkohle verbrannt, die zu hohen Werten von Kohlenmonoxid in der Raumluft führe, teilte die Ärztekammer Nordrhein in Düsseldorf mit. Kohlenmonoxid ist Gas, das den Transport von Sauerstoff im Blut blockieren kann. Bei einer Vergiftung kommt es zu Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Bewusstlosigkeit - auch zum Erstickungstod. Rauchmelder sind in vielen Bundesländern für Neu- und Altbauten Pflicht, laut Ärztekammer Nordrhein gibt es für CO-Melder in der Regel keine Vorschriften.
 
 
 

Borussia Mönchengladbach klettert nach Sieg bei Hertha auf Rang drei

 
Borussia Mönchengladbach ist in der Fußball-Bundesliga zumindest vorübergehend auf einen Champions-League-Platz geklettert. Die Gladbacher gewannen mit 4:2 bei Hertha BSC und rückten mit nun 21 Punkten auf den dritten Rang vor. Die Herthaner von Trainer Pal Dardai rutschten auf den 14. Rang ab.
 
 
 

Fortschritte bei Jamaika-Sondierungen - Hoher Einigungsdruck

 
Die Jamaika-Unterhändler von CDU, CSU, FDP und Grünen haben angesichts des Einigungsdrucks Fortschritte erzielt. Verständigung habe es im Grundsatz bei Agrar und Wirtschaft gegeben, hieß es von den Grünen. Keine Ergebnisse gibt es nach wie vor beim Thema Migration sowie Klimaschutz und Energie. In Teilnehmerkreisen hieß es nach dem Ende der Beratungen, wenn das Thema Migration gelöst werden könne, käme man auch bei Klimaschutz und Energie zusammen. Der Klimaschutz und der Umgang mit Kohlekraftwerken sind für die Grünen besonders wichtig, die Begrenzung der Zuwanderung für die CSU. Auch beim Streitthema Verkehr sind zentrale Fragen weiter strittig.
 
 
 

Aufräumarbeiten rund um die Uhr nach Pipeline-Leck in South Dakota

 
Nach dem Leck in der umstrittenen Keystone-Pipeline im US-Staat South Dakota sind die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Die Betreiberfirma TransCanada hat nach eigenen Angaben 75 Arbeiter in dem grasbewachsenen ländlichen Gebiet im Einsatz, wo am Donnerstag fast 800 000 Liter Öl ausgetreten waren. Die Ursache wird weiter untersucht, TransCanada sprach zunächst nur vage von einem ?Ausrüstungsversagen?. Hinweise, dass Trinkwasser verseucht wurde, gab es bis zum Wochenende nicht.
 
 
 

CDU und FDP: Weitgehende Jamaika-Einigung zur Wirtschaft

 
Die Jamaika-Parteien haben nach Angaben von CDU und FDP im Bereich Wirtschaft die meisten Konflikte beigelegt. ?Wir haben beim Thema Wirtschaft im Grunde genommen eine Einigung zwischen den vier Parteien?, sagte CDU-Vize Thomas Strobl in Berlin. Man setze auf Innovation, Hochtechnologie, Digitalisierung und die ?bewährten Grundprinzipien der sozialen Marktwirtschaft?. FDP-Fraktionsvize Michael Theurer hob das Bekenntnis zu einer neuen Gründerkultur auch für Start-ups hervor. Die Grünen und der CSU-Politiker Hans Michelbach widersprachen der Darstellung, dass es eine Einigung gebe.
 
 
 

Seehofer rechnet Sonntag mit längeren Schluss-Sondierungen

 
CSU-Chef Horst Seehofer rechnet noch mit längeren Schlussberatungen bei den Jamaika-Sondierungen. ?Morgen um 18 Uhr wird die Veranstaltung nicht beendet sein?, sagte der bayerische Ministerpräsident nach Gesprächen von Union, FDP und Grünen in Berlin. Es sei ?ein Berg von Entscheidungen noch zu treffen?, daher wolle er von der Uhrzeit her kein Limit setzen. Grünen-Chefin Simone Peter sagte, Bei den Gesprächen zum Klimaschutz habe es Rückschritte gegeben. Die FDP hatte signalisiert, dass sie möglichst bis Sonntag um 18 Uhr Klarheit über das Ergebnis der Sondierungen haben will.
 
 
 

Hariris politische Zukunft bleibt offen - Berlin und Riad im Zwist

 
Zwei Wochen nach seiner aufsehenerregenden Rücktrittserklärung hat der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri Saudi-Arabien verlassen und Frankreich besucht. Die Reise, die ihn in den kommenden Tagen zurück in seine Heimat führen soll, gilt als Voraussetzung für die Lösung der ausgelösten politischen Krise in Beirut. Er plane, in den nächsten Tagen nach Beirut zu reisen, sagte Hariri in Paris. Zwischen dem saudischen Königreich und Deutschland kam es indes zum Eklat wegen Kritik von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel. Riad rief seinen Botschafter aus Berlin zurück.
 
 
 

Jamaika-Sondierungen für Samstag beendet

 
CDU, CSU, FDP und Grünen haben am frühen Abend ihre Beratungen über eine Jamaika-Koalition beendet. Morgen Vormittag sollen sie fortgesetzt und im Laufe des Tages erfolgreich abgeschlossen werden. Nach Angaben von Teilnehmern gibt es bei den Themen Landwirtschaft, Wirtschaft und Verkehr Fortschritte. Bei der Migration sei nach wie vor das Thema Familiennachzug für Flüchtlinge der größte Brocken. Vor Beginn der Gespräche hatten alle Seiten ihre Einigungsbereitschaft betont, aber auch die Notwendigkeit, bis morgen Abend Kompromissen zu finden und eine Entscheidung herbeizuführen.
 
 
 

Post bei Rabattzahlungen für Millionen Briefe betrogen

 
Die Deutsche Post ist mit Millionen erfundenen Briefen betrogen worden. Die Staatsanwaltschaft ermittele in dem Fall, sagte ein Postsprecher. Demnach rechneten private Post-Dienstleister die Anlieferung von Hunderten Millionen Briefen ab, die nie geschrieben wurden. Dienstleister sammeln Sendungen von Geschäftskunden ein und geben diese dann gebündelt direkt bei den Briefsortierzentren der Post ab. Dafür gewährt der Konzern Rabatte, die sich je nach Briefmenge erhöhen. Dem ?FAS?-Bericht zufolge ist in den Akten von massenhaft ?fingierten? und ?nicht existenten Briefen? die Rede.
 
 
 

Grüne: Rückschritte bei Verhandlungen zum Klimaschutz

 
Bei den Jamaika-Gesprächen zum Klimaschutz hat es nach Angaben der Grünen-Chefin Simone Peter Rückschritte gegeben. Es gehe teils vorwärts, teils aber auch rückwärts, sagte Peter vor der Berliner CDU-Zentrale. Dort sitzen Union, FDP und Grüne zu Beratungen über eine Jamaika-Koalition zusammen. ?Wir als grüne Sondierungsgruppe haben klar den Kurs ausgegeben: Wir verhandeln, wir legen Vorschläge auf den Tisch, wir sind kompromissbereit?, sagte Peter. Es werde weiter gesprochen über Klima, Asylpolitik, Verkehr, Landwirtschaft, Rüstungsexporte sowie Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik.
 
 
 

Liverpool siegt mit 3:0 gegen FC Southampton

 
Der FC Liverpool hat in der Premier League einen souveränen Heimerfolg gefeiert. Die Reds von Trainer Jürgen Klopp besiegten den FC Southampton mit 3:0. Mohamed Salah mit einem Doppelpack und der Brasilianer Philippe Coutinho trafen in Anfield für die Gastgeber. Salah hat nach zwölf Saisonspielen schon neun Tore auf dem Konto. Das gab es in der Premier League noch nie. Klopp, der unter der Woche wegen gesundheitlicher Beschwerden im Krankenhaus gewesen war, hatte vor der Partie betont, er sei wieder vollkommen fit. Seine Mannschaft bleibt trotz des Heimsiegs auf Platz fünf.
 
 
 

Bayern baut Vorsprung auf Leipzig aus - Köln weiter sieglos

 
Rekordmeister Bayern München hat die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga ausgebaut. Der Spitzenreiter setzte sich gegen den FC Augsburg souverän mit 3:0 durch und hat nun sechs Punkte Vorsprung auf Vizemeister RB Leipzig. Die Sachsen kamen bei Bayer Leverkusen nur zu einem 2:2. Der 1. FC Köln wartet nach dem 0:1 beim FSV Mainz 05 noch auf den ersten Sieg. Mark Uth sicherte 1899 Hoffenheim mit einem Tor in der Nachspielzeit das 1:1 gegen Eintracht Frankfurt. Trainer Martin Schmidt feierte den ersehnten ersten Sieg mit dem VfL Wolfsburg. Die Niedersachsen setzten sich gegen den SC Freiburg mit 3:1 durch.
 
 
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