Autokartell: Grüne wollen Sondersitzung des Verkehrsausschusses

 
Nach dem ?Spiegel?-Bericht über ein womöglich seit vielen Jahren bestehendes Kartell deutscher Autobauer fordern die Grünen eine Sondersitzung des Verkehrsausschusses im Bundestag. Das Gremium müsse noch vor dem ?Diesel-Gipfel? am 2. August informiert werden, sagte Verkehrsexperte Oliver Krischer. Bei dem Treffen wollen Bund, Länder und Autokonzerne über konkrete Schritte gegen zu hohe Diesel-Abgaswerte beraten. Deutsche Autobauer stehen dem Bericht zufolge unter dem Verdacht jahrelanger illegaler Absprachen zu Lasten von Verbrauchern und Zulieferern.
 
 
 

Nach Konzert 90 US-Teenager mit Alkoholvergiftung

 
Für mindestens 90 Teenager hat ein Hiphop-Konzert im US-Bundesstaat Connecticut im Krankenhaus geendet - die meisten wurden wegen übermäßigen Alkoholkonsums eingeliefert. Bei dem Konzert in Hartford im Bundesstaat Connecticut am Freitag war Rap-Star Chance the Rapper aufgetreten. In den USA ist unter 21-Jährigen der Konsum und Kauf von Alkohol weitgehend verboten. Nach Angaben der Polizei ist die Zahl der ins Krankenhaus gebrachten Teenager weitaus höher als bei anderen Konzerten.
 
 
 

Nachbeben auf Kos erschweren Rückkehr zur Normalität

 
Bewohnern und Touristen steckt das schwere Seebeben auf der Ägäisinsel Kos in den Knochen. Nach zwei besonders starken Nachbeben am Abend übernachteten viele vorsichtshalber im Freien: Sie schliefen in Parks, auf Strandliegen und in ihren Autos. Seismologen rechnen damit, dass die Nachbeben noch Wochen andauern werden. Den Menschen auf Kos erschwert das die Rückkehr zur Normalität. Am Freitag hatte ein Beben der Stärke 6,7 auf der Insel schwere Schäden verursacht - ein Haus stürzte ein, zwei Touristen kamen ums Leben.
 
 
 

Seehofer: Flüchtlingszahlen werden wieder steigen

 
Angesichts der Erwartung wieder steigender Flüchtlingszahlen hat CSU-Chef Horst Seehofer die Forderung nach einer Obergrenze von maximal 200 000 Flüchtlingen pro Jahr bekräftigt. Im Moment sei die Lage beruhigt. Aber alle wüssten, die Migrationswelle werde weitergehen, sagte der bayerische Ministerpräsident der ?Welt am Sonntag?. SPD-Chef Martin Schulz warnte vor einer Wiederholung der Flüchtlingskrise des Jahres 2015. Mit Blick auf die steigende Zahl von Menschen, die derzeit über das Mittelmeer nach Europa kommen, nannte er die Situation ?hochbrisant?.
 
 
 

Acht Tote in Lastwagen in Texas gefunden

 
Im Laderaum eines Lastwagens im US-Bundesstaat Texas haben Polizei und Feuerwehr Medienberichten zufolge acht Tote gefunden. Darunter sollen auch zwei Kinder sein. Fox News zufolge waren 38 Menschen in dem Lastwagen, der Fahrer sei festgenommen worden. Zwanzig Menschen wurden in Krankenhäuser gebracht, viele litten unter starker Dehydrierung. Der Lastwagen wurde auf dem Parkplatz eines Supermarktes entdeckt. KEN5 zufolge könnte es sich bei der Gruppe um illegale Migranten handeln.
 
 
 

Zverev bestätigt: Spanier Ferrero neu im Trainer-Team

 
Deutschlands bester Tennis-Profi Alexander Zverev hat mit Juan Carlos Ferrero einen früheren Topspieler neu in sein Trainerteam aufgenommen. Statt auf den ebenfalls im Gespräch gewesenen Boris Becker zu setzen, fiel die Wahl also auf einen Spanier. Zverev sei ein ganz besonderer Spieler, er habe das Zeug dazu, ein Champion zu werden, verteilte der frühere Weltranglisten-Erste Ferrero schon einmal Vorschusslorbeeren. Zverev spielt in den nächsten Wochen einige Turniere in Nordamerika. Höhepunkt sind dann die US Open in New York.
 
 
 

Erdogan verbittet sich deutsche Einmischung

 
Im Streit mit Deutschland hat sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten seines Landes verbeten. Die Türkei sei ?ein demokratischer, sozialer Rechtsstaat?, sagte Erdogan. Er betonte aber zugleich die ?strategische Partnerschaft? zwischen Deutschland und der Türkei. ?Es sollten keine Schritte unternommen werden, die diese Partnerschaft überschatten.? Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier begrüßte die schärfere Politik der Bundesregierung gegenüber der Türkei und kritisierte Erdogan scharf.
 
 
 

Rotes Kreuz befürchtet rund 600 000 Cholera-Kranke im Jemen

 
Im Bürgerkriegsland Jemen wird sich die Cholera-Epidemie nach Einschätzung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz noch deutlich ausweiten. Bis Jahresende seien rund 600 000 Cholera-Kranke zu befürchten, erklärte IKRK-Präsident Peter Maurer. Durch den Krieg seien die zivile Infrastruktur und das Gesundheitssystem in weiten Teilen zerstört worden. Laut Weltgesundheitsorganisation sind in den vergangenen drei Monaten im Jemen rund 362 000 Menschen an Cholera erkrankt. Mehr als 1800 sind gestorben.
 
 
 

Gold Cup: USA stehen nach Sieg im Finale

 
Die Fußball-Nationalmannschaft der USA hat das Finale des Gold-Cup-Turniers auf heimischem Boden erreicht. Die Mannschaft von Trainer Bruce Arena besiegte Costa Rica im Halbfinale in Dallas mit 2:0. Im Finale treffen die USA auf den Sieger der Partie zwischen Mexiko und Jamaika, die heute im kalifornischen Pasadena ausgetragen wird.
 
 
 

Starke Nachbeben auf Kos: Menschen schlafen im Freien

 
Starke Nachbeben halten die Menschen auf der griechischen Ägäisinsel Kos in Atem. Am Abend bebte die Erde mehrere Male, viele Menschen verbrachten die Nacht daraufhin aus Angst vor weiteren Erdstößen im Freien. Sie schliefen auf Strandliegen, in Autos und in Parks. Am Freitag hatte ein Beben der Stärke 6,7 auf der Insel schwere Schäden verursacht - ein Haus stürzte ein, zwei Touristen kamen ums Leben.
 
 
 

Froome vor viertem Tour-Triumph

 
103 Kilometer ist Chris Froome noch von seinem vierten Gesamtsieg bei der Tour de France entfernt. Der Brite liegt vor der Schlussetappe von Montgeron nach Paris 54 Sekunden vor dem Kolumbianer Rigoberto Uran und 2:20 Minuten vor dem Franzosen Romain Bardet. Auf der letzten Etappe wird das Gelbe Trikot traditionell nicht mehr angegriffen. In Paris ist mit einem Massensprint zu rechnen, dort hofft André Greipel auf seinen ersten Etappensieg bei der diesjährigen Rundfahrt.
 
 
 

Kran bricht auf Baustelle in China zusammen: Sieben Tote

 
Beim Zusammenbruch eines Krans auf einer Baustelle im Süden Chinas sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere wurden verletzt in ein Krankenhaus in der Stadt Guangzhou im Bezirk Haizhu gebracht, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Beide befänden sich in stabilem Zustand. Die Unglücksursache ist noch unklar.
 
 
 

Gewitterwochenende in Deutschland- Ausnahmezustand in Berlin

 
Erneut haben Starkregen und Gewitter weite Teile Deutschlands heimgesucht. Gestern Nachmittag machte sich das Unwetter zunächst vor allem in Berlin bemerkbar. Zum zweiten Mal binnen eines Monats rief die Feuerwehr wegen der starken Niederschläge den Ausnahmezustand in der Hauptstadt aus.Dabei ging es meist um vollgelaufene Keller und herabgestürzte Äste. In der Nacht mussten dann besonders in Hessen viele Rettungskräfte ausrücken. Auch im Saarland, Baden-Württemberg, Thüringen und Rheinland-Pfalz gab es heftigen Regen.
 
 
 

Maas: Deutschland braucht mehr Staatsanwälte und Richter

 
Bundesjustizminister Heiko Maas dringt auf eine Aufstockung bei Richtern und Staatsanwälten. ?Die besten Gesetze nützen nichts, wenn diese nicht ordentlich vollzogen werden?, sagte Maas der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit würden viele Debatten über Tausende neue Polizisten geführt, die das Land brauche. Das sei gut und richtig, könne aber nur ein erster Schritt sein. Denn wenn mehr Straftaten aufgeklärt würden, würde das auch auch mehr Arbeit für die Staatsanwaltschaften und die Gerichte produzieren.
 
 
 

Steinmeier für ?deutliche Haltsignale? gegenüber der Türkei

 
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die schärfere Politik der Bundesregierung gegenüber der Türkei begrüßt und Staatschef Recep Tayyip Erdogan scharf kritisiert. Viele, die kooperativ auch mit Erdogan und seiner Partei in den letzten Jahren gearbeitet hätten, würden jetzt verfolgt und ins Gefängnis gesteckt, sagte Steinmeier im ZDF. Und das könne man nicht hinnehmen. Steinmeier begrüßte auch den offenen Brief von Außenminister Sigmar Gabriel an die in Deutschland lebenden Türken. Gabriel hatte ihnen darin die Wertschätzung des Landes ausgedrückt.
 
 
 

Verbraucherschützer gegen zweifelhafte neue Bankgebühren

 
Die Verbraucherzentralen haben Banken und Sparkassen vor zweifelhaften neuen Gebühren als Reaktion auf niedrige Zinsen gewarnt. In der Branche gebe es hierbei verbreitet einen Wildwuchs, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller. Dabei hätten viele Institute Kunden über Jahre zu einer Kostenlos-Kultur etwa rund ums Girokonto erzogen, weil sie sich Wettbewerbsvorteile davon versprochen hätten. Nun würden auf teilweise intransparente Art Zusatzgebühren erhoben.
 
 
 

Bayern weiter nach Singapur - ?Erstmal schlucken? nach 0:4

 
Nach der heftigen Testspielniederlage gegen den AC Mailand hat sich der FC Bayern München auf seiner Werbetour durch Asien etwas betrübt auf den Weg zur letzten Station nach Singapur gemacht. ?So ein 0:4, da muss man erstmal schlucken?, sagte Fußball-Nationalspieler Thomas Müller. Der Kapitän richtete den Blick aber auch nach vorne auf die nächste Partie im Rahmen des International Champions Cup am Dienstag in Singapur gegen den englischen Meister FC Chelsea. ?Jetzt fiebern wir dem nächsten Spiel entgegen, um das Ganze wieder gerade zu rücken?, so Müller.
 
 
 

Neuer Kommunikationschef von Trump löscht alte Tweets

 
Der neue Kommunikationsdirektor im Weißen Haus, Anthony Scaramucci, hat alte Tweets von seinem Account gelöscht. Das teilte der 53-jährige multimillionenschwere New Yorker Ex-Finanzier via Twitter mit und erklärte, durch diese Bekanntgabe strebe er ?volle Offenlegung? an. Am Freitag war Scaramucci von US-Präsident Donald Trump zum Chef des Kommunikationsbüros ernannt worden. Unter den gelöschten Tweets war Medienberichten zufolge einer, in dem er Unterstützung für Hillary Clinton ausdrückte, die einstige demokratische Rivalin von Trump im Kampf um das Präsidentenamt 2016.
 
 
 

SPD-Chef Schulz warnt vor neuer Flüchtlingskrise

 
SPD-Chef Martin Schulz hat vor einer Wiederholung der Flüchtlingskrise des Jahres 2015 gewarnt. Mit Blick auf die steigende Zahl von Flüchtlingen, die derzeit über das Mittelmeer nach Europa kommen, nannte er die Situation ?hochbrisant?. In der ?Bild am Sonntag? sagte er: ?Wenn wir jetzt nicht handeln, droht sich die Situation zu wiederholen.? Schulz forderte, gegen finanzielle Unterstützung seitens der EU-Kommission sollten andere EU-Staaten Italien Flüchtlinge abnehmen. CSU-Chef Horst Seehofer sagte der ?Welt am Sonntag?: ?Die Migrationswelle wird weitergehen?.
 
 
 

Beckenschwimmer starten in WM - Vier Deutsche am Start

 
Nach den Wasserspringern, Freiwasserschwimmern, Synchronschwimmern und Wasserballern starten auch die Beckenschwimmer in die WM. Aus dem deutschen Team sind Poul Zellmann, Christian vom Lehn, Damian Wierling und Aliena Schmidtke heute in Budapest dabei. Etliche Fans in der Duna Aréna werden besonders gespannt auf den Vorlauf über 200 Meter Lagen schauen. Dort startet am Vormittag die ungarische Lokalmatadorin Katinka Hosszú in ihr erstes Rennen. Die dreifache Olympiasiegerin von Rio de Janeiro ist einer der großen Stars der Weltmeisterschaften.
 
 
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