Tauwetter in Bayern - Lawinengefahr steigt

 
Der Deutsche Wetterdienst und der Lawinenwarndienst Bayern haben vor erneuten Lawinenabgängen gewarnt. Wegen des Tauwetters bestehe im Laufe des Montags auf 1500 bis 1600 Metern Höhe ?auf jeden Fall Lawinengefahr?, teilte der Wetterdienst der Zugspitze am Morgen mit. Laut Prognosen des Lawinenwarndienstes besteht in den bayerischen Alpen Warnstufe vier. Fünf ist die höchste Warnstufe. Gestern waren in den oberbayerischen Alpen mehrere Lawinen abgegangen. Ein 30-Jähriger starb nach seiner Bergung aus der Lawine im Krankenhaus. Bei drei weiteren Lawinenabgängen gab es Verletzte.
 
 
 

Bericht: Weitere 1000 US-Soldaten für den Krieg in Afghanistan

 
Die USA könnten in diesem Frühjahr weitere 1000 Soldaten nach Afghanistan schicken. Die ?Washington Post? berichtete, Militärs erwarteten, bald 15 000 Soldaten im Land zu haben. US-Präsident Donald Trump hatte im August seine Afghanistan-Strategie vorgestellt und seitdem nach Jahren der Truppenabzüge die Zahl der US-Soldaten von rund 8400 auf rund 14 000 erhöht. Die USA werben unter anderen Nato-Staaten um mehr Truppen. Einige haben zugestimmt. Auch die Bundeswehr könnte wieder mehr Soldaten schicken, vor allem für die Nato-Trainingsmission für das afghanische Militär.
 
 
 

Cindy Crawford jubelt bei Paris Fashion Week - über ihren Sohn

 
Die Fußstapfen, die das Ex-Supermodel Cindy Crawford auf den Laufstegen der Welt hinterlassen hat, sind groß. Die Kinder der 52-Jährigen sind aber wohl auf dem besten Wege, sie auszufüllen. Auf der Paris Fashion Week zeigte nun Crawfords Sohn Presley Gerber, dass er das Zeug dazu hat: Der 18-Jährige modelte bei einer Modeschau des französischen Modeunternehmens Balman. Mutter Cindy twitterte ein Foto von der Show mit der schlichten Beschreibung ?stolz? und einem Herz-Emoji darunter. Auf Instagram postete Crawford außerdem ein Video vom Walk ihres Sohnes.
 
 
 

Mindestens 16 Verletzte bei Zugunglück nahe Sydney

 
Bei einem Zugunglück in der Nähe der australischen Millionenmetropole Sydney sind mindestens 16 Menschen verletzt worden. Der Vorortzug fuhr im Bahnhof Richmond, etwa 60 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, mit höherer Geschwindigkeit in der Endstation auf eine Barriere. Nach Angaben der Verkehrsbetriebe hatte das Bremssystem versagt. Augenzeugen berichteten, mehrere Fahrgäste seien durch den Zug geschleudert worden. Die meisten Verletzten, darunter auch der Fahrer, mussten in Krankenhäuser gebracht werden.
 
 
 

Federer erreicht mit Drei-Satz-Sieg Viertelfinale in Melbourne

 
Mit einem lockeren Sieg in drei Sätzen ist Titelverteidiger Roger Federer in das Viertelfinale der Australian Open eingezogen. Der 36 Jahre alte Tennisprofi aus der Schweiz ließ seinem ungarischen Gegner Marton Fucsovics keine Chance und gewann in 2:01 Stunden 6:4, 7:6, 7:3, 6:2. Der 19-malige Grand-Slam-Sieger bekommt es in der Runde der besten acht am Mittwoch mit dem Tschechen Tomas Berdych zu tun. Federer steht bei dem Grand-Slam-Turnier in Melbourne zum 14. Mal im Viertelfinale.
 
 
 

Ölteppich nach Tanker-Unglück vor Chinas Küste verdreifacht

 
Nach dem Untergang des iranischen Öltankers ?Sanchi? hat sich die Umweltkatastrophe vor der Küste Chinas verschärft. In nur vier Tagen verdreifachte sich die durch ausgelaufenes Öl verschmutzte Meeresoberfläche auf 332 Quadratkilometer, wie aus Angaben der staatlichen chinesischen Meeresverwaltung hervorging. Bei dem Unglück waren 32 Seeleute ums Leben gekommen. Neue Ölteppiche seien jeweils fünf Kilometer nordwestlich und südöstlich von der Stelle entdeckt worden, wo der brennende Tanker am vergangenen Sonntag untergegangen war.
 
 
 

Juso-Chef und GroKo-Gegner Kühnert will nicht klein beigeben

 
Nach der Entscheidung der SPD, Koalitionsverhandlungen mit der Union aufzunehmen, will der Wortführer der GroKo-Gegner, Juso-Chef Kevin Kühnert, weiter Widerstand mobilisieren. ?Für uns beginnt jetzt erst der große Teil der Arbeit?, sagte Kühnert dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. ?Sobald der Entwurf für den Koalitionsvertrag vorliegt, werden wir Jusos in ganz Deutschland für unsere Position werben.? Der SPD-Sonderparteitag hatte Verhandlungen über eine Neuauflage der GroKO knapp gebilligt, die SPD-Führung aber aufgefordert, mehrere Punkte wieder in die Gespräche aufzunehmen.
 
 
 

Union und SPD wollen schnell über Regierungsbildung verhandeln

 
Union und SPD stellen sich nach der knappen Zustimmung der Sozialdemokraten auf schwierige Koalitionsverhandlungen ein. Für Ärger in der Union sorgt die SPD-Forderung, die Sondierungsergebnisse in der Arbeits-, Gesundheits- und Flüchtlingspolitik nachzubessern. Das CSU-Präsidium sprach sich gegen eine Neuverhandlung aus. SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles warnte ihre Partei vor zu hohen Erwartungen. Der SPD-Sonderparteitag hatte in Bonn Verhandlungen über eine Neuauflage der großen Koalition knapp gebilligt, die SPD-Führung aber aufgefordert, mehrere Punkte wieder in Gespräche aufzunehmen.
 
 
 

Glatte Straßen und drohendes Hochwasser zum Wochenstart

 
Zum Wochenstart können glatte Straßen im Berufsverkehr für Probleme sorgen. Für den Morgen hat der Deutsche Wetterdienst für Teile von Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordrhein-Westfalen vor Glatteis gewarnt. Vielerorts kann es bis zum Vormittag noch in tiefe Lagen hinein etwas schneien, beispielsweise in Teilen von Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Im Osten kann es bis Mittag verbreitet Frost geben. Dagegen sorgen im Süden und Südwesten wärmere Temperaturen für Probleme: Es drohen Hochwasser durch Tauwetter und Dauerregen.
 
 
 

Polizisten erschießen mit Messern bewaffneten Familienvater

 
Polizisten haben in Darmstadt einen mit Messern bewaffneten Familienvater an dessen Wohnungstür erschossen. Die Ehefrau des Mannes habe in der Nacht die Polizei gerufen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Morgen mit. Ihr Mann habe sie geschlagen und sei mit einem Messer bewaffnet, berichtete die Frau. Als die Beamten klingelten, habe der Mann die Tür geöffnet und sei dann mit den Messern in der Hand direkt auf sie zugegangen. Die Polizisten schossen auf ihn. Dabei wurde der 41-Jährige tödlich verletzt. Seine Frau und die beiden Kinder erlitten einen Schock.
 
 
 

Lebenslang für mutmaßlich nach Vietnam entführten Geschäftsmann

 
Der mutmaßlich aus Deutschland entführte Geschäftsmann Trinh Xuan Thanh ist in Vietnam zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Gericht in der Hauptstadt Hanoi entschied, dass sich der 52-Jährige sowohl der Korruption als auch Wirtschaftsverbrechen schuldig gemacht habe. Auf die mögliche Forderung nach der Todesstrafe hatte die Staatsanwaltschaft verzichtet. Der Fall belastet die Beziehungen zwischen Deutschland und Vietnam massiv. Die Bundesregierung ist davon überzeugt, dass er im Juli 2017 vom Geheimdienst des kommunistischen Landes aus Berlin entführt wurde.
 
 
 

Vierjährige fällt in eiskalten Teich - Kind muss reanimiert werden

 
Ein vier Jahre altes Mädchen ist in Thüringen in einen eiskalten Teich gefallen. Das Kind wurde nach kurzer Zeit von der Mutter gefunden und aus dem Wasser gezogen, wie ein Polizeisprecher sagte. Es musste reanimiert und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Leipzig gebracht werden. Zum Gesundheitszustand konnte die Polizei am Morgen keine Angaben machen. Warum das Kind gestern Nachmittag in den Teich in Kranichfeld bei Weimar fiel, ist noch unklar.
 
 
 

Angelique Kerber nach Kraftakt im Viertelfinale der Australian Open

 
Angelique Kerber hat mit einem Kraftakt über drei Sätze das Viertelfinale der Australian Open erreicht. Die 30 Jahre alte Kielerin setzte sich in Melbourne gegen Su-Wei Hsieh aus Taiwan nach großen Schwierigkeiten zu Beginn noch 4:6, 7:5, 6:2 durch. Gegen die Nummer 88 der Tennis-Welt lag Kerber im zweiten Satz 4:5, 0:15 zurück, konnte die teilweise spektakuläre Partie aber noch drehen und verwandelte nach 2:08 Stunden ihren dritten Matchball. Im Kampf um den Einzug in das Halbfinale trifft die Australian-Open- und US-Open-Siegerin von 2016 am Mittwoch auf Madison Keys aus den USA.
 
 
 

Vietnamesisches Gericht verurteilt Geschäftsmann zu lebenslanger Haft

 
Der mutmaßlich aus Deutschland entführte Geschäftsmann Trinh Xuan Thanh ist in Vietnam zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Gericht in der Hauptstadt Hanoi sprach den 52-jährigen Vietnamesen in einem Korruptionsprozess schuldig. Der Fall belastet die Beziehungen zwischen den beiden Ländern massiv.
 
 
 

Regierungsstillstand in den USA geht weiter

 
Im Streit um den Zwangsstillstand der US-Regierung haben Republikaner und Demokraten im Senat auch nach langen und zähen Verhandlungen keine Einigung finden können. Damit geht der ?Shutdown? von Teilen der Regierung und Verwaltung in den dritten Tag. Die Auswirkungen dürften heute viel deutlicher zu spüren sein als am Wochenende. Ämter und Behörden bleiben geschlossen, etwa 850 000 Staatsbedienstete müssen Zuhause bleiben. Nur besonders wichtige Behörden sind von der Stilllegung ausgenommen.
 
 
 

Parlamente feiern 55 Jahre Élysée-Vertrag

 
Mit einer gemeinsamen Resolution für eine Erneuerung der deutsch-französischen Freundschaft begehen die Parlamente beider Länder heute den 55. Jahrestag des Élysée-Vertrags. Mitglieder der französischen Nationalversammlung kommen dazu nach Berlin, Abgeordnete des Bundestags fliegen nach Paris. Der Élysée-Vertrag war am 22. Januar 1963 vom damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer und vom französischen Präsidenten Charles de Gaulle unterschrieben worden. Er besiegelte 18 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Freundschaft der früheren ?Erbfeinde?.
 
 
 

Mit Baby an Bord: Mann fährt über geschlossenen Bahnübergang

 
Mit Freundin und Baby an Bord ist ein 30-jähriger Mann mit seinem Auto über einen geschlossen Bahnübergang gefahren. Wie die Polizei mitteilte, war der Fahrer am Abend im rheinland-pfälzischen Hetzerath hinter drei wartenden Autos ausgeschert. Dann habe er mit seinem Wagen die geschlossene Halbschranke umfahren, das rote Signallicht ignoriert und das Gleis überquert. Seine Begründung laut Polizei: Er sei von der Wartezeit genervt gewesen. Der Lokführer der heranfahrenden Regionalbahn konnte einen Zusammenstoß gerade noch verhindern - er bremste den Zug ab.
 
 
 

USA besorgt über türkische Angriffe auf Kurden

 
US-Außenminister Rex Tillerson hat sich besorgt über die Folgen der türkischen Offensive gegen kurdische Milizen im Nordwesten Syriens gezeigt. Vor allem die Situation unschuldiger Zivilisten gebe Anlass zur Sorge, hieß es in einer Mitteilung, die nach Gesprächen Tillersons mit seinen Amtskollegen in der Türkei und in Russland verbreitet wurde. Der Minister rufe alle Seiten auf, sich auf das Ziel des Kampfes gegen die Terrormiliz IS zu konzentrieren. Der UN-Sicherheitsrat will heute zu Konsultationen zusammenkommen.
 
 
 

Erneute Proteste gegen Sparpolitik in Tunesien

 
In Tunesien haben erneut zahlreiche Menschen gegen die Sparpolitik der Regierung, hohe Lebenshaltungskosten und Arbeitslosigkeit protestiert. In der Stadt Métlaoui im Westen des Landes hatten Jugendliche die Straßen blockiert, nachdem das staatliche Phosphatunternehmen CPG die Ergebnisse einer Rekrutierungskampagne bekannt gegeben hatte. In dem nordafrikanischen Land waren vor knapp zwei Wochen Tausende Menschen in verschiedenen Teilen des Landes auf die Straße gegangen. Es kam zu Zusammenstößen, Plünderungen und Brandstiftungen sowie zu Hunderten von Festnahmen.
 
 
 

Schlagen statt Ringen: Massenschlägerei bei Kinderturnier

 
Zuerst stritten zwei Kinder, dann prügelten sich die Erwachsenen: In Aachen ist ein Ringkampf zweier Nachwuchssportler zu einer Massenschlägerei eskaliert. Dabei wurden gestern Mittag zwei Personen verletzt. Eine Mutter habe die Keilerei ausgelöst, hieß es bei der Polizei. Ihr Sohn hätte mit einem anderen Jungen darüber gestritten, wer den Ringkampf der beiden gewonnen hat. Die Mutter mischte sich ein und schubste den Widersacher ihres Sprosses - das rief dessen Anhang auf den Plan. Bis zu 20 Leute machten dann mit.
 
 
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