Menschen sterben bei Erdbeben auf Urlaubsinsel Ischia

 
Ein Erdbeben hat die italienische Urlaubsinsel Ischia mitten in der Hochsaison erschüttert. Mindestens zwei Menschen starben, 39 Menschen wurden verletzt. Der Erdstoß der Stärke 4,0 habe die Mittelmeerinsel gestern Abend getroffen, teilte die Erdbebenwarte INGV mit. Eine Frau wurde von Trümmern einer Kirche erschlagen, eine zweite Frau starb in ihrem eingestürzten Haus. Mindestens sechs Menschen wurden lebend geborgen, darunter ein Baby. Die Behörden stellten im Hafen von Ischia und in Casamicciola drei Fähren bereit, um Urlaubern und Besuchern ein Verlassen der Insel zu ermöglichen.
 
 
 

Verschüttetes Baby aus Erdbeben-Trümmern auf Ischia gerettet

 
Mehrere Stunden nach einem Erdbeben auf der italienischen Mittelmeerinsel Ischia haben Rettungstrupps am Morgen ein Baby lebend aus den Trümmern eines Hauses geborgen. Unter dem Applaus vieler Zuschauer sei der Junge seiner Mutter übergeben worden, berichtete die Agentur Ansa. Die Frau war Stunden zuvor aus dem Haus geborgen worden. Die Retter bemühen sich noch, zu den beiden älteren Brüdern des Geretteten vorzudringen. Das Beben hatte Ischia mitten in der Hochsaison erschüttert. Mindestens zwei Menschen starben. Der Erdstoß der Stärke 4,0 traf die Mittelmeerinsel am Abend gegen 21.00 Uhr.
 
 
 

Autos von Bundestagsabgeordneter Michelle Müntefering in Flammen

 
In Herne in Nordrhein-Westfalen haben in der Nacht zwei Autos der SPD-Bundestagsabgeordneten Michelle Müntefering gebrannt. Das Privatauto der Politikerin sowie ein Auto der SPD standen in Flammen, wie die Polizei Bochum mitteilte. Sie geht von Brandstiftung aus. Nach den Tätern wird gesucht, auch mit einem Hubschrauber gesucht, bislang allerdings ohne Erfolg. Ob die Tat einen politischen Hintergrund hat, ist laut Polizei noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.
 
 
 

Ermordetes Pärchen in Kenia: Polizei nimmt Verdächtigen fest

 
? Nach dem Mord an einem Schweizer Pärchen hat die Polizei in Kenia einen Verdächtigen festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, wird dem Mann zur Last gelegt, die 70- und 60-jährigen Schweizer kurz nach ihrer Ankunft in der kenianischen Küstenstadt Mombasa ermordet zu haben. Das Paar wurde gestern kurz nach seiner Ankunft in Mombasa ermordet aufgefunden. Der Verdächtige ist der Hausmeister der gehobenen Wohngegend Nyali, in dem die Schweizer wohnten.
 
 
 

?Autoindustrie hat den Schuss immer noch nicht gehört?

 
Auch fast zwei Jahre nach Beginn des Abgas-Skandals hat die Autoindustrie aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe nicht viel dazugelernt. ?Ich bin mir sicher, dass die Automobilindustrie den Schuss noch nicht gehört hat?, sagte der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, der dpa. ?Der Verlauf und die Placebo-Ergebnisse des Dieselgipfels zeigen, dass sie unverdrossen am schmutzigen Diesel festhält?. Wenn die Arbeitsplätze in Deutschland im Automobilbau erhalten werden sollten, dann gehe das nur durch Autos mit niedrigem Verbrauch und ehrlich sauberen Abgasen, so Resch.
 
 
 

Stiftung Warentest: Banken verlangen teils absurde Gebühren

 
Banken und Sparkassen verlangen von ihren Kunden nach Einschätzung der Stiftung Warentest teils ?absurde? Gebühren für die Kontoführung. Weil sich Strafzinsen bei Privatkunden schwer durchsetzen ließen, werde mit viel Kreativität dort kassiert, wo es leicht gehe: beim Girokonto. Untersucht wurden Kontomodelle von bundesweit 104 Instituten. Nur in 23 Fällen seien die Konten kostenlos, heißt es in der Zeitschrift ?Finanztest?. In anderen Fällen müssen Kunden etwa beim Geldabheben am Automaten Gebühren zahlen, wenn sie den Service außerhalb der Öffnungszeiten nutzen.
 
 
 

Gabriel wirft Merkel mehrfachen Wortbruch vor

 
Außenminister Sigmar Gabriel hält das Versprechen von Kanzlerin Angela Merkel für unglaubwürdig, keine Sozialleistungen für die geplante Erhöhung des Rüstungsetats kürzen zu wollen. ?Woher soll das Geld denn kommen? CDU und CSU und auch Frau Merkel weigern sich zu sagen, woher das Geld kommen soll?, sagte Gabriel der Deutschen Presse-Agentur. Der frühere SPD-Chef warf Merkel vor, nach Wahlen schon mehrfach ihr Wort gebrochen zu haben. Er nannte die Maut, die Wehrpflicht und die Laufzeiten von Atomkraftwerken als Beispiele.
 
 
 

Tote bei Erdbeben auf italienischer Urlaubsinsel Ischia

 
Ein Erdbeben hat die italienische Urlaubsinsel Ischia mitten in der Hochsaison erschüttert. Mindestens zwei Menschen starben. Der Erdstoß der Stärke 4,0 traf die Mittelmeerinsel vor Neapel am Abend gegen 21.00 Uhr. Eine Frau wurde von Brocken einer Kirche erschlagen, eine zweite Frau starb unter den Trümmern ihres Hauses. Mindestens fünf Menschen konnten lebend aus Trümmern geborgen werden. Mehr als 25 Menschen sollen verletzt worden sein.
 
 
 

Nach Fall Akhanli fordern Politiker Konsequenzen für Interpol

 
Nach der vorübergehenden Festnahme des Kölner Schriftstellers Dogan Akhanli in Spanien fordern Politiker praktisch aller Parteien Konsequenzen für die Arbeit von Interpol. Dass die Türkei die internationale Polizeiorganisation missbraucht habe, um einen missliebigen Oppositionellen im europäischen Ausland verhaften zu lassen, sei besorgniserregend, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul der ?Rheinischen Post?. Man müsse jetzt prüfen, wie so etwas künftig verhindert werden kann. Auch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius plädierte für Änderungen. Interpol sei kein Selbstbedienungsladen.
 
 
 

USA verstärken Engagement in Afghanistan

 
Die USA werden in der seit 16 Jahre andauernden Militäroperation in Afghanistan ihre Anstrengungen im Kampf gegen den Terrorismus verstärken. Dabei soll auch das Nachbarland Pakistan stärker in die Pflicht genommen werden, kündigte US-Präsident Donald Trump an. Trump vermied es, über eine Aufstockung der Zahl der bisher 8400 US-Soldaten am Hindukusch zu sprechen. Zuvor war in Medienberichten davon die Rede, die Zahl werde um 4000 erhöht. Die Option eines Rückzugs schloss Trump aus.
 
 
 

Bundesgericht entscheidet über Abschiebung islamistischer Gefährder

 
Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet heute erstmals über die Abschiebung islamistischer Gefährder. Die beiden Männer waren vom Landeskriminalamt Niedersachsen als Gefährder eingestuft und im Februar bei einer Razzia in Göttingen festgenommen worden. Das niedersächsische Innenministerium ordnete die Abschiebung der Männer nach Algerien sowie Nigeria an. Gegen diese Anordnung erhoben die beiden Klagen, über die das Gericht in Leipzig entscheiden muss.
 
 
 

Dänischer Kronprinz darf nicht in die Bar

 
Der dänische Kronprinz Frederik ist mangels eines Ausweises beim Besuch einer Bar in Australien an der Alterskontrolle gescheitert. Der Prinz sei am Wochenende beim Versuch, die Jade Buddha Bar in Brisbane zu betreten, am Eingang abgewiesen worden, berichtete die Zeitung ?Courier Mail?. Frederik und seine Begleiter seien daraufhin nach einer knappen Viertelstunde mit ihren diplomatischen Personenschützern zurückgekehrt, die den Manager überzeugen konnten, dass das Gesetz in diesem Fall außer Kraft gesetzt sei.
 
 
 

Terrorzelle in Barcelona zerschlagen

 
Nach den Anschlägen mit 15 Todesopfern in Spanien werden trotz der Zerschlagung der verantwortlichen Terrorzelle die Untersuchungen fortgesetzt. Die zwölf Angehörigen der Zelle seien entweder tot oder in Haft, teilte die Polizei mit. Kurz zuvor war der als Haupttäter beschuldigte Younes Abouyaaquoub im kleinen Ort Subirats erschossen worden. Der Marokkaner soll das Tatfahrzeug bei dem Anschlag in Barcelona gesteuert haben. Auch der als Kopf der Zelle gesuchte Imam Abdelbaki Es Satty ist tot. Er starb wie vermutet am vergangenen Mittwoch bei der Explosion in einem Haus in Alcanar. In dem Haus sollen die Terroristen ihre Anschläge geplant haben.
 
 
 

Nach Mord in Neuruppin: Mutmaßlicher Täter stellt sich

 
Vier Tage nach dem Mord an einer 61-Jährigen im brandenburgischen Neuruppin ist die Flucht des mutmaßlichen Täters beendet. Der Beschuldigte habe sich in Begleitung seines Anwaltes in der Polizeiwache Eberswalde gestellt, sagte ein Polizeisprecher. Zuvor hatten mehrere Medien übereinstimmend darüber berichtet. Kurz vorher hatten die Beamten das Fluchtfahrzeug des 39-jährigen Tatverdächtigen am Bahnhof in Dresden-Neustadt gefunden. Der Mann soll am vergangenen Donnerstag seine Vermieterin getötet haben.
 
 
 

London: Vorschläge für grenzüberschreitende Zivilklagen

 
Großbritannien wird heute Vorschläge für grenzüberschreitende Zivilprozesse nach dem EU-Austritt vorstellen. Das kündigte das Brexit-Ministerium in London an. Die Vorschläge sollen demnach Verbrauchern und Geschäftsleuten für die Zukunft Sicherheiten geben: zum Beispiel zur Klärung von Scheidungsmodalitäten bei Familien, die in verschiedenen Ländern leben, oder bei grenzüberschreitenden Streitigkeiten um unbezahlte Rechnungen zwischen Firmen und Zulieferern. Dabei gehe es unter anderem um die Frage, welches Gericht überhaupt zuständig ist.
 
 
 

Chiles Verfassungsgericht genehmigt Lockerung des Abtreibungsverbots

 
Chiles Verfassungsgericht hat für die Legalisierung von Abtreibungen in bestimmten Fällen grünes Licht gegeben. Konservative Oppositionspolitiker hatten die vom Parlament beschlossene Lockerung des Abtreibungsgesetzes vor dem Verfassungsgericht beanstandet. Das Urteil bestätigt die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsunterbrechungen in drei Sonderfällen: bei Lebensgefahr für die Mutter, keiner Überlebenschance für das Baby und Vergewaltigung.
 
 
 

SPD: Vorwürfe gegen Weil plumpes Ablenkungsmanöver

 
SPD-Vize Ralf Stegner hält die Vorwürfe gegen Niedersachsens Ministerpräsidenten Stephan Weil im Zusammenhang mit der VW-Affäre für ein reines Ablenkungsmanöver. Das sei ein plumper Versuch, von den Machenschaften der CDU in Niedersachsen abzulenken, die hinter dem Wechsel einer Grünen-Abgeordneten zur CDU-Fraktion stünden, sagte Stegner der dpa. Am Wochenende wurde Weil zusätzlich mit Vorwürfen im VW-Dieselskandal konfrontiert: Eine Regierungserklärung zur VW-Affäre ließ Weil im Oktober 2015 vorab an den Autokonzern geben.
 
 
 

Beratungen in Niedersachsen über Termin für vorgezogene Landtagswahl

 
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil berät heute mit den Chefs der Landtagsfraktionen über einen Termin für eine vorgezogene Landtagswahl. Der SPD-Politiker und auch die größte Oppositionspartei CDU streben an, parallel zur Bundestagswahl am 24. September abstimmen zu lassen. Weils rot-grüne Koalition hatte am Freitag überraschend ihre Ein-Stimmen-Mehrheit verloren, weil die Landtagsabgeordnete Elke Twesten von den Grünen nahtlos zur CDU wechselt.
 
 
 

Teile von New Orleans nach heftigem Regen überflutet

 
Nach heftigen Regenfällen sind am Wochenende Teile der Jazzmetropole New Orleans im US-Staat Louisiana überflutet worden. Zahlreiche Straßen waren unpassierbar, Menschen wateten durch knie- bis hüfthohes Wasser. Hunderte Autos blieben nach Schätzungen von Bürgermeister Mitch Landrieu stecken. Auch mehrere Restaurants standen unter Wasser, aber zum Glück gab es nur einige wenige leicht Verletzte, wie US-Medien berichten. Meteorologen sagten für Montag erneut teils heftigen Regen voraus.
 
 
 

US-Sprinterin Bowie neue 100-Meter-Weltmeisterin

 
Tori Bowie ist die neue Sprint-Königin der Leichtathletik. Im WM-Finale über 100 Meter setzte sich die Amerikanerin nach einem spannenden Finish in 10,85 Sekunden durch. Marie-Josee Ta Lou von der Elfenbeinküste lag als Zweite nur eine Hundertstelsekunde zurück. Bronze erkämpfte sich Europameisterin Dafne Schippers aus den Niederlanden in 10,96 Sekunden.
 
 
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