Gysi-Fest mit Seitenhieben - Jubilar will das Alter genießen

 
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat den Linken-Politiker Gregor Gysi zu seinem 70. Geburtstag als Vorbild für lebendige und attraktive Debatten im Parlament gewürdigt. ?Sie sind ein begnadeter Redner?, sagte Schäuble bei einem Empfang der Linke-Fraktion anlässlich des Geburtstags im Reichstagsgebäude. ?Es macht Spaß, Ihnen zuzuhören, selbst wenn man Ihre Auffassung überhaupt nicht teilt.? Gysi, heute Chef der europäischen Linken, sagte: ?Ich bin wild entschlossen, das Alter zu genießen - ich weiß bloß noch nicht, wann es beginnt.?
 
 
 

Ausnahmezustand in der Türkei vor sechster Verlängerung

 
Eineinhalb Jahre nach dem Putschversuch in der Türkei steht der Ausnahmezustand in dem Land vor einer neuen, sechsten Verlängerung. Die Annahme des Vorschlags des Nationalen Sicherheitsrats durch das Parlament gilt angesichts der absoluten Mehrheit der AKP von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan als Formsache. Die Opposition und Menschenrechtler fordern seit langem eine Aufhebung des Ausnahmezustands, unter dem Grundrechte eingeschränkt sind. Auch in der Wirtschaft regt sich Unmut über die Dauer der Maßnahme, die Investoren verunsichert.
 
 
 

Deutsche Handballer nach Remis nur Gruppenzweiter

 
Deutschlands Handballer haben den erhofften Gruppensieg bei der Europameisterschaft verpasst. Die DHB-Auswahl trennte sich im letzten Vorrundenspiel 25:25 von Mazedonien und darf sich im Kampf um den Einzug ins Halbfinale keinen weiteren Ausrutscher mehr leisten. Bester Werfer beim Titelverteidiger war vor rund 6500 Zuschauern in Zagreb Steffen Weinhold mit sieben Toren.
 
 
 

Steve Bannon im Visier der Russland-Ermittler

 
Bei der Untersuchung mutmaßlicher Russland-Verbindungen des Wahlkampflagers von US-Präsident Donald Trump rückt zunehmend dessen ehemaliger Chefstratege Steve Bannon in den Fokus. Nachdem Bannon bereits hinter verschlossenen Türen vom Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses vernommen wurde, will nun auch Sonderermittler Robert Mueller den einstigen Wahlkampf-Chef Trumps anhören. CNN fand heraus, Bannon habe sich mit dem Team des Sonderermittlers Mueller auf einen Deal geeinigt, wonach ihm die Grand Jury erspart bleiben, er dafür aber bei einer Vernehmung offen sprechen soll.
 
 
 

Beschwerden über die Post mehren sich

 
Bei der Bundesnetzagentur häuft sich die Kritik an der Post. Bundesbürger hätten im vergangenen Jahr 6100 Beschwerden eingereicht - das seien gut 50 Prozent mehr gewesen als 2016, sagte ein Sprecher der Behörde. Es geht um verspätete Briefe und Pakete oder Einwürfe in falsche Briefkästen. Eine Post-Sprecherin sagte, man nehme jede Beschwerde ernst. Sie verwies darauf, dass 94 Prozent der Briefe und 90 Prozent der Pakete den Empfänger am nächsten Werktag erreichten.
 
 
 

Die Lottozahlen

 
Lottozahlen: 3 - 13 - 25 - 27 - 32 - 48 Superzahl: 2 Spiel 77: 7 5 4 2 6 8 6 Super 6: 4 7 2 8 4 5
 
 
 

Schlag gegen mutmaßliche Schleuserbande - zwei Festnahmen

 
Bei bundesweiten Razzien der Bundespolizei gegen eine mutmaßliche Schleuserbande sind zwei Verdächtige in Berlin festgenommen worden. Sie würden einem Haftrichter vorgeführt, sagte eine Polizeisprecherin. Nach einem weiteren per Haftbefehl gesuchten Beschuldigten werde noch gefahndet. Der Einsatz im Auftrag der Berliner Staatsanwaltschaft richtete sich gegen einen polnisch-syrischen Familienverband, der Syrer vornehmlich aus den Golfstaaten über Polen nach Deutschland eingeschleust haben soll. Rund 300 000 Euro soll die mutmaßliche Schleuserbande so verdient haben.
 
 
 

Olympia: Süd- und Nordkorea wollen zusammen einlaufen

 
Als wichtiges Zeichen ihrer Annäherung wollen Süd- und Nordkorea mit ihren Sportlern bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang zusammen unter gemeinsamer Flagge einlaufen. Außerdem einigten sich beide Seiten bei Gesprächen im Grenzort Panmunjom darauf, ein gemeinsames Eishockey-Team der Frauen für die Spiele im Februar in Südkorea zu stellen. Das teilte das Vereinigungsministerium in Seoul mit. Den Vorschlägen sowie der Teilnahme nordkoreanischer Athleten muss das Internationalen Olympische Komitee noch zustimmen.
 
 
 

Führende Ökonomen fordern radikale Reformen in der Eurozone

 
Angesichts der Risiken für eine neue Finanzkrise fordern deutsche und französische Ökonomen grundsätzliche Reformen in der Eurozone. Die Europäische Währungsunion habe nach wie vor erhebliche Schwächen, ihre institutionelle und finanzielle Architektur sei instabil, heißt es in einem Papier, das in Berlin vorgestellt wurde. Die Autoren fordern darin unter anderem, die undurchsichtigen Schuldenregeln des Maastricht-Vertrages zu ändern und ein europäisches Sicherungssystem für Sparguthaben einzurichten.
 
 
 

SPD-Bürgermeister werben für Koalitionsverhandlungen

 
SPD-Oberbürgermeister aus acht Bundesländern werben gemeinsam für Koalitionsverhandlungen mit der Union. ?Die mit einer Regierungsbeteiligung verbundene Möglichkeit sozialdemokratische Politik für die Menschen zu gestalten, darf nicht ausgeschlagen werden?, heißt es in einer Mitteilung der Oberbürgermeister von Düsseldorf, Bielefeld, Gelsenkirchen, München, Hannover, Mainz, Saarbrücken, Karlsruhe, Nürnberg, Mannheim, Kiel und Leipzig. Entscheidend müsse der Entwurf eines Koalitionsvertrags sein, nicht die Ergebnisse der Sondierungsgespräche.
 
 
 

Unfälle durch Schnee und Glätte - Sturm ?Friederike? kommt

 
Ein Wintereinbruch mit Schnee, Regen und Glätte hat weiten Teilen Deutschlands zu schaffen gemacht - und jetzt zieht auch noch ein Sturm auf. Autofahrer kamen heute ins Rutschen, Busse und Lastwagen kippten um, Autobahnen wurden zeitweise gesperrt. Für morgen warnt der Deutsche Wetterdienst vor heftigen Sturmböen sowie Gewittern. In höheren Lagen kann Tief ?Friederike? auch Orkanstärke erreichen. Mit schweren Sturmböen bis zu orkanartigen Böen von 90 bis 115 Kilometern pro Stunde muss vor allem in Nordrhein-Westfalen, dem südlichen Niedersachsen, Nordhessen und Thüringen sowie in Teilen Sachsen-Anhalts und Sachsens gerechnet werden.
 
 
 

Schulz: Koalitionsverhandlungen werden präzisieren

 
SPD-Chef Martin Schulz sieht die Aufgabe und Chance von Koalitionsverhandlungen mit der Union darin, in vielen Bereichen im Sinne der SPD nachzuschärfen. ?Die Sondierungsverhandlungen sind abgeschlossen, die werden nicht mehr nachverhandelt?, räumte Schulz am Rande einer Klausur der bayerischen Landtags-SPD in Irsee ein. In einem Interview mit dem Bayerischen Fernsehen fügte er aber hinzu: ?Wenn wir ein Mandat bekommen, in Koalitionsverhandlungen einzutreten, dann beginnt ein Verhandlungsprozess, der das, was in der Sondierung ausgelotet worden ist, vertiefen muss.?
 
 
 

Privates Geldvermögen wächst weiter - Rekord bei Deutschen

 
Die privaten Haushalte in Deutschland sind trotz des Zinstiefs in der Summe so vermögend wie nie zuvor. Ihr Geldvermögen kletterte im dritten Quartal 2017 auf den Rekordwert von 5,779 Billionen Euro, wie die Deutsche Bundesbank in Frankfurt mitteilte. Das waren 1,2 Prozent mehr als im Vorquartal. Berücksichtigt werden dabei Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere und Ansprüche an Versicherungen - nicht jedoch Immobilien. Dank der historisch guten Lage auf dem Arbeitsmarkt und steigender Reallöhne konnten viele Menschen mehr auf die hohe Kante legen.
 
 
 

Nach US-Druck: Afghanische Taliban zu Gesprächen in Pakistan

 
Nach stark intensiviertem Druck der USA auf Pakistan wegen dessen angeblicher Unterstützung der afghanischen Taliban führt Pakistan nun Gespräche mit der Islamistengruppe. Eine hochrangige Delegation des inoffiziellen Taliban-Büros in Katar sei schon am Montag in der Hauptstadt Islamabad angekommen, verlautete aus Sicherheitskreisen. Das Treffen finde in den Bergen im Ort Murree statt. Es gehe wohl um Möglichkeiten, den Friedensprozess zwischen den Taliban und der afghanischen Regierung wieder aufzunehmen, sagte der Informant.
 
 
 

Bitcoin stürzt unter 10 000 US-Dollar ab

 
Der Wert der umstrittenen Digitalwährung Bitcoin stürzt weiter ab. Heute fiel der Kurs auf wichtigen Handelsplattformen wie Bitfinex unter 10 000 US-Dollar. Diese Woche hat der Bitcoin mehr als ein Viertel seines Wertes verloren. Gegenüber dem Rekordhoch von Mitte Dezember bei knapp 20 000 Dollar hat sich der Wert sogar halbiert. Auch die Kurse vieler anderer Kryptowährungen stürzten ab, darunter die Bitcoin-Alternativen Ether und Ripple. Experten rätseln, ob sich die Digitalwährungen von ihrem Absturz noch einmal erholen oder ob die von vielen diagnostizierte Blase nun endgültig platzt.
 
 
 

?Drecksloch?: Video aus Namibia nimmt Trump auf die Schippe

 
Namibia ist eines der schönsten ?Dreckslöcher? Afrikas - zumindest wenn es nach einem Video geht, das sich über die US-Präsident Donald Trump zugeschriebene ?Drecksloch?-Äußerung lustig macht. ?Es ist wirklich hart hier, aber das Drecksloch Namibia hat mehr als 300 Sonnentage im Jahr?, sagt ein Trump-Stimmenimitator in dem Video, das wunderschöne Tier- und Landschaftsaufnahmen zeigt. ?Sogar unsere Elefanten sind hoch qualifiziert, um große Mengen Scheiße abzuladen in unserem weitläufigen Drecksloch-Land.? Auf Facebook wurde das Video bereits über 700 000 Mal aufgerufen.
 
 
 

Studie: Internet häufig langsamer als vereinbart

 
Schnelles Internet bleibt einer Studie zufolge häufig ein leeres Versprechen. Wie die Bonner Bundesnetzagentur nach Auswertung von bundesweit rund 700 000 Messungen mitteilte, hatten fast drei von zehn Nutzern eine relativ langsame Verbindung - ihre Datenübertragung war nicht mal halb so schnell wie die vertraglich vereinbarte Höchstgeschwindigkeit. ?Über alle Bandbreiteklassen und Anbieter hinweg erreichen Kunden nach wie vor oft nicht die maximale Geschwindigkeit, die ihnen die Anbieter in Aussicht gestellt haben?, sagte Behördenchef Jochen Homann.
 
 
 

Eröffnungsfeier: Süd- und Nordkorea laufen gemeinsam ein

 
Süd- und Nordkorea wollen bei den Winterspielen zur Eröffnungsfeier am 9. Februar gemeinsam ins Olympiastadion in Pyeongchan einmarschieren. Das teilte das Vereinigungsministerium in Seoul mit. Außerdem wollen die beiden Länder eine gemeinsame Eishockey-Mannschaft der Frauen stellen. Darauf hätten sich beide Seiten im Grenzort Panmunjom bei neuen Arbeitsgesprächen über die Zusammenarbeit für die Spiele geeinigt. Es wäre das das erste Mal, dass beide Länder bei Olympia eine gesamtkoreanische Mannschaft in einer Sportart stellen.
 
 
 

Wintereinbruch: Viele Unfälle durch Schnee und Glätte

 
Ein Wintereinbruch mit Schnee, Regen und Glätte macht weiten Teilen Deutschlands zu schaffen - und jetzt zieht auch noch ein Sturm auf. Autofahrer kamen heute ins Rutschen, Busse mit Schulkindern und Lastwagen kippten um, Autobahnen wurden zeitweise gesperrt. Für morgen warnt der Deutsche Wetterdienst vor heftigen Sturmböen sowie Gewittern. Mit schweren Sturmböen muss vor allem in Nordrhein-Westfalen, dem südlichen Niedersachsen, Nordhessen und Thüringen sowie in Teilen Sachsen-Anhalts und Sachsens gerechnet werden. In höheren Lagen kann Tief ?Friederike? auch Orkanstärke erreichen.
 
 
 

Warnstreiks bei Opel mit deutlichen Ansagen an PSA-Chef

 
Mit Warnstreiks in sämtlichen deutschen Opel-Werken hat die IG Metall deutliche Signale an die neue Konzernmutter PSA gesendet. Ohne die Unterstützung der Belegschaft könne eine Umstrukturierung des Autobauers nicht gelingen, sagte der Erste Vorsitzende der Gewerkschaft, Jörg Hofmann, vor rund 6000 Demonstranten am Stammwerk in Rüsselsheim. Das Sanierungsprogramm ?Pace? (Tempo) müsse eigentlich ?Peace? (Frieden) heißen, sagte Hofmann. Die IG Metall sei zum Kampf bereit, wenn auf die Arbeitsplätze bei Opel zugegriffen werden sollte.
 
 
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