Kim überquert als erster Führer Nordkoreas die Grenze nach Südkorea

 
Als erster nordkoreanischer Führer seit dem Ende des Korea-Krieges vor 65 Jahren hat Kim Jong Un die Grenze nach Südkorea überquert. Der Machthaber wurde an der Demarkationslinie im Grenzdorf Panmunjom von Südkoreas Präsident Moon Jae In zu ihrem ersten Gipfeltreffen empfangen.
 
 
 

Merkel in Washington gelandet - Zweiter Besuch bei Trump

 
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in Washington gelandet. In der US-Hauptstadt will sie heute Präsident Donald Trump treffen. Der kurze Arbeitsbesuch wird sich vor allem um den Handelskonflikt zwischen den USA und Europa sowie um die Zukunft des Atomabkommens mit dem Iran drehen. Es ist Merkels zweiter Besuch bei Trump. Offen ist, ob die Kanzlerin bei ihren zentralen Anliegen zumindest kleine Fortschritte erreichen kann. Sie will einen Handelskrieg vermeiden, der der deutschen Industrie schaden dürfte.
 
 
 

Sechsergruppe startet neue Syrien-Initiative

 
? Die Außenminister wichtiger westlicher und arabischer Staaten haben bei einem Treffen in Paris eine neue diplomatische Initiative zur Lösung des Syrien-Konflikts vorbereitet. Bundesaußenminister Heiko Maas nannte die Beratungen mit seinen Kollegen aus Frankreich, den USA, Großbritannien, Saudi-Arabien und Jordanien den ?Startschuss? für neue politische Bemühungen um eine Friedenslösung. Die Runde beauftragte Experten, konkrete inhaltliche Vorschläge für das weitere Vorgehen zu erarbeiten. Ein weiteres Treffen soll in Kürze stattfinden.
 
 
 

Warmbiers Eltern verklagen Nordkorea wegen Folter und Mord

 
Die Familie des gestorbenen US-Studenten Otto Warmbier hat Nordkorea wegen ?brutaler Folter und Mord? verklagt. Fred und Cindy Warmbier reichten bei einem Bundesgericht in der Hauptstadt Washington eine Klage ein. In ihr beschrieben sie detailliert, wie ihr Sohn in den 17 Monaten seiner Gefangenschaft vom ?verbrecherischen? Regime des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un misshandelt worden sei. Wenige Tage nach seiner Rückkehr in die USA im Juni 2016 starb er - er hatte damals bereits 15 Monate lang im Koma gelegen.
 
 
 

Hollywood-Stern für ?Crocodile Hunter? Steve Irwin

 
Eine meterlange Anakonda-Schlange ist in Hollywood mit dabei gewesen, als der 2006 gestorbene Dokumentarfilmer ?Crocodile Hunter? Steve Irwin mit einer Sternenplakette geehrt worden ist. Die Familie des australischen Abenteurers enthüllte vor Fotografen und Fans den 2635. Stern auf dem berühmten ?Walk of Fame?. Irwin wurde in der Sparte Fernsehen gewürdigt. Bekanntheit erlangte er durch seine Dokumentarfilme über Tiere, für die er sich oft Gefahren aussetzte. Irwin starb im australischen Queensland bei einem Unterwasser-Dreh durch den Stich eines Stachelrochens ins Herz. Er wurde 44 Jahre alt.
 
 
 

Bericht: Zwei IS-Frauen mit Kindern nach Deutschland zurückgekehrt

 
Zwei deutsche IS-Frauen sind mit drei kleinen Kindern aus dem Nordirak nach Deutschland zurückgekehrt - und auf freiem Fuß. Das berichtet die ?Welt? unter Berufung auf Sicherheitskreise. Gegen die Frauen lagen dem Bericht zufolge keine Haftbefehle vor. Sie seien daher bei der Ankunft in Frankfurt am Main nicht festgenommen worden. Es handle sich um eine Deutsch-Türkin aus Hessen und eine Konvertitin aus Baden-Württemberg. Die beiden seien zuletzt in einem kurdischen Frauengefängnis in Erbil festgehalten worden.
 
 
 

Entertainer Bill Cosby schuldig gesprochen

 
Im ersten bedeutenden Urteil wegen sexueller Übergriffe seit Beginn der #MeToo-Bewegung ist der US-Entertainer Bill Cosby schuldig gesprochen worden. Die zwölfköpfige Jury entschied in allen drei Fällen schwerer sexueller Nötigung, die Cosby vorgeworfen wurden, auf schuldig, wie die Staatsanwaltschaft im US-Bundesstaat Pennsylvania mitteilte. Damit droht dem 80 Jahre alten Cosby eine lange Haftstrafe - er könnte den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen. Cosbys Anwalt kündigte an, Revision einlegen zu wollen.
 
 
 

Zweijährige sperrt Mutter auf Balkon aus

 
Ein zwei Jahre altes Mädchen hat in Magdeburg seine Mutter versehentlich auf dem Balkon ausgesperrt. Das Kind habe die Tür nach dem Missgeschick am Abend selbst nicht wieder öffnen können, teilte die Feuerwehr mit. Die Mutter bat schließlich vom Balkon aus Passanten um Hilfe, diese riefen dann die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte brachen die Wohnungstür auf und befreiten die Frau vom Balkon.
 
 
 

Arsenal gegen Atlético 1:1 - Marseille mit 2:0 auf Finalkurs

 
Der FC Arsenal mit den Fußball-Weltmeistern Mesut Özil und Shkodran Mustafi muss um das Finale der Europa League bangen. Das Team aus London kam gegen Atlético Madrid im Halbfinal-Hinspiel nur zu einem 1:1. Im zweiten Halbfinale gewann Olympique Marseille gegen Red Bull Salzburg mit 2:0. Die Rückspiele finden in einer Woche statt.
 
 
 

Der Bundestag will die NPD finanziell austrocknen

 
Nach der Bundesregierung und dem Bundesrat will nun auch der Bundestag die rechtsextreme NPD von der staatlichen Parteienfinanzierung ausschließen. Einen entsprechenden Antrag von CDU/CSU, SPD und FDP billigte am Abend die große Mehrheit der Abgeordneten. Demnach soll das Parlament beim Bundesverfassungsgericht beantragen, dass die NPD für einen Zeitraum von zunächst sechs Jahren keine staatlichen Gelder mehr erhält. Gegenstimmen gab es keine. Die AfD und Teile der Linksfraktion enthielten sich aber.
 
 
 

Kurse an der Wall Street ziehen an

 
Die Wall Street hat nach dem Kursrutsch zu Wochenbeginn und den anschließenden moderaten Gewinnen ordentlich Fahrt aufgenommen. Der Leitindex Dow Jones baute nach einem freundlichen Start seine Gewinne aus und schloss 0,99 Prozent höher bei 24 322 Punkten. Der Eurokurs sank nach den geldpolitischen Beschlüssen der Europäischen Zentralbank letztlich weiter und erreichte bei 1,2096 Dollar den tiefsten Stand seit über drei Monaten.
 
 
 

Berlin gewinnt erstes Volleyball-Finale in Friedrichshafen

 
Titelverteidiger Berlin Recycling Volleys hat das erste Playoff-Endspiel um die deutsche Volleyball-Meisterschaft gewonnen. Bei ihrem Dauerrivalen VfB Friedrichshafen siegte die Mannschaft des langjährigen VfB-Trainers Stelian Moculescu mit 3:1. Der Erfolg für die Gäste war überraschend, weil der Vorrunden-Erste aus Friedrichshafen in dieser Saison bislang alle Duelle mit den Berlinern gewonnen hatte. Das zweite Spiel dieser Finalserie findet am Sonntag um 15.00 Uhr in Berlin statt. Wer als Erster drei von maximal fünf Spielen gewonnen hat, ist neuer deutscher Meister.
 
 
 

München schafft Titel-Hattrick in DEL

 
Der EHC Red Bull München ist zum dritten Mal in Serie deutscher Eishockey-Meister. Der Favorit gewann das entscheidende Finalspiel gegen die Eisbären Berlin klar mit 6:3. Die Hauptstädter warten damit weiter auf ihren achten Titel in der Deutschen Eishockey Liga.
 
 
 

Explosionen und Feuer in Ölraffinerie in Wisconsin

 
In einer Ölraffinerie im US-Bundesstaat Wisconsin ist es zu Explosionen und einem Feuer gekommen. Laut lokalen Medien hat es bei dem Vorfall in der Stadt Superior Verletzte gegeben. Eine erste Explosion ereignete sich demnach um kurz nach 10.00 Uhr Ortszeit. Ein Feuer brach aus. Später sei es zu weiteren Explosionen gekommen. Auf Fernsehaufnahmen war eine große, dunkle Rauchwolke zu sehen. Die Polizei evakuierte die Umgebung.
 
 
 

Hunderte Ampeln nach Gewitter in Hamburg ausgefallen

 
Nach einem Unwetter sind am Abend in Hamburg Hunderte Ampeln ausgefallen. Ein Blitzeinschlag sorgte schwerpunktmäßig im Südwesten der Hansestadt für den Ausfall von zahlreichen Ampeln. Auch bei der Polizei fielen kurzzeitig nach einem Spannungsabfall die Computer aus. Die Sicherheit sei aber zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen. Am Abend hätten sich die Ampeln nach und nach wieder selbst eingeschaltet oder seien eingeschaltet worden. Es seien zunächst keine Verkehrsunfälle wegen der ausgefallenen Ampeln gemeldet worden.
 
 
 

Bundeswehr bleibt weiter in Mali und Somalia

 
Der Bundestag hat drei Afrika-Einsätze der Bundeswehr verlängert. Unter anderem beschloss das Parlament, dass die deutschen Soldaten ein weiteres Jahr in Mali bleiben. Dort wird der größte und gefährlichsten Auslandseinsatz der Bundeswehr noch einmal ausgeweitet: Statt maximal 1000 können sich künftig bis zu 1100 Soldaten an der UN-Mission ?Minusma? zur Stabilisierung des Landes beteiligen. Verlängert wurde auch das Mandat für die EUTM-Mission zur Ausbildung malischer Soldaten. Darüber hinaus bleibt die Bundeswehr auch bei der Bekämpfung der Piraterie vor Somalias Küste im Einsatz.
 
 
 

Grenell als US-Botschafter für Deutschland bestätigt

 
Nach monatelanger Verzögerung ist Richard Grenell als US-Botschafter für Deutschland bestätigt worden. Der US-Senat votierte für den 51-Jährigen. Die USA hatten nach dem Abgang von John Emerson seit gut 15 Monaten keinen Botschafter mehr in Berlin. Berichten zufolge hatte Präsident Donald Trump persönlich Druck ausgeübt, um die Personalie noch vor dem Besuch von Kanzlerin Angela Merkel an diesem Freitag vom Tisch zu haben. Grenell gilt als einer der ersten und stärksten Unterstützer von Trumps außenpolitischem Kurs.
 
 
 

Brüssel plant für umfassenden Ausbau des Grenzschutzes

 
Für eine bessere Abschirmung der EU vor illegaler Migration wird in Brüssel an Plänen für einen umfassenden Ausbau des europäischen Grenzschutzsystems gearbeitet. Man wolle die Personalstärke der Grenzschutzagentur Frontex nach 2020 ?mehr als verfünffachen?, hieß es aus EU-Kreisen. Geld dafür solle über die EU-Finanzplanung für die Jahre von 2021 bis Ende 2027 bereitgestellt werden. Offiziell vorgestellt werden soll der Plan am kommenden Mittwoch.
 
 
 

Russland präsentiert syrische Zeugen von Anschlag

 
Russland hat etwa 15 angebliche syrische Zeugen präsentiert, nach deren Angaben in Duma kein Giftgas eingesetzt worden sein soll. Es habe am 7. April keinen Angriff mit Chemiewaffen gegeben und auch keine Opfer, sagten übereinstimmend mehrere Männer in Den Haag. Mehrere Personen gaben an, dass sie als Ärzte in dem Krankenhaus in Duma arbeiteten. In einer gemeinsamen Erklärung hatten sich 18 westliche Staaten, darunter die USA, Großbritannien, Frankreich und auch Deutschland, von dem Treffen distanziert und von einer ?groben Propaganda-Übung? gesprochen.
 
 
 

Bill Cosby wegen sexueller Nötigung schuldig gesprochen

 
Der US-Entertainer Bill Cosby ist in seinem Prozess wegen sexueller Nötigung schuldig gesprochen worden. Die zwölfköpfige Jury teilte ihre Entscheidung am Gericht in Norristown im US-Bundesstaat Pennsylvania mit, wie die Staatsanwaltschaft von Montgomery County mitteilte. In allen drei Fällen schwerer sexueller Nötigung, die Cosby vorgeworfen wurden, entschied die Jury auf schuldig. Nun könnte Cosby eine lange Haftstrafe drohen. Cosby, der in den 80er Jahren mit der ?Bill Cosby Show? weltberühmt geworden war, hatte die Vorwürfe immer zurückgewiesen.
 
 
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