BMW warnt eindringlich vor Brexit-Folgen

 
Nach dem Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hat auch der Autobauer BMW vor den Folgen eines harten Brexits gewarnt. Bis Ende Sommer werde Klarheit benötigt, sagte der BMW-Repräsentant in Großbritannien dem Sender BBC. BMW hat rund 8000 Beschäftigte im Vereinigten Königreich. ?Wenn wir in den nächsten Monaten keine Klarheit bekommen, müssen wir damit beginnen, Alternativpläne zu entwickeln.? Vor zwei Jahren stimmten die Briten für den Ausstieg aus der Europäischen Union für Ende März 2019. Die Brexit-Verhandlungen zwischen London und Brüssel verlaufen sehr schleppend.
 
 
 

Nach Gewalt in Cottbus - Bundespräsident spricht mit Bürgern

 
Nach mehreren gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen und Einheimischen in Cottbus hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nun die Stadt besucht. Ihm gehe es ?vor allen Dingen um Ermutigung derjenigen, die sich dafür einsetzen, dass man in dieser Stadt weiterhin gut zusammenleben kann?, sagte Steinmeier. Dort führt er Gespräche mit Vertretern der Stadt und Bürgern. Hintergrund ist eine Häufung von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Einheimischen und Ausländern zu Jahresanfang, sowie heftige Angriffe unter Asylbewerbern.
 
 
 

Hartmann zum neuen SPD-Chef in Nordrhein-Westfalen gewählt

 
Der Bundestagsabgeordnete Sebastian Hartmann ist mit einem soliden Ergebnis zum neuen Vorsitzenden der nordrhein-westfälischen SPD gewählt worden. Der 40 Jahre alte Politiker erhielt auf einem Landesparteitag in Bochum 80,3 Prozent der Delegiertenstimmen. Hartmann war der einzige Kandidat für den Landesvorsitz. ?Auf nach vorn mit der SPD?, rief Hartmann nach seiner Wahl. Hartmann folgt auf Michael Groschek, der die NRW-SPD nach der Wahlniederlage 2017 und dem Rücktritt von Hannelore Kraft übergangsweise geführt hatte.
 
 
 

Nagelsmann schließt vorzeitigen Wechsel nach Leipzig aus

 
Fußball-Trainer Julian Nagelsmann hat einen vorzeitigen Wechsel von 1899 Hoffenheim zu RB Leipzig ausgeschlossen. ?Es gab und gibt zu keinem Zeitpunkt einen Gedanken an einen Wechsel noch in diesem Sommer?, sagte der 30-Jährige in einer Mitteilung der Hoffenheimer Medienabteilung. Nagelsmann übernimmt ab der Saison 2019/2020 den Bundesliga-Rivalen aus Leipzig, bei dem er einen Vertrag bis 2023 unterschrieb. Dafür zahlen die Sachsen eine Ablösesumme von fünf Millionen Euro.
 
 
 

Ermittler im Fall Sophia erstellen DNA-Profil

 
Im Fall der vermissten Tramperin Sophia L. haben Polizisten in Spanien den Wagen des verdächtigen Lkw-Fahrers untersucht. Man habe vor allem die Fahrerkabine inspiziert, zitierte die Nachrichtenagentur Europa Press einen Sprecher der Guardia Civil. Sie ist teils ausgebrannt. Ermittler in Deutschland rechnen derweil nicht mit einer schnellen Identifizierung der Leiche, die im Baskenland gefunden wurde. Im Moment arbeiten sie an einem DNA-Profil der 28-Jährigen. Sophia L. wollte von Leipzig nach Bayern trampen.
 
 
 

Boris Becker bekräftigt: Diplomatenpass ist echt

 
Ex-Tennis-Star Boris Becker besteht auf der Echtheit seines Diplomatenpasses aus der Zentralafrikanischen Republik. Vorher hatten Vertreter des Landes von einer Fälschung gesprochen. ?Ich habe diesen Pass vom Botschafter bekommen?, sagte Becker in der Andrew-Marr-Show des britischen Senders BBC. ?Das war eine offizielle Amtseinführung.? Der Diplomatenpass müsse daher wohl echt sein. Ein solcher Diplomatenstatus könnte Becker Immunität in einem laufenden Insolvenzverfahren in London verschaffen, meinen seine Anwälte.
 
 
 

Flüchtlingsheim-Einsatz in Ellwangen kostet gut 360 000 Euro

 
Die gescheiterte Abschiebung eines Asylbewerbers aus einem Flüchtlingsheim in Ellwangen in Baden-Württemberg Ende April hat gut 360 000 Euro gekostet. Das geht aus einer Antwort des Landesinnenministeriums auf eine Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Udo Stein hervor, die der ?Schwäbischen Zeitung? vorliegt. Der Fall hatte bundesweit für Aufregung gesorgt. Polizisten sahen sich durch eine Menge von rund 150 Flüchtlingen bedroht und zogen sich zurück. Erst ein Großeinsatz machte drei Tage später die Abschiebung möglich.
 
 
 

Schnee in den Karpaten - 27 Kinder aus Zeltlager gerettet

 
Wintereinbruch kurz nach Sommerbeginn: In den Karpaten in der Ukraine sind in der vergangenen Nacht bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mehrere Zentimeter Schnee gefallen. Rettungskräfte brachten 27 Kinder und acht Erwachsene aus einem Zeltlager nahe dem Berg Blysnyzja in Sicherheit. Sie seien in tiefer gelegene Orte gebracht worden, sagte der Sprecher der örtlichen Gebietsverwaltung. Schnee wurde auch aus der Hohen Tatra gemeldet, die sich an die Karpaten anschließt.
 
 
 

Keine rasche Identifizierung im Fall Sophia erwartet

 
Im Fall der vermissten Tramperin Sophia L. rechnen die Ermittler nicht mit einer raschen Identifizierung der in Spanien gefundenen Leiche. Gegenwärtig wird hier in Deutschland noch ein DNA-Profil der aus Amberg in Bayern stammenden jungen Frau erstellt. Das werde man dann zum Abgleich an die spanischen Behörden schicken, sagte ein Polizei-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Mit einer Identifizierung jetzt am Wochenende rechne man nicht. Die Studentin wollte als Anhalterin von Leipzig nach Bayern fahren.
 
 
 

DFB-Elf hofft in Sotschi auf Sieg gegen Schweden

 
Schafft es die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ins WM-Achtelfinale oder nicht? Der Titelverteidiger muss die Partie heute Abend gegen Schweden dringend gewinnen, damit es für die DFB-Elf weiter geht im Turnier. Ausfallen wird aller Voraussicht nach Innenverteidiger Mats Hummels. Er hat sich einen Halswirbel verrenkt. Als Optionen für die Position an der Seite von Jérôme Boateng gelten Niklas Süle und Antonio Rüdiger. Das Spiel gegen die Schweden in Sotschi beginnt um 20.00 Uhr.
 
 
 

Özdemir hält Erdogan-Niederlage für möglich

 
Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hält bei der türkischen Parlaments- und Präsidentschaftswahl morgen eine Niederlage von Präsident Recep Tayyip Erdogan und seiner islamisch-konservativen AKP für möglich. Auch Anhänger Erdogans begännen zu zweifeln, ob der Kurs des Präsidenten wirklich richtig sei, sagte er der ?Rhein-Neckar-Zeitung?. Sollte die Opposition die Wahlen gewinnen, müsse Deutschland schauen, wie man die Türkei beim Wiederaufbau von Demokratie und Rechtsstaat unterstützen könne.
 
 
 

120 qm als Obergrenze für das Baukindergeld?

 
Beim geplanten Baukindergeld soll Medienberichten zufolge eine maximale Wohnfläche von 120 Quadratmetern gelten. Die Familien, deren Haus oder Wohnung größer ist, würden in der Regel leer ausgehen, schreiben ?Handelsblatt? und ?Welt am Sonntag?. Die Zeitungen berufen sich unter anderem auf eine Vorlage des Bundesfinanzministeriums für den Haushaltsausschuss. Wie das ?Handelsblatt? schreibt, gilt diese Grenze für Familien mit bis zu zwei Kindern. Pro weiterem Kind kämen zehn Quadratmeter hinzu.
 
 
 

19-Jähriger wird von Straßenbahn mitgeschleift und stirbt

 
Bei einer leichtsinnigen Aktion ist ein junger Mann in Leipzig tödlich verunglückt. Der 19-Jährige hatte sich in der Nacht auf die Kupplung einer Straßenbahn gesetzt, als diese in einen Rangierbahnhof einfahren wollte. Als die Straßenbahn sich in Fahrt setzte, fiel der junge Mann herunter und wurde 100 Meter mitgeschleift. Er erlag noch am Unglücksort seinen Verletzungen. Der Straßenbahnfahrer hatte nicht bemerkt, dass sich der 19-Jährige zwischen zwei Wagen auf die Kupplung gesetzt hatte.
 
 
 

Wahlkampf in der Türkei endet

 
Einen Tag vor den Präsidenten- und Parlamentswahlen in der Türkei endet heute der Wahlkampf. Ab 17.00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit gilt landesweit ein Wahlkampfverbot. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und der Kandidat der größten Oppositionspartei CHP, Muharrem Ince, treten bei Massenkundgebungen in Istanbul auf. Morgen können dann fast 60 Millionen Türken ein neues Parlament und einen Präsidenten wählen. Umfragen zufolge könnte eine Stichwahl um das Präsidentenamt nötig werden.
 
 
 

Italien und Malta verwehren Rettungsschiff Einfahrt in Hafen

 
Auf dem Mittelmeer sucht erneut ein Rettungsschiff mit Migranten an Bord nach einem Hafen, den es anlaufen kann. Sowohl Italien als auch Malta verweigern dem Schiff der deutschen Organisation Mission Lifeline die Einfahrt in einen Hafen. Italiens Innenminister Matteo Salvini drohte Hilfsorganisationen mit der Beschlagnahmung ihrer Schiffe und der Festnahme der Besatzung. Migranten nannte er dabei ?Menschenfleisch?. Die ?Lifeline? hatte mehr als 220 Flüchtlinge in internationalen Gewässern gerettet.
 
 
 

Der Trend geht zur Shitstorm-Versicherung

 
Die Angst vor Skandalen beschert der Versicherungsbranche ein neues Geschäft: Schutz gegen den Shitstorm. Nach der Munich Re und großen US-Versicherern steigt nun auch der europäische Marktführer Allianz mit einer Anti-Skandal-Versicherung in das Geschäft mit dem ?Reputationsschutz? ein. Die Policen decken Umsatzverluste ab, die Firmen durch rufschädigende Krisen erleiden. Außerdem enthalten: professionelle Beratung für das Krisenmanagement.
 
 
 

Tajani warnt vor egoistischer Flüchtlingspolitik

 
Kurz vor dem Gipfel der Europäischen Union in der kommenden Woche hat EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani die Mitgliedstaaten eindringlich vor Egoismus in der Flüchtlingspolitik gewarnt. Handele jeder Mitgliedstaat nur nach eigenen Interessen, werde die EU auseinanderbrechen, sagte Tajani den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der EU-Gipfel ist am 28. und 29. Juni. Schon morgen treffen sich aber viele EU-Staats- und Regierungschefs n Brüssel, um die Asylpolitik zu besprechen.
 
 
 

UN-Generalsekretär fordert Stopp der Kämpfe in Südwest-Syrien

 
Zum Schutz der Zivilbevölkerung hat UN-Generalsekretär António Guterres ein sofortiges Ende der erneut aufgeflammten schweren Kämpfe im Südwesten Syriens gefordert. Die Kämpfe hätten dazu geführt, dass Tausende Zivilisten vertrieben worden seien, die meisten seien auf dem Weg Richtung jordanischer Grenze, sagte Guterres Sprecher in New York. Die Luftangriffe und Bodenoffensiven der Regierungstruppen auf von Rebellen gehaltene Gebiete stellten auch für die regionale Sicherheit eine Bedrohung dar.
 
 
 

Zeitung: Tillich wird Landtagsmandat niederlegen

 
Sachsens ehemaliger Ministerpräsident Stanislaw Tillich will sein Landtagsmandat aufgeben. ?Ich lege zum 31. Oktober mein Mandat nieder?, sagte Tillich der ?Freien Presse?. Was er künftig machen wolle, ließ der 59-Jährige offen. Er sagte nur: ?Ich möchte etwas anderes machen.? Tillich sitzt seit Oktober 2004 im sächsischen Landtag. Von Mai 2008 bis Dezember 2017 war er Ministerpräsident des Freistaats. Nach der schweren Niederlage der sächsischen CDU bei der Bundestagswahl 2017 war der CDU-Politiker vom Amt zurückgetreten. In Sachsen wird 2019 ein neues Parlament gewählt.
 
 
 

Kanye West bezeichnet Trump als Bruder

 
US-Rapper Kanye West hat Präsident Donald Trump via Twitter unerwartet seinen Respekt gezollt und ihn als seinen Bruder bezeichnet. Das löste bei Trump - selbstverständlich ebenfalls über Twitter - umgehend eine Dankesbotschaft aus, während Wests Ehefrau Kim Kardashian relativierte: West würde Trumps Politik keinesfalls befürworten. West schrieb: ?Man muss nicht mit Trump einverstanden sein, aber der Mob bringt mich nicht dazu, ihn nicht zu lieben. Die Tweets erregten die Aufmerksamkeit Trumps und er twitterte zurück: ?Danke, Kanye, sehr cool?.
 
 
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