Trumps Ex-Anwalt Cohen erscheint vor Gericht

 
Der langjährige Anwalt von US-Präsident Trump, Michael Cohen, wird heute vor einem Gericht in New York erscheinen. Der Termin wurde für 16:00 Uhr Ortszeit angesetzt, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten verschiedene US-Medien berichtet, Cohen verhandele mit den Ermittlern über eine einvernehmliche Absprache. Gegen Cohen wird wegen Steuer- und Bankbetrugs ermittelt. Außerdem wird untersucht, ob er gegen Gesetze zur Wahlkampffinanzierung verstoßen hat. Dabei geht es um Geld, das er Frauen zahlte, die behaupteten, eine Affäre mit Trump gehabt zu haben.
 
 
 

DFB und DFL bedauern Ende des Dialogs mit Fanszenen

 
DFB und DFL haben mit Bedauern auf die Ankündigung der Fanszenen in Deutschland reagiert, den bisherigen Dialog zu beenden. Der Deutsche Fußball-Bund und die Deutsche Fußball Liga verwiesen in ihren Erklärungen jeweils darauf, dass bei zwei Treffen wegweisende Veränderungen angestoßen worden seien. Dazu zählten unter anderem die Aussetzung der Kollektivstrafen für Vereine bei Verstößen von Fans und das Bekenntnis zum Erhalt der Stehplätze. Ungeachtet der Ankündigung würden DFB und DFL die Kommunikation mit den Fans auf verschiedenen Ebenen fortsetzen.
 
 
 

Facebook: Bewertungssystem gegen ?Fake News?

 
Facebook greift im Kampf gegen gefälschte Nachrichten nun auch zu einem Bewertungssystem für die Vertrauenswürdigkeit seiner Nutzer. Das sagte die zuständige Managerin Tessa Lyons der ?Washington Post?. Auf welcher Basis dieses Rating berechnet wird, blieb unklar. Lyons betonte zugleich, dass die Bewertung nur ein Faktor von vielen sei. Facebook habe das Problem, dass zum Teil korrekte Inhalte mit Absicht als falsch gemeldet würden - oder weil die Nutzer einfach mit der Meinung nicht einverstanden seien.
 
 
 

Regisseur Danny Boyle springt von James-Bond-Film ab

 
Der britische Oscar-Preisträger Danny Boyle ist als Regisseur des nächsten James-Bond-Films abgesprungen. Das haben die Film-Produzenten sowie Hauptdarsteller Daniel Craig bekannt gegeben. Wegen ?kreativer Differenzen? habe Boyle von dem Projekt Abstand genommen, teilten sie auf der Webseite des Bond-Films mit. Über einen Nachfolger wurde zunächst nichts bekannt. Kultstatus erlangte Boyles Film ?Trainspotting?, der im Drogenmilieu der 90er Jahre in Schottland spielt. Den größten Erfolg hatte Boyle mit ?Slumdog Millionaire? aus dem Jahr 2008.
 
 
 

Brexit-Minister: Abkommen mit der EU bis Oktober möglich

 
In zunehmender Sorge vor einem ungeregelten Brexit versuchen Großbritannien und die EU, ihre festgefahrenen Verhandlungen über einen Austrittsvertrag wieder flott zu bekommen. Mit Ehrgeiz, Flexibilität und Pragmatismus sei eine Einigung bis Oktober möglich, sagte der britische Chefunterhändler Raab nach einem Treffen mit seinem EU-Kollegen Barnier. Beide sprachen allerdings auch noch von großen Differenzen. Ab jetzt werde nicht mehr in Etappen, sondern ständig durchverhandelt, sagten Raab und Barnier.
 
 
 

Ärzte sollen 2019 mehr Geld für Kassenpatienten bekommen

 
Die Kassenärzte in Deutschland sollen im nächsten Jahr mehr Geld bekommen. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung und die Kassenärztliche Bundesvereinigung vereinbarten unter anderem, den sogenannten Orientierungswert um 1,6 Prozent anzuheben. Das ist der Preis, den die Kassen pro Leistung des Arztes zahlen. Insgesamt würde das für ein Honorarplus von 550 Millionen Euro sorgen. Der GKV-Spitzenverband sprach von einem guten Ergebnis, das die Beitragszahler nicht überfordere.
 
 
 

Bundesliga gibt Löw und Bierhoff Rückendeckung

 
Bundestrainer Joachim Löw und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff können beim Neubeginn nach dem WM-Debakel auf die Rückendeckung der Bundesliga setzen. ?Wir haben Joachim Löw und Oliver Bierhoff das Vertrauen ausgesprochen?, so Liga-Präsident Reinhard Rauball nach dem Gipfeltreffen von DFB und DFL. DFB-Präsident Reinhard Grindel sprach von dem ?intensivsten Austausch? der jüngeren Vergangenheit. Ein konkreter Schritt: künftig sollen die Trainerausbildung, die Nachwuchsleistungszentren und alle Nachwuchsmannschaften unterhalb der U21 gestärkt werden.
 
 
 

IAEA sieht keine Einschränkungen bei Nordkoreas Atomprogramm

 
Auch mehr als zwei Monate nach dem Treffen des nordkoreanischen Machthabers Kim mit US-Präsident Trump hat Nordkorea nach Ansicht der Internationalen Atomenergiebehörde seine nuklearen Aktivitäten nicht eingeschränkt. ?Die Fortsetzung und weitere Entwicklung des Nuklearprogramms ist äußerst besorgniserregend?, heißt es in einem Jahresreport der IAEA zu Nordkorea. Der Report bezieht sich auch auf die Zeit nach den beiden Gipfeltreffen mit den USA und Südkorea. Kim hatte bei beiden Treffen seine Bereitschaft zur ?kompletten Denuklearisierung? der koreanischen Halbinsel betont.
 
 
 

#MeToo-Aktivistin Argento weist Missbrauchsvorwürfe zurück

 
Die Schauspielerin und #MeToo-Aktivistin Argento hat sich gegen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gewehrt. Ein Bericht der ?New York Times?, demzufolge sie ihren Schauspielkollegen Bennett missbraucht und ihm später Geld gezahlt haben soll, um eine Klage zu vermeiden, sei falsch, so Argento laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa. Die Zeitung hatte berichtet, Argento habe Sex mit Bennett gehabt, als er 17 und sie 37 Jahre alt war. Bennett habe Jahre später 3,5 Millionen Dollar von Argento gefordert, im Frühjahr hätten sie sich auf 380.000 Dollar geeinigt.
 
 
 

Fahndung nach mutmaßlichem Frauenmörder Ali S.

 
Die Düsseldorfer Polizei fahndet bundesweit nach dem 44-jährigen mutmaßlichen Frauenmörder Ali S.. Der Kiosk-Mitarbeiter soll laut Polizei und Staatsanwaltschaft gestern in Düsseldorf auf offener Straße eine 36-jährige Frau erstochen haben. Ali S. und das Opfer kannten sich: Die Frau hat laut den Ermittlern in der Nachbarschaft des Kiosks gewohnt. Das Motiv ist noch unklar. Der 44-Jährige sei ein anerkannter Flüchtling aus dem Iran. Es gebe Hinweise auf eine ?psychische Behinderung? des Mannes von 50 Prozent, so der Leiter der Mordkommission, Guido Adler.
 
 
 

Warten auf Europa - Italien lässt Migranten nicht von Bord

 
Italien setzt die EU-Partner in der Migrationsfrage erneut unter Druck. Heute mussten 177 gerettete Migranten weiter an Bord eines Schiffs der italienischen Küstenwache im Hafen von Catania warten. Der als Hardliner bekannte italienische Innenminister Salvini will die Menschen erst an Land gehen lassen, wenn es ?Antworten von Europa? gibt. Also Zusagen zur Aufnahme der Bootsflüchtlinge durch andere Länder. Die EU-Kommission bemühe sich weiter um eine Lösung für die Menschen, so ein Sprecher. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen kritisierte das Vorgehen Italiens.
 
 
 

Debatte über Renten-Politik geht weiter

 
Die große Koalition diskutiert weiter über den Kurs in der Renten-Politik. Während die SPD und Vizekanzler Olaf Scholz auf ein stabiles Rentenniveau bis 2040 pochen, lehnen die Union und Bundeskanzlerin Angela Merkel das ab. Merkel will, dass die Renten-Kommission zunächst Vorschläge erarbeitet. Bis zu 75 Milliarden Euro mehr pro Jahr würde es kosten, das Niveau stabil zu halten, heißt es aus der Wirtschaft. Juso-Chef Kevin Kühnert schlägt im ?Handelsblatt? vor, dass künftig auch Politiker in die gesetzliche Rente einzahlen, um die anderen Beitragszahler zu entlasten.
 
 
 

Babis beim Gedenken an Prager Frühling ausgepfiffen

 
Mit Kranzniederlegungen und Reden ist in Tschechien und der Slowakei der Todesopfer des Warschauer-Pakt-Einmarschs in die CSSR vor 50 Jahren gedacht worden. Dabei kam es in Prag zu einem Eklat, als der tschechische Ministerpräsident Babis lautstark ausgepfiffen wurde. Demonstranten übertönten die Rede des Gründers der populistischen ANO-Partei mit Pfiffen und ?Schande?-Rufen. Sie kritisierten, dass Babis seine Regierung auf die Tolerierung durch die Kommunisten stütze und vor 1989 selbst Mitglied der kommunistischen Partei gewesen sei.
 
 
 

Deutsche Fanszenen beenden Dialog mit DFB und DFL

 
Der Zusammenschluss der Fanszenen in Deutschland hat den Dialog mit dem DFB und der DFL aufgekündigt. In den vergangenen Monaten habe sich der Eindruck manifestiert, ?dass der Fußballsport noch weiter seiner sozialen und kulturellen Wurzeln beraubt werden soll, um ihn auf dem Altar der Profitgier von den Verbänden auszunehmen?, so das Fanbündnis. Als Beispiele wurden die Einführung von Montagsspielen in der 3. Liga, der aus Sicht der Fans weiterhin willkürliche Strafenkatalog des DFB oder mangelnde Transparenz bei der Aufarbeitung der WM-Affäre 2006 genannt.
 
 
 

Nabu: Licht und weiter viel Schatten in Kreuzfahrtbranche

 
Die Kreuzfahrtreedereien in Deutschland haben laut dem Naturschutzbund (Nabu) einen Sprung nach vorne gemacht in Sachen Schadstoffausstoß. Die Umweltschützer machen das vor allem an einem neuen Schiff der Reederei Aida Cruises fest, das als erstes weltweit mit Flüssiggas betrieben wird. Im November soll es der Reederei übergeben werden. Aber: der Nabu kritisiert die Branche weiterhin generell für ihre Antriebstechniken. Denn: noch immer seien zu viele Kreuzer zum Beispiel mit Schweröl unterwegs. Es sei ein Skandal, dass im Jahr 2018 nach wie vor Schiffe auf den Markt kämen, die auf diesen Treibstoff ausgelegt seien, so Nabu-Bundeschef Leif Miller.
 
 
 

Drei Vermisste nach Sturzflut lebend gefunden

 
Nach der Sturzflut in einer Schlucht in Süditalien sind drei Vermisste nach Angaben des Zivilschutzes lebend und in guter Verfassung aufgefunden worden. Damit gebe es ?zu 99,9 Prozent? keine Vermissten mehr, so Umweltminister Costa bei einem Besuch in dem nahe der Raganello-Schlucht gelegenen Ort Civita vor Journalisten. Der Wildbach in der Schlucht in Italiens Region Kalabrien hatte sich durch heftigen Regen in einen reißenden Fluss verwandelt, zehn Menschen kamen nach offiziellen Angaben ums Leben. 23 weitere wurden gerettet, elf von ihnen kamen in Krankenhäuser.
 
 
 

Iran präsentiert ersten Kampfjet - ?Wollen niemanden angreifen?

 
Bei der Vorstellung des ersten imk Iran gebauten Kampfjets hat Präsident Hassan Ruhani betont, nicht an einem militärischen Konflikt interessiert zu sein. Stattdessen gehe es um den Schutz des eigenen Landes, sagte er bei einer Zeremonie zum Tag der sogenannten nationalen Verteidigungsindustrie. Solange der Iran militärisch stark sei, sei kein Land - nicht einmal die USA - an einem Konflikt mit Teheran interessiert, sagte Ruhani. Das Flugzeug ?Kosar? wurde den Angaben zufolge bereits erfolgreich getestet.
 
 
 

Weniger Verkehrstote im ersten Halbjahr 2018

 
Der leichte Abwärtstrend hält an: Auf deutschen Straßen sind im ersten Halbjahr 2018 weniger Menschen gestorben als im gleichen Zeitraum 2017. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, gab es in den ersten sechs Monaten 1474 Unfalltote - ein Minus von 3,3 Prozent. Nach Angaben von Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer, lassen sich die Zahlen auf keine besonderen Maßnahmen oder äußere Umstände zurückführen. Neuwagen seien heute im Vergleich zu 2008 viel sicherer geworden, was sich auch in der Unfallstatistik widerspiegele.
 
 
 

Muslime weltweit feiern viertägiges Opferfest

 
Für mehr als eine Milliarde Muslime weltweit hat das Opferfest begonnen. Das Eid al-Adha genannte Fest ist das wichtigste im Islam und erinnert an die Bereitschaft Abrahams, einen seiner Söhne zu opfern, um Gott seinen Glauben zu beweisen. Zum Beginn der viertägigen Feier kamen die Gläubigen am Morgen in den Moscheen zusammen. Als Opfertiere werden vor allem Schafe geschlachtet. Ein Teil des Fleisches wird an Arme verteilt. Viele Muslime besuchen ihre Familien oder nutzen das Fest für einen Kurzurlaub.
 
 
 

Deutscher Tourist bei Sturz vom Balkon auf Mallorca gestorben

 
Tragödie am Ballermann: Ein Tourist aus Deutschland ist an der Playa de Palma auf Mallorca bei einem Sturz vom Balkon seines Hotelzimmers ums Leben gekommen. Der mutmaßliche Unfall ereignete sich am Montagabend, wie die Polizei der spanischen Urlaubsinsel mitteilte. Der 23-Jährige sei aus dem 12. Stock in die Tiefe gestürzt. Die Regionalzeitung ?Diario de Mallorca? berichtete, der Urlauber habe in angetrunkenem Zustand Klimmzüge am Balkongeländer gemacht und sei dabei in die Tiefe gestürzt.
 
 
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