Rentnerin knackt russischen Rekord-Jackpot

 
Eine Rentnerin hat beim Lotto in Russland einen Rekord-Jackpot von einer halben Milliarde Rubel gewonnen. Wie die Agentur Tass meldete, war das der größte Lottogewinn, der je in Russland ausgezahlt wurde. Fast hätte die 63-jährige Natalja Wlassowa aus dem Gebiet Woronesch ihren Gewinn verpasst, teilte die staatliche Lottogesellschaft Stoloto mit. Das erste Mal habe ihre Enkelin den Tippschein geprüft und nicht gemerkt, dass die Oma gewonnen habe, erzählte sie. Als dann Meldungen kamen, dass ein Jackpotgewinner aus ihrer Region gesucht werde, prüfte Wlassowa ihren Schein selbst.
 
 
 

Klima-Satellit der Nasa ins All gestartet

 
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat einen Satelliten zur Messung von Klima- und Wetterdaten ins All geschickt. ?JPSS-1? sei in der Nacht erfolgreich an Bord einer Rakete von der Vandenberg Airforce-Basis in Kalifornien gestartet, teilte die Nasa mit. ?JPSS-1? ist der erste von insgesamt vier Satelliten, die Wettervorhersagen in den USA künftig deutlich präziser machen sollen. ?Der Wert dieses neuen Satelliten kann nicht unterschätzt werden nach dieser tragischen Hurrikan-Saison?, sagte US-Handelsminister Wilbur Ross.
 
 
 

Aufräumarbeiten rund um die Uhr nach Pipeline-Leck in South Dakota

 
Nach dem Leck in der umstrittenen Keystone-Pipeline im US-Staat South Dakota sind die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Die Betreiberfirma TransCanada hat nach eigenen Angaben 75 Arbeiter in dem grasbewachsenen ländlichen Gebiet im Einsatz, wo am Donnerstag fast 800 000 Liter Öl ausgetreten waren. Die Ursache wird weiter untersucht, TransCanada sprach zunächst nur vage von einem ?Ausrüstungsversagen?. Hinweise, dass Trinkwasser verseucht wurde, gab es bis zum Wochenende nicht.
 
 
 

AC/DC-Mitgründer Malcolm Young gestorben

 
Der AC/DC-Musiker Malcolm Young ist tot. Das teilte die Band auf ihrer Webseite mit. Young wurde 64 Jahre alt. Der gebürtige Schotte war neben seinem Bruder Angus einer der Gründer der legendären australischen Rockgruppe. Malcolm Young litt bereits seit mehreren Jahren an einer Demenzkrankheit und konnte nicht mehr in der Band mitspielen. ?Als sein Bruder ist es schwer für mich, in Worten auszudrücken, was er für mich bedeutet hat in meinem Leben. Die Verbindung zwischen uns war einzigartig und ganz besonders?, hieß es auf der AC/DC-Webseite von Angus.
 
 
 

AC/DC-Mitbegründer Malcolm Young gestorben

 
Der AC/DC-Mitbegründer Malcolm Young ist tot. Das teilte die Rockgruppe auf ihrer Webseite mit. Young wurde 64 Jahre alt.
 
 
 

Niedersachsen-SPD stimmt Koalitionsvertrag mit CDU zu

 
Die SPD in Niedersachsen hat der Koalitionsvereinbarung mit der CDU auf einem Parteitag mit großer Mehrheit zugestimmt. ?Ich empfinde dieses Ergebnis als Vertrauensvorschuss?, sagte der SPD-Landeschef und Ministerpräsident Stephan Weil in Hannover. Am Donnerstag hatte sich der Ministerpräsident mit CDU-Landeschef Bernd Althusmann auf den Vertrag geeinigt, der die Zusammenarbeit der schwarz-roten Koalition in den nächsten fünf Jahren regeln soll. Vorgesehen ist unter anderem, 1000 neue Lehrer einzustellen und die Kita-Gebühren abzuschaffen.
 
 
 

Jamaika-Sondierungen unter hohem Einigungsdruck

 
Unter hohem Einigungsdruck suchen die Jamaika-Unterhändler von CDU, CSU, FDP und Grünen nach Kompromissen bei den Streitthemen Klimaschutz und Migration. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief alle Seiten auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Es gebe keinen Anlass für ?panische Neuwahldebatten?, sagte er. Zur Fortsetzung der Gespräche heute betonten alle Seiten ihre Einigungsbereitschaft, aber auch die Notwendigkeit, bis Sonntagabend eine Entscheidung herbeizuführen. Sollten die Differenzen nicht zu überbrücken sein, droht ein Scheitern der Verhandlungen. Dann käme es wohl zu Neuwahlen.
 
 
 

Bundespräsident warnt vor panischen Neuwahldebatten

 
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die potenziellen Jamaika-Partner CDU, CSU, FDP und Grüne ermahnt, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und Neuwahlen zu vermeiden. ?Es besteht kein Anlass zu panischen Neuwahldebatten?, sagte Steinmeier der ?Welt am Sonntag?. Dass Parteien zu Beginn der Verhandlungen versuchten, die Preise hochzutreiben, sei üblich. Er könne sich aber nicht vorstellen, dass die verhandelnden Parteien ernsthaft das Risiko von Neuwahlen heraufbeschwören wollten. Steinmeier sprach sich in der Migrationsdebatte für eine offene Auseinandersetzung aus.
 
 
 

Krokodil beißt Zehnjährigen beim Schwimmen - Junge ertrinkt

 
Ein Krokodil hat einen zehnjährigen Schüler angegriffen, der mit Freunden in einem Fluss im Süden Malawis schwamm. Der Schüler ertrank in Folge des Angriffs im Fluss Shire, der durch den Liwonde-Nationalpark fließt, erklärte die Polizei. Eine Obduktion habe sowohl Blutverlust in Folge der Bissverletzungen als auch Ertrinken als Todesursache festgestellt. Es war bereits der zweite Todesfall in dem Gebiet infolge eines Krokodilangriffs innerhalb von drei Monaten.
 
 
 

Sänger Morrissey: Weinstein-Opfer spielten mit

 
Die Opfer der sexuellen Attacken von Filmmogul Harvey Weinstein haben sich die Belästigungen nach Ansicht des Popmusikers Steven Patrick Morrissey auch selbst zuzuschreiben. Die Leute wüssten genau, was passiere. Und sie spielten mit, sagte Morrissey in einem ?Spiegel?-Interview. Nachher sei es ihnen peinlich, oder es habe ihnen nicht gefallen. ?Und dann drehen sie sich um und sagen: Ich wurde attackiert, ich wurde überrascht, ich wurde in das Zimmer gezerrt. Aber wäre alles gut gelaufen und hätte es ihnen eine große Karriere ermöglicht, würden sie nicht darüber reden?, sagte er.
 
 
 

Jamaika-Sondierung: Parteien nehmen sich ?Denkpause?

 
Im Endspurt der Jamaika-Sondierung genehmigen sich CDU, CSU, FDP und Grüne nach der Beratung der besonders heiklen Themen Klimaschutz und Asyl eine Pause für interne Beratungen. Zwei Stunden haben die Parteien am Nachmittag Zeit, um zu besprechen, ob sie mit den vorgeschlagenen Kompromissen leben können. Die Themen Klimaschutz und der Umgang mit Kohlekraftwerken sind für die Grünen besonders wichtig, die Begrenzung der Zuwanderung für die CSU.
 
 
 

Hariri kehrt am Mittwoch nach Beirut zurück

 
Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri soll mehr als zwei Wochen nach seiner aufsehenerregenden Rücktrittserklärung am Mittwoch in seine Heimat zurückkehren. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Hariri hatte mit seiner Erklärung von Saudi-Arabien aus eine politische Krise im Libanon ausgelöst. Es gab Spekulationen, Saudi-Arabien habe seinen Rückzug erzwungen und Hariri festgehalten, um im Libanon Spannungen mit der Hisbollah zu erzeugen. Schutzmacht der Hisbollah ist der Iran, der mit Saudi-Arabien um Einfluss in der Region ringt.
 
 
 

?Spiegel?: NRW prüft Verbot radikaler Moscheen

 
Nordrhein-Westfalen prüft ein Verbot radikaler Moscheen und salafistischer Gruppierungen. Das berichtet der ?Spiegel?. Der Verfassungsschutz habe dazu eine Liste mit 19 Moscheen und Vereinen erstellt, in den besonders radikal gepredigt werde. Diese Aufstellung liege den Staatsschutz-Stellen der Polizei zur Bewertung und Ergänzung vor. Ein Sprecher des Innenministeriums wollte die Informationen über einen bevorstehenden Schlag gegen radikale Moscheen nicht bestätigen.
 
 
 

Klimakonferenz: Beschwerden über sexuelle Belästigung

 
? Bei der Weltklimakonferenz in Bonn haben sich einige Teilnehmer über sexuelle Belästigung beschwert. Es gehe um etwa fünf bis zehn Fälle, sagte ein Sprecher des UN-Klimasekretariats. Seines Wissens habe keiner der Betroffenen angegeben, die Sache weiterverfolgen zu wollen. Bei einer zweiwöchigen Konferenz mit insgesamt nahezu 30 000 Beteiligten sei die Zahl der Vorkommnisse nicht gerade hoch. Die Vereinten Nationen hatten vor der Konferenz eine ?Null-Toleranz-Politik? gegen sexuelle Belästigung ausgerufen und an die Teilnehmer appelliert, jeden Vorfall zu melden.
 
 
 

Seehofer: Entscheidender Tag für Jamaika-Sondierung

 
CSU-Chef Horst Seehofer hat alle Seiten zu einer disziplinierten Anstrengung in der entscheidenden Sondierungsrunde über ein Jamaika-Bündnis aufgerufen. ?Das ist heute schon ein hartes Stück Arbeit, weil die besonders wichtigen Themen auf der Tagesordnung stehen?, sagte Seehofer bei seinem Eintreffen zu den Verhandlungen. Er glaube, man könne heute Abend schon eine bessere Einschätzung abgeben, ob es funktioniere oder nicht. Aber entschieden - schlussendlich - werde morgen.
 
 
 

Roth zu Jamaika-Bündnis: ?Man muss es eben auch wollen?

 
Die Grünen-Politikerin Claudia Roth hat die Bedeutung von Kompromissen für das Gelingen einer Jamaika-Koalition betont. ?Man muss sicher kompromissbereit sein, das wollen wir auch und das waren wir die ganze Zeit?. Das sagte die frühere Grünen-Chefin vor Beginn der nächsten Sondierungsrunde mit Union und FDP. Aber man müsse es eben auch wollen. Zuletzt hatten mehrere Grüne den Willen der CSU zu einer Einigung offen angezweifelt. Klimaschutz, das erste Thema auf der Tagesordnung für heute, sei nicht nur für die Grünen ein wichtiges Thema, sondern für den Planeten.
 
 
 

EU einigt sich auf Haushaltplan für 2018

 
Aus dem Gemeinschaftshaushalt der EU soll im kommenden Jahr deutlich mehr Geld ausgezahlt werden als in diesem. Regierungsvertreter der Mitgliedstaaten einigten sich mit Europaabgeordneten darauf, das Budget um 14,1 Prozent auf insgesamt 144,7 Milliarden Euro zu erhöhen. Als Grund für die deutlich höheren Ausgaben gilt der abzusehende Abruf von Geldern, die schon bewilligt worden waren. Der Verhandlungsführer der Bundesregierung, Jens Spahn, zeigte sich zufrieden.
 
 
 

Tausende Demonstranten in Simbabwe fordern Mugabes Rücktritt

 
Vier Tage nach dem Militärputsch in Simbabwe haben Tausende Menschen in den Straßen der Hauptstadt Harare den Rücktritt von Präsident Robert Mugabe gefordert. Der Massenprotest begann am Morgen in ausgelassener Stimmung. Zu der Demonstration hatten Teile der bisherigen Regierungspartei, die Opposition und zahlreiche zivilgesellschaftlichen Gruppen aufgerufen. Die Führung der Putschisten hatten den Protest genehmigt. Langzeitpräsident Mugabe wurde nach dem Putsch unter Hausarrest gestellt. Die Militärführung verhandelt seither mit ihm, um ihn zur Amtsaufgabe zu drängen.
 
 
 

Erdbeben erschüttert Tibet - Keine Opfer gemeldet

 
Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat Tibet erschüttert. Wie Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, sind trotz der starken Erschütterungen zunächst keine Opfer oder Verletzte gemeldet worden. Mehrere Gebäude in Dörfern der nicht sehr dicht besiedelten Himalaya-Region sollen aber beschädigt worden sein. Auch von Stromausfällen wurde berichtet. Auch kleinere Nachbeben wurden registriert. Das Beben ereignete sich nicht weit von der chinesisch-indischen Grenze entfernt.
 
 
 

Riad ruft Botschafter aus Berlin zurück - Hariri in Frankreich

 
Diplomatischer Eklat zwischen Deutschland und Saudi-Arabien: Das Königreich hat nach kritischen Äußerungen von Außenminister Sigmar Gabriel seinen Botschafter zurückgerufen. Gabriel hatte die Politik Riads als ?Abenteurertum? bezeichnet. Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri traf derweil in Frankreich ein. Er hatte vor zwei Wochen mit einer völlig überraschenden Rücktrittserklärung von Saudi-Arabien aus eine politische Krise im Libanon ausgelöst. Es gab Spekulationen, Saudi-Arabien habe den Rückzug erzwungen, um dort Spannungen zu erzeugen.
 
 
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