Polizei fasst Kettensägen-Angreifer

 
Die Schweizer Polizei hat den Kettensägen-Angreifer von Schaffhausen gefasst - einen Tag nach der Attacke. Der 50-Jährige sei in Thalwil südlich von Zürich festgenommen worden, teilte die Polizei am Abend mit. Wie der Mann die rund 60 Kilometer vom Tatort bis nach Thalwil zurückgelegt hat, ist noch offen. Die Polizei hatte den Mann zunächst in der Nähe des Tatorts bei Schaffhausen in Waldgebieten vermutet. Dort soll der psychisch auffällige Einzelgänger vor der Tat gehaust haben.
 
 
 

Insel-Untergang vor Panama droht: Indigenas bitten um Umzug

 
Ureinwohner haben die Regierung Panamas um einen Umzug von ihren vom Untergang bedrohten Inseln in der Karibik auf das Festland geben. Durch den Klimawandel steigt der Wasserspiegel jährlich um 2,5 Millimeter und könnte in den nächsten Jahrzehnten die ersten der rund 350 kleinen Inseln überspülen. Die große Mehrheit der etwa 35 000 Kunas lebt auf den flachen Sandinseln des Küstenarchipels Kuna Yala, das im Nordosten des mittelamerikanischen Landes liegt.
 
 
 

Libyens Kontrahenten verständigen sich auf Zehn-Punkte-Plan

 
Die wichtigsten Gegenspieler im libyschen Bürgerkrieg haben sich unter Vermittlung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf einen Zehn-Punkte-Plan mit einer Waffenruhe und baldigen Wahlen verständigt. ?Die Sache des Friedens hat einen großen Fortschritt gemacht?, sagte Macron nach dem Spitzentreffen im Schloss La Celle Saint-Cloud bei Paris. In dem ölreichen nordafrikanischen Land herrscht seit dem Sturz von Langzeitherrscher Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 Chaos.
 
 
 

Rettungen im Mittelmeer: Keine Einigung auf Verhaltenskodex

 
Bei einem Treffen zwischen italienischen Regierungsbeamten und Hilfsorganisationen hat es bisher keine Einigung auf einen Verhaltenskodex als Grundlage für Rettungen von Migranten im Mittelmeer gegeben. Für Freitag ist ein neues Treffen angesetzt worden. Bis dahin können die Organisationen Vorschläge einreichen. Ihr Engagement war in den vergangenen Monaten kritisiert worden, weil Einsätze immer näher an der libyschen Küste stattfinden. Nach Einschätzung der EU-Grenzschutzagentur Frontex spielen die NGOs damit Schleppern - wenn auch unwillentlich - in die Hände.
 
 
 

Inhaftierter VW-Manager will sich schuldig bekennen

 
Ein seit Anfang des Jahres inhaftierter VW-Manager, den die USA im Abgas-Skandal zur Rechenschaft ziehen wollen, will sich nun doch schuldig bekennen. Das Bekenntnis soll bei einer Anhörung am 4. August erfolgen. Das FBI hatte den Deutschen, der bis März 2015 in leitender Funktion mit Umweltfragen in den USA betraut war, im Januar in Miami festgenommen. Die USA beschuldigen ihn, Teil einer Verschwörung zum Betrug und Verstoß gegen US-Umweltgesetze gewesen zu sein. Bislang hatte der Mann auf unschuldig plädiert.
 
 
 

Deutscher Aktienmarkt nach Talfahrt stabilisiert

 
Der deutsche Aktienmarkt hat sich nach seiner jüngsten Talfahrt etwas stabilisiert. Als Kursstütze dienten gute heimische und amerikanische Konjunkturdaten sowie ein Rekordhoch beim marktbreiten US-Aktienindex S&P 500. Zum Handelsschluss stand der Dax 0,45 Prozent im Plus bei 12 264 Punkten. Der Euro überwand erstmals seit 2015 zeitweise wieder die Marke von 1,17 US-Dollar, kam mit zuletzt 1,1655 Dollar aber wieder deutlich von diesem Niveau zurück.
 
 
 

Vier der in Mossul festgenommenen Frauen sind Deutsche

 
Neben der mutmaßlichen Dschihadistin Linda aus Sachsen sind drei weitere im irakischen Mossul festgenommene Frauen Deutsche. Zwei Frauen, die gestern von Mitarbeitern der deutschen Botschaft im Gefängnis besucht worden waren, seien ebenfalls Deutsche, hieß es aus dem Auswärtigen Amt. Bisher war offiziell nur bekannt, dass die 16-Jährige Linda gemeinsam mit mindestens einer weiteren Deutschen im Irak in Haft sitzt. Irakische Sicherheitskräfte hatten angegeben, in den Tagen nach der Befreiung der Stadt Mossul vom IS insgesamt 20 ausländische Dschihadistinnen festgenommen zu haben.
 
 
 

Türkei signalisiert Brüssel keinerlei Kompromissbereitschaft

 
Die Türkei zeigt im Streit um die Inhaftierung des deutschen Menschrechtlers Peter Steudtner und des ?Welt?-Korrespondenten Deniz Yücel keinerlei Bewegung. Auch Spitzenvertreter der EU konnten die Regierung in Ankara nicht zu einem Einlenken bewegen. ?Wir müssen einen Unterschied machen zwischen Terrorismus auf der einen Seite und politischen Aktivismus und Journalismus auf der anderen Seite?, kommentierte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu nach einem Treffen in Brüssel.
 
 
 

Angst vor dem Kettensägen-Mann - Polizei: Meidet die Wälder

 
Nach der Kettensägen-Attacke eines psychisch auffälligen Einzelgängers sollen die Bürger von Schaffhausen die Wälder der Umgebung meiden, solange der Mann nicht gefasst ist. Dazu raten die Behörden. Franz W. soll gestern in eine Filiale seiner Krankenkasse gestürmt war und zwei Mitarbeiter mit der laufenden Säge verletzt hatte. Danach flüchtete der 50-Jährige. Er ist wegen Verstößen gegen Waffengesetze vorbestraft und gilt als gefährlich. Eines der Opfer des Angriffs ist noch im Krankenhaus.
 
 
 

?Cumhuriyet?-Chefredakteur kritisiert monatelange U-Haft

 
Der inhaftierte Chefredakteur der ?Cumhuriyet? hat vor Gericht in Istanbul die monatelange Untersuchungshaft für sich und seine Mitarbeiter kritisiert. ?Der Preis für unabhängigen Journalismus in der Türkei ist, verhaftet zu werden, im Gefängnis zu sitzen, und neun Monate auf die Verteidigung zu warten. Wir haben all das erlebt?, sagte Murat Sabuncu bei seiner Aussage am zweiten Verhandlungstag in Istanbul. Den Vorwurf der Unterstützung einer Terrororganisation wies er zurück. Der Prozess gegen 17 Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung hatte gestern begonnen.
 
 
 

Bundesgerichtshof erleichtert hohe Anzahlung für Pauschalreisen

 
Der Bundesgerichtshof hat Reiseveranstaltern erleichtert, hohe Anzahlungen für Pauschalreisen zu verlangen. Die Unternehmen dürfen eine Forderung von mehr als den üblichen 20 Prozent des Preises damit rechtfertigen, dass sie Provisionen an Reisebüros zahlen müssen, entschieden die Karlsruher Richter. Die Vorinstanz hatte dies anders gesehen. Der Senat entschied damit bereits zum zweiten Mal in einem Rechtsstreit zwischen dem Bundesverband der Verbraucherzentralen und dem Veranstalter Tui, der für bestimmte Pauschalreisen eine Anzahlung von 40 Prozent verlangt.
 
 
 

Zehntausende fliehen in Indien vor Monsunregen - 225 Tote

 
Heftiger Monsunregen in Indien hat große Landesteile im Nordwesten unter Wasser gesetzt. Im Bundesstaat Gujarat wurden in den vergangenen Tagen rund 33 000 Menschen vor Überschwemmungen in Sicherheit gebracht. Die Monsunzeit dauert von Juni bis September. In den vergangenen Tagen regnete es im Westen Indiens besonders stark. Insgesamt sind im ganzen Land zwischen dem 1. Juni und dem 21. Juli 225 Menschen wegen der Unwetter gestorben, davon 75 im nordöstlichen Bundesstaat Assam.
 
 
 

Rettungskräfte kämpfen mit Regenmassen

 
Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller, über die Ufer getretene Bäche: Der Dauerregen hält Rettungskräfte in mehreren Bundesländern auf Trab. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk mussten Straßen sperren, Gebäude leerpumpen und Sandsäcke einsetzen. Besonders stark betroffen sind die Region Hannover und das Gebiet südlich davon. Im Süden Niedersachsens und im Norden Thüringens fielen innerhalb von 24 Stunden zwischen 50 bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter, punktuell sogar 100 Liter pro Quadratmeter.
 
 
 

Zehn Tote nach Bootsunglück in Indonesien

 
In Indonesien ist ein Schiff mit 52 Menschen an Bord gekentert. 10 Menschen ertranken, 42 konnten gerettet werden. Das Unglück ereignete sich kurz nachdem das Schiff einen Hafen in Tarakan verlassen hatte. Die Unglücksursache wird noch untersucht. Das südostasiatische Indonesien ist der weltgrößte Inselstaat und besteht aus mehr als 17 000 Inseln. Tarakan liegt auf einer Insel vor Borneo.
 
 
 

Judo-Olympiasiegerin von 1992 heiratete Finalgegnerin

 
Die spanische Judo-Olympiasiegerin von 1992 Miriam Blasco und ihre damalige Final-Gegnerin Nicola Fairbrother sind jetzt ein Paar fürs Leben. ?Nicola und ich sind seit eineinhalb Jahren verheiratet?, verriet Blasco dem spanischen Fernsehen. Die 53-Jährige hatte in Barcelona als erste Spanierin überhaupt olympisches Gold geholt. Bei der Heirat habe man nicht nur Ringe, sondern auch die jeweiligen olympischen Medaillen von 1992 ausgetauscht. Die Spanierin und die Britin sind seit 22 Jahren zusammen. Die Beziehung war allerdings bisher nicht öffentlich bekannt.
 
 
 

Erdogan erhebt Spionagevorwürfe gegen Berlin

 
Nach der Inhaftierung des deutschen Menschenrechtlers Peter Steudtner hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Spionagevorwürfe gegen die Bundesregierung erhoben. ?Du erlaubst dem Präsidenten und den Ministern der Türkei nicht, in deinem Land zu sprechen?, sagte Erdogan vor der AKP-Fraktion in Ankara. ?Aber deine Agenten kommen und tummeln sich hier in Hotels und zerteilen mein Land.? Steudtner war Anfang Juli in Istanbul festgenommen worden. Ihm wird Terror-Unterstützung vorgeworfen.
 
 
 

Medien: Polizeiaktion bei Fahndung nach Kettensägen-Mann

 
Bei der Fahndung nach dem Schweizer Kettensägen-Angreifer läuft laut Medienberichten ein Großeinsatz. Ein Waldstück in der Umgebung von Schaffhausen sei abgeriegelt worden, berichtet die Zeitung ?20 Minuten?. Das Gebiet liegt in der Nähe der Grenze zu Baden-Württemberg. Die Polizei sei in voller Schutzmontur vor Ort. Die Polizei hat das bisher nicht bestätigt. Der Gesuchte soll gestern mit einer laufenden Kettensäge zwei Mitarbeiter seiner Krankenkasse verletzt haben und dann geflüchtet sein.
 
 
 

Bundesanwaltschaft fordert Verurteilung Zschäpes als Mittäterin

 
Die Bundesanwaltschaft fordert eine Verurteilung der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe als Mittäterin an allen Morden und Anschlägen des ?Nationalsozialistischen Untergrunds?. Bundesanwalt Herbert Diemer sagte zum Beginn der Plädoyers im Münchner NSU-Prozess, die Anklagevorwürfe gegen Zschäpe und die vier Mitangeklagten hätten sich in allen wesentlichen Punkten bestätigt. Sollte das Oberlandesgericht in seinem Urteil dieser Argumentation folgen, droht Zschäpe lebenslange Haft wegen Mordes.
 
 
 

Wohnhaus in Indien eingestürzt - Sieben Tote

 
Beim Einsturz eines Hauses in der indischen Metropole Mumbai sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Rund 30 Menschen wurden unter den Trümmern vermutet. Mehr als zehn Menschen konnten bisher lebend geborgen werden. In dem vierstöckigen Gebäude in der Wohngegend Ghatkopar im Osten Mumbais waren Wohnungen sowie eine Geburtsklinik. Die Einsturzursache ist noch unbekannt.
 
 
 

Unbekannter schubst 18-Jährige auf einfahrende U-Bahn zu

 
Eine 18-Jährige ist an einer Kölner U-Bahn-Haltestelle in Richtung eines einfahrenden Zuges geschubst worden. Der Angriff am Hauptbahnhof kam völlig unvermittelt und von hinten. Die Touristin aus den USA stürzte am Abend auf den Bahnsteig, allerdings nicht in das Gleisbett vor die Bahn. Sie erlitt leichte Verletzungen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei gab es vor der Tat keinerlei Kontakt zwischen Opfer und Täter, der flüchtig ist.
 
 
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