Auch heute wieder Flugausfälle bei Air Berlin

 
Bei Air Berlin sind auch heute wieder Flüge ausgefallen. Nach Angaben des Unternehmens wurden in Berlin-Tegel vier Verbindungen gestrichen, in Düsseldorf zwei und in Frankfurt eine. In Stuttgart musste die Airline zwei Flüge annullieren. Weil etliche Piloten sich krankgemeldet hatten, waren am Dienstag und Mittwoch rund 200 Flüge ausgefallen. Air Berlin hatte im August Insolvenz angemeldet. Die angeschlagene Fluglinie verhandelt mit der Lufthansa und weiteren Airlines über einen Verkauf.
 
 
 

Mindestens 25 Tote bei Brand in Religionsschule in Malaysia

 
Bei einem Brand in einer Religionsschule in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Das berichteten örtliche Medien unter Berufung auf Notfallbehörden. Ein Sprecher der Einsatzkräfte sagte ?Star Online?, bei den Opfern handele es sich um Schüler und Lehrer. Laut örtlichen Medienberichten sind 20 Opfer zwischen 13 und 17 Jahren alt. Fünf verletzte Schüler seien ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es. Der Brand sei mutmaßlich durch einen Kurzschluss ausgelöst worden.
 
 
 

USA verbieten Behörden Nutzung von russischer Software

 
Die US-Regierung hat ihren Bundesbehörden die Benutzung von Software des russischen Software-Konzerns Kaspersky Lab verboten. Das Heimatschutzministerium teilte mit, es sei besorgt über mögliche Verbindungen zwischen Firmenvertretern und russischen Geheimdiensten. Es bestehe das Risiko, dass die russische Regierung den Zugang über Kaspersky-Produkte ausnutzen könne, um Informationssysteme der US-Behörden zu kompromittieren, hieß es. Die Firmenzentrale von Kaspersky in Moskau reagierte empört.
 
 
 

Demokraten: Einigung mit Trump zum Immigranten-Schutz

 
Die Demokraten haben sich nach eigenen Angaben mit US-Präsident Donald Trump darauf geeinigt, ein Gesetz zum Schutz von jungen Immigranten vor Abschiebung zu erlassen. Außerdem habe man vereinbart, ein Paket zur Sicherung der Grenzen auszuarbeiten, das aber keine Mauer beinhalte. Das erklärten die demokratischen Fraktionschefs in Abgeordnetenhaus und Senat. Hintergrund ist das Daca-Programm, das Trump beenden will. Dieses hatte hunderttausenden jungen Menschen, die als Kinder mit ihren Eltern illegal in die USA eingewandert waren, einen vorläufigen Schutzstatus gewährt.
 
 
 

Mindestens 25 Tote bei Brand in Religionsschule in Malaysia

 
Bei einem Brand in einer Religionsschule in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Das berichten örtliche Medien unter Berufung auf Notfallbehörden. Ein Sprecher der Einsatzkräfte sagte ?Star Online?, bei den Opfern handele es sich um Schüler und Lehrer. Die Einsatzkräfte sind noch vor Ort.
 
 
 

Nach Hurrikan ?Irma?: Zahl der Toten in Pflegeheim steigt

 
Die Zahl der Toten in einem Pflegeheim im US-Bundesstaat Florida ist auf acht gestiegen. Das hat die Polizei am Abend getwittert. In dem Heim war in Folge des Hurrikans ?Irma? die Klimaanlage ausgefallen. Die genaue Todesursache ist noch unklar. Polizeichef Tomas Sanchez sagt, man ermittle und schließe derzeit nichts aus. Die Toten waren laut einem Bericht des Senders Local 10 News zwischen 71 und 99 Jahre alt. Die Rettungsbehörden evakuierten das Heim und brachten mehr als hundert Menschen in Sicherheit.
 
 
 

Mitten in der Diesel-Krise: Merkel eröffnet Automesse IAA

 
Mitten in der Diesel-Krise kommt Bundeskanzlerin Angela Merkel heute bei der Branchenmesse IAA mit wichtigen Automanagern zusammen. Die CDU-Chefin wird am Vormittag die Internationale Automobil-Ausstellung in Frankfurt zunächst offiziell eröffnen. Anschließend ist um 11.00 Uhr ein rund zweistündiger Rundgang über die Messe geplant. Merkel wird die Stände aller großen deutschen Autohersteller besuchen. Im Bundestagswahlkampf hatte Merkel die Autoindustrie angesichts des Abgas-Skandals kritisiert. Es habe ?unverzeihliche Fehler? gegeben.
 
 
 

11 000 Beschwerden wegen Telefonausfällen nach Wechsel

 
Beim Wechsel des Telefonanbieters läuft es weiter oft nicht rund. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind rund 11 000 Beschwerden bei der Bundesnetzagentur eingegangen, weil Kunden beim Anbieterwechsel mehr als einen Tag lang ohne Telefon- oder Internetverbindung blieben. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Laut Bundesregierung waren es 2016 19 000 Beschwerden, 2015 sogar 30 000. Oliver Krischer, Fraktionsvize der Grünen, fordert, dass Kunden für jeden Tag mit nicht funktionierendem Telefon und Internet mit je 100 Euro entschädigt werden.
 
 
 

Investor Wöhrl warnt vor Scheitern der Air-Berlin-Gespräche

 
Der Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl warnt vor einem Scheitern der Gespräche über eine Übernahme der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin. Mögliche Investoren könnten durch die Flugausfälle verunsichert werden und sich aus dem Bieterverfahren zurückziehen, sagte er der ?Süddeutschen Zeitung?. Wöhrl will Air Berlin erhalten und für die Airline 500 Millionen Euro bieten. Gestern und vorgestern sind bei Air Berlin 200 Flüge ausgefallen, weil Piloten sich krankgemeldet hatten. Dahinter wird ein illegaler Streik vermutet. Heute soll sich der Flugplan wieder normalisieren.
 
 
 

Drei Seniorinnen sterben bei Autounfall bei Leipzig

 
Drei ältere Frauen sind bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 6 im sächsischen Wurzen gestorben. Ein 82-jähriger Autofahrer übersah an einer Kreuzung einen anderen Wagen. Nach dem Zusammenstoß überschlug sich das Auto des 82-Jährigen und landete im Straßengraben. Die drei Seniorinnen auf der Rückbank starben noch am Unfallort. Der Fahrer und sein 78 Jahre alter Beifahrer kamen schwer verletzt ins Krankenhaus, die Fahrerin des zweiten Autos verletzte sich leicht.
 
 
 

ADAC will von VW Entschädigung für Dieselfahrer

 
Der ADAC fordert von Volkswagen eine freiwillige Zahlung von je 5000 Euro für die 2,6 Millionen Autobesitzer, denen der Konzern Autos mit Schummelsoftware verkauft hat. Das wären insgesamt 13 Milliarden Euro. ADAC-Vizepräsident Ulrich Klaus Becker sagte auf der Internationalen Automobilausstellung IAA, aus der Nachrüstung der Autos könnten sich möglicherweise Langzeitschäden ergeben. Deshalb sollte VW den deutschen Kunden eine Entschädigung wie in den USA anbieten, auch wenn dafür in Deutschland keine gesetzliche Verpflichtung besteht.
 
 
 

Macron begrüßt Junckers Europa-Rede

 
Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat Jean-Claude Junckers Staßburger Europa-Rede begrüßt. Sie enthalte ?viele ehrgeizige Vorschläge? und fordere zum Handeln bereits in den kommenden Monaten auf, hieß es am Abend aus Pariser Élyséekreisen. Macron hob unter anderem die Besteuerung von großen Internetunternehmen hervor, zu der es bereits eine gemeinsame Initiative von Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien gebe. Per Twitter teilte Macron mit, er freue sich über die Unterstützung Junckers für Bürger-Versammlungen in der EU.
 
 
 

Leipzig 1:1 bei Champions-League-Debüt, BVB verliert 1:3

 
RB Leipzig musste sich bei seine Premiere in der Fußball-Champions League am Abend gegen den AS Monaco mit einem 1:1 begnügen. Emil Forsberg machte nach 33. Minuten den ersten Europapokal-Treffer der Leipziger Vereinsgeschichte. Nur eine Minute später aber glich Youri Tielemans aus. Borussia Dortmund ist mit einer Enttäuschung in die Königsklasse gestartet. Der BVB verlor bei Tottenham Hotspur mit 1:3. Die Tore für die Engländer erzielten Heung-Min Son und zweimal Harry Kane. Der Neu-Dortmunder Andrej Jarmolenko sorgte für den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.
 
 
 

Bericht: Lauda und Condor bieten gemeinsam für Air Berlin

 
Im Bieterrennen um Teile der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin hat sich offenbar eine neue Allianz gebildet. Einem Bericht der österreichischen Tageszeitung ?Kurier? zufolge will Ex-Rennfahrer Niki Lauda gemeinsam mit der Airline Condor für 38 Maschinen der Air Berlin und ihrer Tochter Niki ein Angebot abgeben. Die Offerte in noch ungenannter Höhe werde am Freitag beim Insolvenzverwalter abgegeben, kündigte Lauda an. Der Gründer und frühere Besitzer der Niki will 51 Prozent des Konsortiums übernehmen und künftig ausschließlich touristische Ziele anfliegen.
 
 
 

Orkantief ?Sebastian? wütet über weiten Teilen Deutschlands

 
Als erster großer Herbststurm des Jahres hat Orkantief ?Sebastian? den Norden und Nordwesten Deutschlands getroffen. In Hamburg wurde ein Mann von einem Baugerüst erschlagen. Im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen traf ein entwurzelter Baum einen Mann tödlich. Sturmtief ?Sebastian? tobte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde, so heftig wehte es laut DWD beispielsweise auf dem Brocken im Harz. Orkanböen etwa an der Nordsee kamen demnach auf bis zu 140 Stundenkilometer. Der heftige Wind soll an der See in der Nacht andauern.
 
 
 

Chemie-Attacken auf Spielplätze - Festnahme durch Fotofalle

 
Nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung eines Bildes aus einer Fotofalle hat die Polizei einen Mann festgenommen, der mit Chemie-Attacken auf Spielplätze Kinder verletzt haben soll. Zeugen hatten ihn auf dem Schwarzweißfoto erkannt. Der Mann war am Sonntag beim jüngsten Angriff mit ätzendem Rohrreiniger in einem Aachener Park in die Fotofalle gelaufen. Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Ermittler unter anderem Rohrreiniger, den der Mann seit Juni auf Spielplätzen und an Grillhütten ausgestreut haben soll. Er sollte morgen dem Haftrichter vorgeführt werden.
 
 
 

NSU-Prozess: Gericht erlässt Haftbefehl gegen André E.

 
Der mutmaßliche NSU-Unterstützer André E. muss in Untersuchungshaft. Das Münchner Oberlandesgericht erließ heute Haftbefehl gegen den 38-Jährigen, dem die Bundesanwaltschaft im NSU-Prozess Beihilfe zum versuchten Mord vorwirft. Das teilte das Gericht nach mehrstündigen nicht-öffentlichen Beratungen mit. E. galt bis zuletzt als einer der engsten Vertrauten des NSU und der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe. Gestern hatte der Bundesanwalt eine überraschend hohe Haftstrafe von zwölf Jahren für E. gefordert und die sofortige Untersuchungshaft beantragt.
 
 
 

Urteil: Eintrittsgebühren an zwei Nordseestränden sind rechtswidrig

 
Eintrittsgebühren für zwei Strände der niedersächsischen Nordseeküste sind rechtswidrig. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig . Damit müssen nun auch andere Gemeinden an den deutschen Küsten prüfen, ob die von ihnen erhobenen Strandgebühren möglicherweise gegen das Recht verstoßen. Hintergrund: ein Streit zwischen zwei Bewohnern der niedersächsischen Nordseeküste und der Gemeinde Wangerland. Deren kommunale Touristik GmbH verlangt von Tagesgästen ein Eintrittsgeld von regulär drei Euro für das Betreten zweier von ihr gepflegter Strände.
 
 
 

Olympische Spiele 2024 in Paris und 2028 in Los Angeles

 
Erstmals seit fast 100 Jahren sind wieder zwei Olympische Spiele gleichzeitig vergeben worden: Paris richtet die Sommerspiele 2024 aus, Los Angeles ist 2028 Gastgeber. Auf einer Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees in Lima wurde ein entsprechendes Abkommen einstimmig gebilligt. Paris und Los Angeles präsentierten noch einmal ihre Vorzüge den IOC-Mitgliedern. In beiden Städten gibt es großen Rückhalt für die Ausrichtung. Die kalkulierten Kosten sollen sich jeweils im Rahmen halten, da geplant ist, die Wettkämpfe schon in meist bestehenden Anlagen auszurichten.
 
 
 

Nach ?Irma?: Zahl der Toten in den USA steigt auf 19

 
Die Zahl der Toten in den USA nach dem verheerenden Hurrikan ?Irma? hat sich auf mindestens 19 erhöht. In Hollywood nördlich von Miami starben nach Angaben der Bürgermeisterin und der Polizei wegen einer defekten Klimaanlage sechs Insassen eines Pflegeheims. Vor dem Zwischenfall in Hollywood hatte die ?New York Times? die Zahl der US-Toten auf 13 beziffert. Bei seinem Zug durch die Karibik waren infolge des Hurrikans zuvor mindestens 37 Menschen gestorben. US-Präsident Donald Trump wird Florida an diesem Donnerstag besuchen.
 
 
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