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17.10.2018 15:12

Nach Brandstiftung auf Camp Hitfeld; Kripo ermittelt gegen Kinder und Jugendliche mit keiner guten Prognose

 
Aachen (ots) - Nachdem es auf einem Wiesengelände des
"Camp-Hitfeld" am Dienstag-nachmittag gebrannt hat, ermittelt die
Aachener Kripo wegen Brandstiftung.

Die Feuerwehr hatte die etwa sechs Meter breite und etwa 2 Meter
hohe aus Holzabfall gebaute Feuerstelle schnell löschen können. Bei
der anschließenden Fahndung erwischten die Beamten fünf Kinder bzw.
Jugendliche. Einen 12-Jährigen, einen 13-Jährigen und drei
14-Jährige.

Beamte sind schon einiges gewöhnt. Aber was ihnen da
entgegenschlug, erleben sie nicht alle Tage.

"Scheiß drauf. Wir wissen, dass das verboten ist und machen es
trotzdem!", so der unisono, äußerst aggressiv vorgetragene Tenor
aller Beteiligten. "Scheiß Bullen! Ihr sagt mir gar nichts!", schrie
der vermeintliche Anführer, einer der 14-Jährigen, die Beamten an.
"Ich wünschte, ich könnte jetzt heulen, dann würde ich nicht so viel
Ärger bekommen", sagte der 13-Jährige.

Das Quintett wurde eingesammelt und zur Wache gebracht. Dort
konnten am frühen Abend die Erziehungsberechtigten ihre Sprösslinge
abholen.

Der Bericht der Beamten endet damit, dass für die Kinder und
Jugendlichen Hilfestellun-gen dringend angeraten werden, da sonst bei
allen für die Zukunft keine positive Prognose zu erwarten ist. Die
Polizei wird den Einsatzbericht entsprechend weiterleiten.

Die drei 14-Jährigen können für die Taten, in diesem Fall
Vorsätzliche Brandstiftung und Hausfriedensbruch, belangt werden; die
beiden jüngeren Beteiligten sind strafunmündig. (pk)
 
 
Quelle: www.presseportal.de
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